WELCOME TO THE REAL WORLD » Testberichte http://www.mathiaspohl.de ALLES VON UND MIT MATHIAS POHL, KATHRIN KOCH & JUSTIN Sat, 04 Feb 2012 12:33:05 +0000 en hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.3.1 LEGO Volkswagen T1 Camping Bus http://www.mathiaspohl.de/dx/lego-volkswagen-t1/ http://www.mathiaspohl.de/dx/lego-volkswagen-t1/#comments Sat, 21 Jan 2012 18:16:45 +0000 Mathias Pohl http://www.mathiaspohl.de/?p=961 LEGO Volkswagen T1 CampingbusGleich mehrere Highlights gab es bei unserem letzten Abstecher in den LEGO Flagship Store in Berlin. Während Justin mit dem entsprechenden Budget gleich ans Werk konnte, musste ich bis Weihnachten warten. Verkehrte Welt, die Details sind hier…Also der Reihe nach: Justin war eher begeistert vom brandneuen LEGO Technic Unimog…

LEGO Technic Unimog

…während mein Interesse auf ein anderes, neues Modell fiel: Den LEGO Volkswagen T1.

LEGO Volkswagen T1 Campingbus

Bis dahin haben sich meine LEGO Aktivitäten ja auf “Papa, kannst Du bezahlen” und “Papa, kannst Du beim Aufbau helfen” reduziert.

Bei diesem Modell könnte sich das ändern und das geht sicher nicht nur mir so. Nach mehrfachen, unauffälligen Hinweisen bezüglich meiner Begeisterung für dieses Modell, wurde ich dann zu Weihnachten belohnt.

Da waren sie also: 1332 Steine, knapp 2 kg Material.

LEGO Volkswagen T1 Campingbus

Der ungeübte LEGO Modellbauer sei gewarnt, die Altersangabe “16+” läßt es erahnen: Entgegen vieler anderer LEGO-Modellbausätze kommen diese 1332 Teile nicht hübsch vorsortierten Tüten 1 – 7 passend zum Abschnitt der Bauanleitung. Nein, es sind jede Menge Tüten und man muss wirklich jede einzelne Tüte zu Beginn gleich öffnen und kämpft sich Stück für Stück durch diese 1332 Teile.

Dazu kommt eine weitere Besonderheit, welche gleichzeitig die Faszination dieses Modells ausmacht: Es ist extrem detailverliebt – übersetzt in LEGO: Der Großteil der 1332 Teile ist eher klein….

Nach 2 Tagen mit mehrstündigen, tapferen Such- & Ich-will-das-jetzt-fertigbauen Sessions war es dann schließlich vollbracht.

LEGO Volkswagen T1 Campingbus

Nur an einer Stelle musste ich selber Hand anlegen: der Bausatz kommt mit einem Auto-Kennzeichen aus Hannover ? Das geht natürlich nicht und mit dem richtigen Material und entsprechend hoher Auflösung schafft es auch das Erfurter Stadtwappen auf das neue Kennzeichen:

LEGO Volkswagen T1 Campingbus

Seither steht das Modell – immer wieder von neidvollen Blicken unseres Sohnes betrachtet – im heimischen Büro und erfreut nicht nur mich als T5 Fahrer…

Die restlichen Eindrücke sind hier:

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Herbstausflug: Nikon D700 trifft Carl Zeiss Planar T* 1,4/50 ZF.2 http://www.mathiaspohl.de/dx/herbstausflug-nikon-d700-trifft-carl-zeiss-planar-t-1450-zf-2/ http://www.mathiaspohl.de/dx/herbstausflug-nikon-d700-trifft-carl-zeiss-planar-t-1450-zf-2/#comments Mon, 31 Oct 2011 13:58:39 +0000 Mathias Pohl http://www.mathiaspohl.de/?p=930  Seit den beeindruckenden Erfahrungen mit meiner ersten Festbrennweite – dem Nikkor AF 85mm f/1.8 D – konnte ich mich dem Reiz dieser Lichtjäger nicht mehr so richtig entziehen. Neu dazu gekommen – als inzwischen 4. Festbrennweite – ist das Carl Zeiss Planar T* 1,4/50 ZF.2. Die Bilder der ersten 14 Tage sind hier.

Ich muss gestehen, das eine Festbrennweite von Carl Zeiss bereits sehr lange auf meiner Wunschliste stand, mich aber kurz vor dem Kauf – Nein, nicht der Preis – sondern das manuelle Fokussieren wieder davon abgebracht hat.

Allerdings sind mit immer wieder tolle Bilder dieses Objektives begegnet, so das ich meine anfängliche Unsicherheit überwunden, ob ich Moment der Momente dann auch den Fokus dahin bekomme, wo ich ihn hin haben wollte…

Nach wenigen Tagen war es dann da. Das Carl Zeiss Planar T* 1,4/50 ZF.2 “schreit” beim Auspacken nur ein Wort: Qualität. Meine Herren.

Am Material sollte es jetzt also nicht liegen…, also auf zu einem Herbstausflug nach Berlin, Binz und Peenemünde mit der Nikon D700, Batteriegriff, Sniper Gurt und dem Carl Zeiss Planar T* 1,4/50 ZF.2.

Wenn man bedenkt, das ich bisher kaum manuell fokussiert habe (fokussieren musste….), sind in den ersten 14 Tagen mit dem Objektiv erstaunlich wenig Fehlfokussierungen (Sprich: unscharfe Bilder) enstanden. Ein gutes Ergebnis braucht ein wenig Übung, ich hatte mir das allerdings deutlich schwieriger vorgestellt.

Die Ergebnisse der ersten Herbstausflüge mit dem Carl Zeiss Planar T* 1,4/50 ZF.2 sind hier.

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Tipps und Erfahrungen zu Discovery Cove http://www.mathiaspohl.de/dx/tipps-und-erfahrungen-zu-discovery-cove/ http://www.mathiaspohl.de/dx/tipps-und-erfahrungen-zu-discovery-cove/#comments Sun, 21 Aug 2011 13:55:07 +0000 Mathias Pohl http://www.mathiaspohl.de/?p=852 Erfahrungen Discovery CoveNachdem wir viele Jahre bereits unseren Urlaub in den verschiedensten Gegenden Florida’s zugebracht haben – inklusive Wohnmobil Urlaub – stand in diesem Jahr ein ganz besonderes Ziel auf unserer Liste: Discovery Cove, ein Schwesterpark von Seaworld, in dem man in einem Riff schnorcheln oder mit Delfinen schwimmen kann.

Was kann man im Discovery Cove machen ?

Wie schon gesagt: Im Park gibt es – Stand 2011 – 3 Lagunen, alle samt künstlich angelegt. Eingebettet ist der Park in jede Menge Natur und versteht sich als “All Inklusive” Einrichtung für den ganzen Tag.

Will sagen: Vom Frühstück, Kaffee, Schwimmanzug, Taucherbrille, Getränken bis hin zur Sonnencreme ist (fast) Alles im Eintritt inkludiert.

Gegen Aufpreis gibt es 3 optionale Angebote:

  • a) das schon erwähnte Delfinschwimmen, das man bei der Reservierung aber gleich mitbucht (und bezahlt) oder eben nicht.
  • b) Ein geführter Tauchgang im Grand Reef:

Discovery Cove

  • und c) eine “Private Cabana”, eine Art eigenes Sonnenzelt mit Tisch, Stühlen und Getränken:

Discovery Cove

Das Ganze hat natürlich seinen Preis und im Unterschied zu Seaworld sollte man den gewünschten Termin im Voraus reseverieren, um den gesamten Tag dort genießen zu können.

Bevor es losgeht

Wir haben unseren Besuch mehrere Monate im Voraus gebucht, so hat man noch ein wenig Einfluß auf den – nicht ganz geringen – Eintrittspreis.

Wer eine “Private Cabana” nutzen möchte, muss sich direkt an den Park wenden, eine Buchung über Internet ist nicht möglich. Ein geführter Tauchgang im Grand Reef kann direkt im Discovery Cove gebucht und bezahlt werden.

Übernachtet haben wir im Hilton Grand Vacations Suites at SeaWorld gleich neben Seaworld und Discovery Cove. Natürlich gibt es auch reichlich andere Hotels in Orlando.

Am Besuchertag, 8 Uhr

Ein (kostenfreier) Parkplatz befindet sich direkt am Park. Rechtzeitiges Erscheinen am Morgen erspart Wartezeiten beim Check In.

Discovery Cove

Ja, richtig gelesen: Es gibt einen Check In. An bis zu 10 Schaltern erhält jeder Besucher einen Ausweis mit Bild und auf Wunsch auch eine individuelle Einweisung in den Park. Dort entsteht schon einmal eine Wartezeit.Wer zum Besuch auch das optionale Delfinschwimmen gebucht hat, erhält hier die genaue Zeit für die Einweisung und den Beginn für das Schwimmen. Zur Sicherheit wird die Zeit und der Ort für die Einweisung auch gleich auf den Ausweis gedruckt…

Kurz danach gibt es noch ein kostenloses “Willkommen Foto”.

Ist der recht zügige Check In aber überwunden, verläuft man sich in der großen Anlage.

1. Anlaufstation ist in aller Regel das Restaurant zum Frühstück.

Discovery Cove
Discovery Cove

Wer rechtzeitig erscheint, kann in Ruhe das Frühstück genießen, wer eher spät kommt, sollte zuerst Schwimmweste oder Schwimmanzug in passender Größe abholen.

Apropos: Immer gern diskutiert wird die Frage: Schwimmweste oder Schwimmanzug. Grundsätzlich MUSS man Schwimmweste oder Schwimmanzug tragen.

So sieht die Schwimmweste aus:

Discovery Cove

Erscheint erstmal ok und in der Sonne von Florida schon zu heiß, wer aber mit Delfinen schwimmt oder das “Grand Reef” besucht, dem empfehlen wir auf jeden Fall einen Schwimmanzug !

Das Wasser in der “Dolphin Lagoon” oder dem “Grand Reef” kann nicht so stark erwärmt werden und wer erst einmal ein paar Runden im warmen “Wind Away River” (mehr dazu später) gedreht hat, dem kommen “Dolphin Lagoon” oder “Grand Reef” EISKALT vor. Und wer will auf dem Bild der Bilder mit Delfin schon völlig erfroren aussehen….

Daher lieber gleich ein Anzug, das spart Zeit und Nerven…

Discovery Cove

Wichtig ist, das der passend genommen wird: Der Anzug darf nicht extrem eng sein, das wird dann eher lästig. Ist der Anzug zu groß, kann sich die dünne Wasserschicht darin nicht erwärmen und man friert…

Aber keine Angst: Das Personal an den verschiedenen Ausgabestationen im Park ist recht geschult im Erkennen der richtigen Größe, auf Kompromisse in der Größenwahl muss sich allerdings eingehen, wer sich morgens mutig für eine Schwimmweste entscheidet und dann Mittags lieber doch zu einem Schwimmanzug greift.

Ein Problem ist solch ein Wechsel nicht, das Personal ist stets hilfsbereit.

Nach Frühstück und Auswahl von Schwimmanzug oder Weste kann es losgehen.

Mehr Details und jede Menge Bilder in:

Ach ja – und wer das gleich mit einem Wohnmobil Urlaub kombinieren will, findet unsere Erfahrungen und Tipps dazu hier.

Hier noch ein paar Eindrücke aus der Discovery Cove Anlage:

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Neato XV 11 / XV 15 Staubsauger im Test http://www.mathiaspohl.de/dx/neato-xv-11-xv-15-staubsauger-test/ http://www.mathiaspohl.de/dx/neato-xv-11-xv-15-staubsauger-test/#comments Thu, 11 Aug 2011 18:37:51 +0000 Mathias Pohl http://www.mathiaspohl.de/?p=827 Es begann mit einem harmlosen Gespräch beim Mittagessen. Nach einem kurzen Austausch unter “Ich lasse saugen…” Profis war die Idee geboren, das auch bei uns ein neuer Staubsauger einzieht, ein “Neato XV 11″. Das Besondere: Er saugt ganz allein und das recht gut. Mehr steht hier.

Nun gibt es ja bereits zahlreiche Roboter Staubsauger, die ihren Dienst mehr oder weniger allein verrichten können. Warum ausgerechnet der “Neato XV 11” ?

Der “Neato XV 11” gehört zu den ersten Roboter Staubsaugern, die ihr Revier nicht einfach per “fahren und anstoßen” kennenlernen, sondern Wände, Schränke, Stuhlbeine und ähnliches tatsächlich erkennen und umfahren können. Nicht nur einfach anstößig durch die Gegend zu ziehen, sondern vorher auch mal seine Umgebung anzuschauen, hat schon recht männliche Züge, daher haben wir unseren “Neato XV 11” auch “Harald” getauft.

Das ist auch viel einfacher zu merken, als “Neato XV 11“….

So sieht “Harald” aus:

Zum Lieferumfang gehören natürlich noch eine “Dockingstation”, an die “Harald” nach erledigter Arbeit zurückkehrt, um sich aufzuladen. Männer würden es “Kneipe” oder “Sofa” nennen…

So kann das dann aussehen, hier ist “unser” Neato XV 11 noch in einem Testbereich am Ausgang zur Terrasse:

Inzwischen hat er sein endgültiges Revier bezogen: eine Lücke zwischen Schrank und Wand, den Ausgang zur Terasse kann er nur noch saugend erreichen.

Wer mag, kann auch auf die Docking Station verzichten und das Ladegerät manuell direkt an den Staubsauger anschließen. Das Netzteil läßt sich dazu aus der Docking Station herausnehmen, das Anschlusskabel kann rechts oder links in die Docking Station eingeführt werden (geöffnete Docking Station von hinten):

Nach dem ersten Einschalten begrüßt der “Neato XV 11” seinen neuen Eigentümer wahlweise in Englisch, Spanisch, Italienisch, Französisch, Chinesisch, Japanisch oder Deutsch (ab Software Stand 2.1, der bei Bedarf auf selber via USB aktualisiert werden kann, siehe unten).

Über die Taste unter dem Display können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden.

Über “Schedule” kann eine regelmäßige Aufgabe an “Harald” vergeben werden, sprich: bspw. täglich um 10 Uhr die Wohnung aussaugen…, das macht er dann auch nicht nur klaglos, sondern pünktlich und kommt auch erst wieder, wenn die Wohnung gesaugt oder der Akku leer ist – eine sehr nette Sache.

“Set Clock” ist selbsterklärend, um regelmäßig zu einer bestimmten Zeit auszusaugen, muss “Harald” natürlich wissen, wie spät es ist…

Und unter “Support” kann man den “Neato XV 11” bspw. für eine längere Pause (Urlaub) ausschalten oder für den Versand vorbereiten (was auch immer da im Staubsauger eingestellt wird) oder eine neue Batterie einsetzen.

So, nun wird es ernst, wie macht sich “Harald” bei der Hausarbeit ? Mit einem Druck auf die große, orange Taste geht es los. “Harald” quittiert kurz und männlich “Cleaning House” im Display, verlässt seine Docking Station und schaut sich anschließend erst einmal im Raum um – ähnlich wie eine Frau beim Einkaufen, nur eben schneller.

Wie oben erwähnt, macht er das über einen drehenden Laser, der in dem kleinen Turm über den Staubsauger ragt:

Nachdem sich der “Neato XV 11” kurz umgeschaut hat, beginnt er mit seiner Arbeit. Dabei wird erneut der Unterschied zu anderen Roboter Staubsaugern sichtbar: “Harald” fährt sein Revier “Bahn für Bahn” ab, umfährt dabei Stuhlbeine, Tische und erkennt auch (geöffnete) Zimmertüren (bis zu einer gewissen Breite).

Nachdem “Harald” ein Zimmer “Bahn für Bahn” gesaugt hat, fährt er in benachbarte Zimmer weiter und verrichtet dort seine Aufgabe.

Sollte ihm unterwegs der Strom (Akku) ausgehen, teilt er das im Display kurz mit und kehrt zu seiner Docking Station zurück, um sich aufzuladen. Sobald der Ladevorgang abgeschlossen ist, setzt der “Neato XV 11“ seine Arbeit genau an der Stelle fort, an dem er die Ladepause einlegen musste.

Außer dem Laser helfen auch 2 “Taster” an der Vorderseite des “Neato XV 11” beim Erkennen von Hinternissen, die bspw. niedriger sind, als sein Laser. Dies macht sich in der Praxis auch recht gut, da der Staubsauger so sehr nah an Kanten und Wände heranfahren kann.

Ein weiterer Unterschied des “Neato XV 11” liegt in seiner Bauform: Die Vorderseite ist gerade, im Gegensatz zu den meisten, anderen Roboter Staubsaugern (die rund sind…).

Warum ist das so spannend ? So kann die eigentliche “Saugeinheit” des Staubsaugers sehr nach an der vorderen Kante untergebracht werden. Der Staubsauger kommt damit sehr nach an Schränke oder Wände heran.

Und da “Harald” ein richtiger Mann ist, erkennt er auch Treppenstufen. Rechtzeitig vor dem Absturz dreht er ganz elegant um und zieht seine nächste Bahn.

Auf welchen Böden haben wir “Harald” im Einsatz ? Grundsätzlich reinigt er bei uns alle Zimmer. Dazu gehören ein Holzboden genauso, wie Fließen, Kork und Teppichboden.

Der “Neato XV 11“ sitzt dazu zwar flach auf dem Boden…:

…die in der Mitte angebrachten Räder sind federnd gelagert und helfen ihm, Teppichkanten von recht ordentlicher Höhe zu überwinden:

Selbst mit dem Bein eines “Yamaha Clarinova” nimmt er es schon mal auf….:

Die Reinigungsleistung ist sehr gut, wir sind immer wieder erstaunt, was “Harald” so täglich einsammelt. Der Staubbehälter befindet sich in der Mitte des Staubsaugers und ist noch einmal mit einem Filter versehen:

Einen vollen oder fehlenden Staubbehälter bemängelt der “Neato XV 11“ und unterbricht seine Arbeit bis zum Austausch.

Noch eine sehr nette Eigenschaft: Der “Neato XV 11” ist recht flach und passt damit auch unter unser Bett.

Nein, wir haben nicht seine Docking Station unter das Bett verbannt (das wäre ja Staubsaugerquälerei…), sondern er saugt im Schlafzimmer auch ganz brav Bahn für Bahn unter unserem Bett, muss dann aber wieder raus !

Falls nicht die gesamte Wohnung gereinigt werden soll, kennt der “Neato XV 11” auch einen “Spot-Modus” (ab Software Version 2.1, die für ältere Geräte bei Bedarf auch selber installiert werden kann). In diesem Spot Modus reinigt er einen ca. 1.2 Meter x 1.8 Meter großen Bereich. Das sieht dann so aus:

Hier der Vollständigkeit halber noch das Herstellervideo:

So, was läßt sich abschließend sagen, nachdem “Harald” sein mehreren Monaten bei uns “wohnt”:

  • Der “Neato XV 11” ist für das tägliche Reinigen ein genialer Unterstützer, den wir nicht mehr vermissen möchten.
  • Die Reinigungsleistung ist recht hoch, durch laserbasierende Hindernis-Erkennung bewegt sich der “Neato XV 11” doch sehr “möbelkompatibel” durch die Zimmer – will sagen: er schlägt nicht dauernd und überall an und bremst vor einem Stuhl oder Schrank auch schon mal ab, bevor er diesen umfährt (nicht überfährt).
  • Trotzdem berührt der Staubsauber Wände u.ä., hinterlässt dabei aber keine Spuren.
  • Wir haben recht lange gerätselt, ob der “Neato XV 11” sich die Räume “merkt”, sind aber inzwischen der Meinung, daß er dies nicht tut. Bei jedem Start werden Hindernisse und Wände neu erkannt (was auch Sinn macht, wenn man bspw. mal Stühle hochgestellt hat).
  • Die hohe Reinigungsleistung kommt mit einem entsprechenden Motorengeräusch. Wer lärmempfindliche Haustiere (oder Frauen) hat, sollte vielleicht lieber anwesend sein, wenn der “Neato XV 11” seine Runden dreht, um bei Auseinandersetzungen Katze gegen Staubsauger (oder schlimmer) eingreifen zu können.
  • Man(n) (oder auch Frau, Katze oder Hund) können sich während der Arbeit des ”Neato XV 11” durch die Wohnung / das jeweilige Zimmer bewegen. Der Staubsauger tastet seine “Bahn” permanent ab und bremst im Fall des Falles auch mal ab, wenn plötzlich ein Hindernis (wie, Hund, Katze oder Mensch…) auftaucht.
  • Mit dem Staubsauger wird auch ein “Band” ausgeliefert, das bei Bedarf als “künstliche Barriere” auf dem Boden angebracht / ausgelegt werden kann – einfach für den Fall, das es Gegenden gibt, in denen der Staubsauer nichts zu suchen hat… (bspw. im frisch aufgebauten LEGO Starwars Kriegsgebiet mit 734 Battle Droiden und Führung von Boba Fett oder Cad Bane)
  • Selbst wenn die Wohnung schon 3 x gesaugt wurde, ist es – warum auch immer – wahnsinnig entspannend, “Harald” bei der Arbeit zu beobachten. Das kommt fast an einen Kurzurlaub heran. Ehrlich ! Schon dafür gibt es von uns eine absolute Kaufempfehlung…

Abschließend für die Geeks: Der “Neato XV 11” hat auf der Rückseite einen etwas versteckten USB Anschluß, über den Firmware Updates vorgenommen werden können. Ab und an bietet der Hersteller solche Updates auch tatsächlich an. Die Software dazu gibt es auf der Webseite des Herstellers.

Wo kann man den “Neato XV 11” kaufen:

  • Den “Neato XV 11” gibt es nur in Nordamerika / USA, bspw. bei Amazon.com.
  • Für den europäischen Markt gibt es den äußerlich baugleichen “Neato XV 15“, der aus UK heraus verkauft wird, aber leider nicht nach Deutschland.
  • Tja und für den deutschen Markt hat der Hersteller eine Vereinbarung mit – TUSCH – Vorwerk geschlossen. Dort heißt das Gerät “VORWERK KOBOLD VR 100” und soll ab Herbst 2011 verfügbar sein.
  • Einige Händler “re-importieren” die Geräte nach Deutschland, auf einigen Internet Seiten werden auch Bestellungen gesammelt, also einfach mal bei Google nachschauen

 

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Dockingstation für Apple Macbook Pro http://www.mathiaspohl.de/dx/dockingstation-fur-apple-macbook-pro/ http://www.mathiaspohl.de/dx/dockingstation-fur-apple-macbook-pro/#comments Wed, 03 Aug 2011 04:14:16 +0000 Mathias Pohl http://www.mathiaspohl.de/?p=744 Nachdem zuerst Adobe Lightroom, dann ein Macbook Pro gemeinsam die vollständige Kontrolle über unsere Bildersammlung übernommen haben, ergab sich recht schnell der Bedarf, nicht nur am aufgeklappten Macbook Pro, sondern auch mal mit richtiger Tastatur, richtiger Maus (ok, das Trackpad ist sehr gut…!), vor allem aber richtigen Monitor zu arbeiten – nicht unbedingt Standard. Grundsätzlich ist es natürlich möglich, all diese Geräte an einen Macbook Pro anzuschließen, allerdings hatte ich wenig Lust, bei jedem Verlassen des Büros gleich 7 Kabel zu ziehen und zu stecken.

Und genau da lief mir eine neues Produkt von HENGE DOCKS über den Weg: HENGE DOCKS Dockingstation für Apple Macbook (Pro). Wenige Tage und knapp 100 EUR später ist sie dann da: Die HENGE DOCKS Dockingstation für den Macbook Pro:

Wenige Tage und knapp 100 EUR später ist sie dann da: Eine Dockingstation für den Macbook Pro.

Erste Kontaktaufnahme: Eigentlich ist dieses weiße Teil schon alles. Fast. In der Zubehörbox kommen noch ein paar spezielle Kabel und Verschraubungen dazu, fertig ist die HENGE DOCKS Dockingstation für Macbook / Macbook Pro.

Erste Kontaktaufnahme: Eigentlich ist dieses weiße Teil schon alles. Fast. In der Zubehörbox kommen noch ein paar spezielle Kabel und Verschraubungen dazu, fertig ist die Dockingstation für Macbook / Macbook Pro.

Einen recht guten Eindruck macht die Docking Station beim Auspacken. Eine Anleitung, Montagezubehör und Kabel sind in einer sep. Box untergebracht, umgeben von der Docking Station selber.

Einen recht guten Eindruck macht die Docking Station schon beim Auspacken. Eine Anleitung, Montagezubehör und Kabel sind in einer sep. Box untergebracht, umgeben von der Docking Station selber.

Von unten werden die mitgelieferten Kabel (plus Netzteil und Display Adapter) dann in vorgesehene Aussparungen eingeführt und dort verschraubt. Einzig der SD Card Schacht wird nicht herausgeführt, aber durch den Schlitz ist es zumindest möglich, eine Karte im Macbook stecken zu haben.

Von unten werden die mitgelieferten Kabel (plus Netzteil und Display Adapter) dann in vorgesehene Aussparungen eingeführt und dort verschraubt. Einzig der SD Card Schacht wird nicht herausgeführt, aber durch den Schlitz ist es zumindest möglich, eine Karte im Macbook stecken zu haben.

Mit der HENGE DOCKS Dockingstation werden spezielle Anschlusskabel für USB (2x), Lautsprecher, Mikrofon, Firewire, Ethernet-Netzwerk und Stromadapter – jedoch kein Netzteil oder ähnlich – mitgeliefert. Für die permanente Stromversorgung wird also ein (zusätzliches) Netzteil benötigt, lediglich Adapter für die 3 gängigen Stecker der Netzteile werden mitgeliefert. Ebenfalls nicht mitgeliefert werden Display Adapter (egal, ob für VGA oder HDMI). Auch dieser muss – wie das Netzteil – zusätzlich aus dem Apple Zubehörshop beschafft werden.

Mit der Docking Station werden spezielle Anschlusskabel für USB (2x), Lautsprecher, Mikrofon, Firewire, Ethernet-Netzwerk und Stromadapter - jedoch kein Netzteil oder ähnlich - mitgeliefert. Für die permanente Stromversorgung wird also ein (zusätzliches) Netzteil benötigt, lediglich Adapter für die 3 gängigen Stecker der Netzteile werden mitgeliefert. Ebenfalls nicht mitgeliefert werden Display Adapter (egal, ob für VGA oder HDMI). Auch dieser muss - wie das Netzteil - zusätzlich aus dem Apple Zubehörshop beschafft werden.

So, der wichtigste Schritt ist gemacht: Die Kabel sind an die vorgesehenen Stellen und Aussparungen der Docking Station eingeführt und verschraubt.

So, der wichtigste Schritt ist gemacht: Die Kabel sind an die vorgesehenen Stellen und Aussparungen der Docking Station eingeführt und verschraubt.

So sieht das Ganze dann von hinten aus. Hier noch einmal zu sehen: Der Display Adapter (nicht Lieferumfang) zum Anschluß an den Monitor.

So sieht das Ganze dann von hinten aus. Hier noch einmal zu sehen: Der Display Adapter (nicht Lieferumfang) zum Anschluß an den Monitor.

Das erste Andocken ist geschafft. Da man nichts sieht, geht das erste Andock Manöver meist etwas holprig vonstatten. Manchmal sitzt auch einer der Stecker der Docking Station noch nicht so ideal, das es zu Verkantungen kommen kann. Irgendwann mancht es dann aber “Klick” (Nein, man hört nicht wirklich etwas) und alle Stecker sind sauber angeschlossen und verbunden.

Das erste Andocken ist geschafft. Da man nichts sieht, geht das erste Andock Manöver meist etwas holprig vonstatten. Manchmal sitzt auch einer der Stecker der Docking Station noch nicht so ideal, das es zu Verkantungen kommen kann. Irgendwann mancht es dann aber

Erfahrungen nach mehr als 6 Monaten:

  • Das Gerät ist nicht “Rocket Since”, allerdings fällt mir auch keine andere Variante ein, da Apple selber keine hardwareseitigen Vorbereitungen für eine “echte” Dockingstation bietet.
  • Die Dockingstation gehört auf eine feste Unterlage, die man beim Ein- oder Ausdocken notfalls auch mal mit der Hand o.ä. festhalten kann.
  • Man sollte den Macbook nicht unbedingt ausschalten, denn das Einschalten geht nur im herausgezogenen (aufgeklappten) Zustand. Man kann den Macbook Pro allerdings sofort nach dem Einschalten eindocken, der externe Monitor wird sauber erkannt.
  • Kühlung: Ja, in dem Bereich ist es schwierig, echte Erfahrungen zu teilen: Es gibt schon immer mal wieder Gelegenheiten, da hat der Macbook Pro schwer zu lüften. Ob das nun an der Docking Station liegt (diese verdeckt einen kleinen Teil des Schlitzes, in dem der Macbook die Luft kühlt) oder eher an den anspruchsvollen Aufgaben….., keine Ahnung.
  • Alles in Allem: schon mangels Alternativen eine Empfehlung, die bisher – wie beschrieben – ihre Dienste verrichtet.
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Freud und Leid mit BOSE Quiet Comfort http://www.mathiaspohl.de/dx/freud-und-leid-mit-bose-quiet-comfort/ http://www.mathiaspohl.de/dx/freud-und-leid-mit-bose-quiet-comfort/#comments Tue, 15 Feb 2011 17:52:51 +0000 Mathias Pohl http://www.mathiaspohl.de/?p=660 Freud und Leid liegen ja bekannterweise dicht beeinander. Meine Freude mit den BOSE Quiet Comfort Kopfhörern (wir haben inzwischen 3 davon), habe ich ja bereits berichtet, nun gibt es zunehmend Leid…

Aber fangen wir zunächst mit dem Beginn der Geschichte an: An einem sonnigen, aber kalten Tag in Tannersville (bei Scranton) begegnete mir in einem BOSE Shop erstmals der BOSE QuietComfort 3. Das Erlebnis war so überzeugend, das ich 30 min und $400 später meinen ersten BOSE Kopfhörer mit einigem Zubehör erworben hatte.

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Mehr dazu steht hier.

Auch Kathrin fand den Kopfhörer überzeugend und bekam deshalb im Juli 2009 ihren eigenen BOSE Quiet Comfort 3. Teuer, aber gut.

Das Leid begann Mitte 2010: Nach nur 20 Monaten fiel bei dem ersten Kopfhörer der rechte Lautsprecher / rechte Kopfhörer aus. Schicksal, dachte ich. Ein Einzelfall. Leider blieb mir aufgrund der US-Garantiebedingungen nur der Kauf eines 3. BOSE Quiet Comfort Kopfhörers.

Doch das Leid mit BOSE hat hier noch kein Ende: Auch beim 2. Kopfhörer dauerte es diesmal nur 19 Monate und ihn ereilte das gleiche Schicksal: Der rechte Lautsprecher / rechte Kopfhörer fiel aus.

Unglaublich.

Ich meine, wir reden hier von BOSE und einem Listenpreis von fast 400 EUR !

Das bei diesem Preis und dem Qualitätsanspruch von und an BOSE bei gleich 2 Kopfhörer jeweils nach fast genau 20 Monaten der rechte Lautsprecher / rechte Kopfhörer ausfällt, scheint schon mehr als Zufall zu sein.

Nun zählen wir die Stunden, bis auch der 3. Kopfhörer seine 20 Monate voll hat…

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Unsere Erfahrungen mit Kandy Mobile: Handy und Tarif für Kinder http://www.mathiaspohl.de/dx/kandy-mobile/ http://www.mathiaspohl.de/dx/kandy-mobile/#comments Sun, 06 Jan 2008 00:00:00 +0000 Mathias Pohl http://www.gtd4lotusnotes.com/pohl/mathiaspohl.de/mathias-pohl.nsf/?p=163 Mobilfunk für Kinder ist mit zahlreichen Vorurteilen belegt: Wofür braucht ein Kind ein Handy… Wir sind auch ohne groß geworden… Nun, die Zeiten haben sich etwas geändert, finden wir zumindest……ein Schulbus brauchte mich (fast) von der Haustür bis zur Schule, meine Eltern waren nicht jede Woche mehrere Tage beruflich unterwegs und wir hatten ehrlich gesagt nicht mal zu Hause ein Telefon. Heute sieht die Situation in vieler Hinsicht anders aus und so haben wir uns etwas

intensiver mit dem Thema auseinandergesetzt.

Im Vordergrund standen bei der grundsätzlichen Entscheidung für oder gegen ein Handy für das eigene Kind und damit dann auch die Auswahl möglicher Anbieter im wesentlichen 2 Punkte:

  • Sicherheit – von der einfachen Bedienung ganz ohne die Eingabe von Rufnummern bis hin zur Vermeidung unerwünschter Inhalte auf dem Telefon. Es ging um die

    Möglichkeit, im Ernstfall auch mal Mama oder Papa erreichen zu können.

  • Kosten – Die Möglichkeit, Mama oder Papa anrufen zu können – unabhängig vom “Kostenstand”, aber natürlich auch die Begrenzung der Kosten für darüber hinaus gehende Anrufe…

Nun bieten die “großen” Mobilfunk Anbieter erstaunlich wenig für die Kleinen: Klar gibt es zahlreiche Prepaid Tarife mit Kostenlimit, manchmal auch eingeschränkten Online Funktionen, in aller Regel war es das aber schon und so blieben für uns nur noch 2 Anbieter übrig: Toggo Mobile und Kandy Mobile.

Grund dafür waren folgende 2 Möglichkeiten beider Anbieter:

  • kostenlose Elternrufnummer – Gespräche vom Handy an diese Rufnummer sind  kostenfrei (oder genau genommen mit dem monatlichen Grundpreis abgegolten). Bei Toggo Mobile kann diese Rufnummer eine Festnetz- aber auch eine Mobilfunk Nummer sein, was durchaus sehr praktisch ist. Leider aber eben nur eine Nummer (sozusagen Mama ODER Papa…).Bei Kandy Mobile gibt es 2 kostenlose Elternrufnummern, allerdings müssen beide Nummer Festnetzanschlüsse sein.

    Die monatlichen Kosten für Gespräche über diese Elternrufnummer hinaus zu (im Telefonbuch hinterlegten) Freunden oder Verwandten können natürlich begrenzt werden.

  • eine Ortungsfunktion – Mit dieser Funktion kann über die Webseite des jeweiligen Anbieters das Handy (mit etwas Glück dann auch das zugehörige Kind…) geortet werden. Natürlich ist das keine metergenause GPS Ortung, sondern eine GSM (also Mobilfunk) basierende Ortung, die in Stadtgebieten auf einige 100 Meter genau ist, in ländlichen Gegenden aber auch mal ein paar Kilometer umfassen kann.

Ob das also nützlich und gut ist, muss man selber entscheiden.

Alle anderen, besonders auf Kinder ausgerichteten Leistungen von Toggo Mobile bzw. Kandy Mobile, sind sich sehr ähnlich (eigene Website für Kinder, downloadbare Spiele und Hörbücher,

Lernspiele, …) und waren für uns daher nicht ausschlaggebend bei der Entscheidung.

Den Ausschlag gab stattdessen eine weitere Besonderheit bei Kandy Mobile: Der Anbieter bringt ein spezielles Kinderhandy mit und das hat es durchaus in sich:

  • extrem einfache Bedienung, wie “Mama Taste”, “Papa Taste” oder “SOS”,
  • besonderer Schutz vor unerwünschten Inhalten auf dem Handy (Zugang nur per Eltern PIN)
  • Ortungsfunktion auch noch bei ausgeschaltenem Handy gegeben (sogenannter

    “Schulmodus”)

  • getrennte Funktionen für Kinder und Eltern (durch Eltern PIN geschützt) und
  • eigene, komfortable Software zur Einrichtung des Handys

Mehr dazu aber gleich.

Also haben wir kurzum das Handy beim Anbieter bestellt, wenige Tage später kam dann schon die Lieferung:

Im Lieferumfang befindet sich einiges Zubehör:

  • das Telefon selber
  • SIM Karte
  • Akku (700 mAh), Ladekabel, Stereokopfhörer
  • Software, USB Kabel
  • und in unserem Fall noch eine 1 GB Micro SD Karte

Nach dem Auspacken, Zusammenbauen (SIM Karte und Micro SD Karte werden unter einer verschraubten Abdeckung angebracht, so daß das “bastelnde Kind” (…) auch hier nicht ohne weiteres heran kommt…) und Laden kann es dann endlich losgehen: Einschalten und Einrichten.

Das Handy wirkt gut abgestimmt auf Kinderhand und Kinderbedienung. Für die niedrigen Strahlungswerte hat das Telefon sogar einen blauen Umweltengel bekommen.

Ansonsten ist die Bedienung sehr einfach:

  • Es gibt “Mama” und “Papa” Taste
  • noch eine “SOS” und “VIP” Taste, fertig.

Der Rest der Bedienung geschieht über ein sehr einfaches Menü, wobei bestimmte Einstellung nur mit Eltern PIN vorgenommen werden können.

An der Seite findet man noch Tasten für die Einstellung der Lautsärke:

…unten befindet sich der USB Anschluß, mit dem Zugang über die Kandy eigene Software und Eltern PIN möglich ist, eben um Bilder, Klingeltöne, Musik oder Hörbücher einzuspielen. Es gibt kein – für Kinder ohnehin unnützes – Bluetooth, WLAN, GPRS oder ähnlich.

Nächster Schritt ist die Installation der Kandy eigenen Software zur komfortablen Einrichtung des Telefons.Nach dem ersten Starten verbindet sich die Software per USB mit dem Telefon und erlaubt die Einrichtung wichtiger Funktionen, wie “Mama Taste” / “Papa Taste”:

.. oder des Telefonbuches, dem eine besondere Bedeutung zukommt: Zum Einen erlaubt es die einfache Wahl der Telefonnummern mit Bild, zum Anderen können nur Rufnummern angerufen werden, die im Telefonbuch hinterlegt sind.

Die gleiche Einschränkung kann auch für eingehene Anrufe vorgenommen werden, diese Funktion ist aber standardmäßig deaktiviert, so das auch unabhängig vom Telefonbuch eingehende Anrufe jederzeit möglich sind. Ein Rückruf widerrum – beispielsweise, wenn man den Anruf verpasst hat – ist aber auch nur möglich, wenn die Nummer im Telefonbuch hinterlegt ist. Aus Sicht der Sicherheit und Kostenkontrolle ist das natürlich ideal.

Zu jedem Kontakt kann auch ein Bild hinterlegt werden, was die Nutzung des Telefonbuches besonders einfach macht.

SMS Vorlagen können ebenfalls mit der Software erstellt und auf das Telefon geladen werden, das macht auch absolut Sinn, da das Handy keine weitere Tastatur enthält.

SMS Eingaben wären aber trotzdem möglich:

Zum Schluß können hier auch noch Bilder, Spiele und Musik auf das Handy gebracht werden:

Zur Freischaltung der SIM Karte geht’s dann auf die Kandy eigene Webseite dafür, dort wird dann auch gleich das “Kind” mit seinen Vorlieben eingerichtet,

…in unserem Fall klar ein Junge mit gesteigertem Interesse an der Raumfahrt. So das Kind möchte (und schon kann – je nach Alter), kann es sich dann auch gleich an der eigenen Webseite anmelden und dort etwas stöbern:

Viele, aber nicht alle der Angebote hier sind kostenlos. Der Clou dabei: Das Kind kann die  Angebote (Hintergrund Bilder oder Klingeltöne) hier ausprobieren:

…dann aber maximal auf die “Wunschliste” setzen, also nicht direkt kaufen oder herunterladen, selbst wenn das Angebot kostenlos ist:

Im Eltern Bereich – Zugang nur mit Eltern-PIN – haben Mama oder Papa dann die Möglichkeit, sich die Wunschliste des Sprößlings anzuschauen, egal ob kostenloses oder kostenpflichtiges Angebot:

Übernimmt man dann einen oder mehrere Artikel aus der Wunschliste, erfolgt automatisch die Übertragung auf den heimischen PC.

Das Angebot ist ziemlich breit und nicht nur – wie in unserem Fall – auf Raumfahrt beschränkt. Je nach Neigung des Kindes gibt es hier Einiges zum Stöbern.

Im Elternbereich ebenfalls einsehbar sind die aktuellen Kosten, nach unserer Erfahrung mindestens tagesgenau. Die kostenfreien Elternrufnummern sowie eine Kostengrenze für alle anderen Gespräche können hier ebenfalls eingestellt werden:

Von hier aus kann ebenfalls die (kostenpflichtige) Ortung des Handys (und hoffentlich zugehörigen Kindes…) vorgenommen werden. Bevor es losgeht, gibt es noch eine kurze Belehrung über Risiken und Nebenwirkungen. Sinn und Unsinn der Ortung ist ein vieldiskutiertes Thema, wir findes es gut und nützlich und da die Ortung bei Kandy Mobile pro Abruf kostenpflichtig ist, dürfte auch kaum eine Mama oder ein Papa permanent vor dem PC hocken um zu schauen, wo das Kind jetzt gerade ist. Man darf darüber hinaus nicht vergessen, das JEDER Telefonanbieter diese Daten von JEDEM Handy im Zugriff hat und sich der (deutsche) Staat sich inzwischen ein 1/2jähriges Recht eingeräumt hat, diese Daten auch zu nutzen…

Wie gesagt: Das ist keine metergenause GPS Ortung, sondern eine GSM (also Mobilfunk) basierende Ortung, die in Stadtgebieten auf einige 100 Meter genau ist, in ländlichen Gegenden aber auch mal ein paar Kilometer umfassen kann, aber eben im Fall des Falles durchaus sinnvoll,

wie wir finden.

Alles in allem betrachtet ein rundes und für die Zielgruppe Kinder recht passend zugeschnittenes Angebot aus Gerät, Sicherheit, Tarif und Funktionen. Zumindest in unserem Fall ist die Freude bei Justin seit  der ersten Nutzung sehr groß und ich bin sicher, das bleibt auch einige Zeit so…

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Windows Vista für Sony VAIO VGX XL Media Center - Teil 3 von 3: Das Upgrade und die Folgen… http://www.mathiaspohl.de/dx/sony-vista-upgrade/ http://www.mathiaspohl.de/dx/sony-vista-upgrade/#comments Sun, 29 Jul 2007 00:00:00 +0000 Mathias Pohl http://www.gtd4lotusnotes.com/pohl/mathiaspohl.de/mathias-pohl.nsf/?p=186 Nachdem es laut Microsoft blad mehr Vista PC’s als Autos geben soll, wollte ich mit unserem Sony VAIO VGX – XL Media Center da nicht nachstehen. Nach der Festplattenerweiterung und Speicheraufrüstung auf 3 GB war ich etwas widerwillig aber trotzdem neugierig auf die Vista Version des Microsoft Media Centers….

Nach Registrierung hatte Sony bereits vor einigen Wochen die Upgrade DVD’s für das “Express Upgrade” per Post nach Hause geschickt.

Das Lesen des wenn auch sehr dünnen Handbuchs macht auf jeden Fall Sinn, da bereits hier einie Limitationen und Einschränkungen nach dem Update auf Vista beschrieben sind.

Bevor es mit dem eigentlichen Upgrade weiter geht, ein dringender Tipp: Image ziehen ! Nochmal: Vor dem Upgrade auf Vista nicht nur Daten sichern, nein: auf jeden Fall ein komplettes Images der alten Windows XP Media Center Edition Installation erstellen ! Auch ich habe das nach dem Update an Stellen dringend gebrauchen können, an denen ich auf keinen Fall damit gerechnet hätte…!

Ich habe das Image mit Acronis True Image erstellt, das in der Version 9 auch noch mit Windows Vista funktionierte. Dann heißt es Abschied nehmen von der wirklich sehr gut, stabil und ausgereift kombinierten Windows XP Media Center Installation, die Sony auf dem VAIO VGX XL Media Center hinterlassen hat. Mit anderen Worten bedeutet das: Es gab eigentlich keine echte Motivation, auf das Windows Vista Media Center umzusteigen. Ich hoffte, ein paar kleinere Probleme mit “Transcode 360″ (Tools zum Streaming von DVD’s an die XBOX 360 als Media Extender) los zu werden und vielleich sogar ein paar neue Features in Vista zu entdecken.

Übrigens: Wer keine 5 – 7 Stunden Zeit hat, sollte das Upgrade nicht starten, bis man mit dem Media Center wieder an dem Punkt ist, das “man” und die Familie damit – wie gewohnt – arbeiten kann, vergeht diese Zeit locker….!

Nach dem Einlegen der Sony Upgrade DVD geht es dann los:

Das Upgrade Programm sucht selber erstmal wieder nach Updates zum Ugrade, naja, Sicher ist wohl Sicher.

Anschließend geht es los, Datei Übertragung, Auswahl der Festplatte für die Installation usw.

Übrigens: Die Sony Upgrade DVD unterstützt nur Neuinstallationen, kein “Inplace Upgrade”, schon deshalb ist es also ratsam, ein Image der kompletten MS Windows XP Media Center Installation zu ziehen.

Dann ist es soweit: Goodbye MS Windows XP Media Center:

Hallo MS Windows Vista Media Center:

Nach jeder Menge kopieren, installieren und nochmal Boot meldet sich das “richtige” MS Windows Vista dann etwas arg bunt. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich das noch für eine

unglückliche Farbkombination von Microsoft gehalten (Vista ist ja recht bunt…), später stellte sich heraus, das die Bildschirm Einstellungen daran schuld waren.

Gleich zu Beginn die Frage nach dem Windows Update:

Dann geht es aber weiter mit Fragen, deren Bedeutung ( = Konsequenzen) ich nicht so richtig einschätzen kann, wenn gleich technisch klar war, was Microsoft wissen will. Steht mein Media Center denn Zu Hause, Am Arbeitsplatz oder an einem öffentlichen Ort ?

Dann nochmal jede Menge Werbung, warum Vista toll ist, nochmal booten und der erste, “normale” Start steht bevor.

Naja, jetzt fällt schon irgendwie auf, das dies wohl weniger eine gewollte Farbkombination sein kann.

Aber noch bevor ich eingreifen kann, werden erstmal Updates zum Upgrade installiert. Naja.

Nach dem Eingriff bei den Bildeinstellungen wird das Ganze dann auch ansehnlicher:

…doch dann wird schon wieder installiert und gebootet (hatte ich erwähnt, das die Prozedur 5 – 7 Stunden dauert …?):

Danach geht es dann mit der Sony spezifischen Software- Tools und Treiber Installation weiter. Empfehlung hier: Genau in der im Handbuch vorgegebenen Reihenfolge vorgehen, klingt zwar manchmal etwas kryptisch, funktioniert zum Schluß aber:

Der folgende Fehler ist lt. Handbuch wohl normal:

Anschließend ist die sogenannte “Anwendungswiederherstellung” abgeschlossen:

…und es werden die mitgelieferten Applikationen installiert:

Dann kommt – im Nachgang betrachtet – ein kritischer Punkt: Vor dem Upgrade hatte ich ja unter anderen zusätzliche Festplatten in den Sony VAIO VGX XL eingebaut und diese mit Hilfe des Hardware RAID Controllers und “Stripping” zu einem großen Laufwerk verbunden. Funktionierte auch super. Da das Stripping auf Hardware Ebene (Intel Matrix Storage RAID Controller) stattfindet, sollte ein Betriebssystemwechsel hier keinen Einfluß haben.

Soweit die Theorie. In der Praxis habe ich zumindest keinen Weg gefunden, das RAID Laufwerk (immerhin 1 TB mit sämtlichen TV Aufnahmen…) unter Windows Vista wieder zugänglich zu machen. Das Laufwerk war zwar im Intel Matrix Storage Manager sichtbar, aber stets als “offline” markiert und alle Hinweise zur Behebung brachten keine Lösung. Nun waren es “nur” TV Aufnahmen, aber ich konnte die Karriere des für den Rest der Familie bereits für 5 Stunden lahm gelegten Media Centers nicht damit beginnen, das alle alten Aufnahmen weg sind…

Also habe ich erstmal noch die letzten Einstellungen entsprechend Sony Upgrade Handbuch vorgenommen, um die eigentliche Installation abzuschließen.

Glücklicherweise gab es ja ein Image der kompletten MS Windows XP Media Center Installation, also sollte ich damit auch wieder an die Aufnahmen heran kommen. Damit ich aber die MS Windows Vista Upgrade Prozedur nicht nochmal durchleiden muss (ja, die mehrfach erwähnten 5 – 7 Stunden…), habe ich zunächst noch Acronis True Image auch auf dem MS Windows Vista Media Center installiert und ein komplettes Image dieser Installation erstellt.

Tatsächlich war das Laufwerk hinter dem Intel Matrix Storage RAID Controller nach der Wiederherstellung des MS Windows XP Media Center Image wieder vollständig verfügbar. Mit Hilfe eines USB Laufwerkes wurden dann erstmal die Aufnahmen von diesem Laufwerk gesichert, anschließend wieder das eben erstellte Windows Vista Image wieder aufgespielt.

Jetzt konnte ich mit dem Intel Matrix Storage Manager zwar das Laufwerk nicht wieder “online” bekommen, immerhin aber die Konfiguration löschen und neu wieder anlegen. Anschließend war die Platte zwar leer (….), aber immerhin online und ich konnte die Sicherung der TV Aufnahmen über die USB Platte wieder dort aufspielen.

Nicht zum ersten Mal bedrückt mich die Frage, warum ich nicht einfach das MS Windows XP MediaCenter Image aufspiele und es dabei belasse…

Nach dem Upgrade und der Wiederherstellung der Aufnahmen folgen jetzt all die Schritte, die schon beim ersten Einrichten des MS Windows XP Media Centers notwendig waren: Sendersuchlauf durchführen, Sortieren der Sender und Zuordnen zu Senderlisten, spezifische Einstellungen am MediaCenter, Wiederherstellen der Verbindung zur XBOX 360 als MediaExtender und das Festlegen der Bibliotheken für Musik, Bilder und die TV Aufnahmen.

…ich hatte ja erwähnt, das 5 – 7 Stunden dabei draufgehen, oder ?

Auf zur letzten Runde: Dem Feinschliff.

Das verschobene Bild bestätigt, was in der Sony Upgrade Anleitung, aber auch in vielen Foren zu lesen war: Es gibt (gab) noch keinen wirklich guten Treiber für die HDTV fähige Grafikkarte unter MS Windows Vista. Mit etwas stöbern fand sich beim Hersteller dann sowas, wie eine Zwischenversion auf dem Weg zum Grafikkarten Glück. Zumindest waren mit dieser Version

(158.18_forceware_winvista_32bit_international_whql.exe) erste (sinnvolle) Einstellungen für Auflösung und Scaling möglich, so das sich ein sauberes Bild ergab. Viel wichtiger war für uns ja die Nutzung über den Media Extender XBOX 360, was recht schnell funktionierte.

Nächste Ernüchterung: Für den Zugriff “zwischendurch” oder einfach nur zum Erstellen von Screenshots für Testberichte wie diesen, hatte ich ganz gern “VNC” für den Remotezugriff genutzt. Das ausgeklügelte Sicherheitssystem von MS Windows Vista (nach so ca. 168 x bestätigen, das ich das wirklich möchte, was ich eben angeklickt habe, war auch ich überzeugt, das ich diese Art von Sicherheit nicht brauche und habe das deaktiviert…) verbietet allerdings

derartige Eingriffe, wie VNC sie vornimmt, so das die meisten VNC Versionen derzeit mit MS Windows Vista nicht genutzt werden können.

Naja, für diesen Abend war das nicht kriegsentscheidend, das Sony VAIO VGX XL Media Center war mit MS Windows Vista erstmal wieder online und nutzbar, obwohl mich erneut die Frage quält, warum ich nicht einfach wieder das MS Windows XP MediaCenter Image aufspiele…

In der folgenden Nacht fiel eine weitere Schwäche des MS Windows Vista Betriebssystems auf: Die bis zur Unnutzbarkeit verkomplizierten Stromspareinstellungen. Bis MS Windows XP war ich der Meinung, die Stromspareinstellungen zu verstehen und auch nutzen zu können. Die rund 27 Optionen mit überschlagen 645 Alternativen und eindeutig unterscheidbare Begriffe, wie Stromsparmodus, Energiesparmodus und hybrider Stromsparmodus (na, wer kann spontan erklären, wo die kleinen aber feinen Unterschiede für ein Media Center liegen….?) lassen aber jeden Versuch einer sinnvollen Einstellung erstmal scheitern. Und so “wacht” das MediaCenter in dieser ersten Nacht immer wieder unkontrolliert auf, bleibt an geht mal aus, mal wieder an, usw.

Am nächsten Tag beginne ich mit dem Studium der umfangreichen Hilfe zu Sinn, Zweck und Konsequenzen der Einstellungen und versuche, eine sinnvolle Kombination zu finden. In den nächsten Tagen verhält sich das Gerät etwas ruhiger, aber bei weitem noch nicht so kontrolliert, wie mit der MS Windows XP MediaCenter Installation des Sony VAIO VGX XL Media Center.

Bei der 57. oder 118. Überprüfung der Stromspareinstellung beschleicht mich das Gefühl, das die von mir vorgenommenen Einstellungen immer wieder “von Geisterhand” verändert werden – obwohl ich immer wieder nachlesen muss, wo denn nun der Unterschied zwischen Stromsparen, Energiesparen und der hybriden Option dazu ist… Der Eindruck bestätigt sich später auch, scheinbar immer dann, wenn automatische Updates eingespielt werden, gehen Stromspareinstellungen ganz oder teilweise verloren. Ruhe kehrt erst ein, als ich ein neues Stromsparprofile (“Media Center”) und dort die gewünschten Anpassungen vornehme.

Es mag daran liegen, das ich beruflich “IT lastig” bin, aber für mich ist die Bedienung der “normalen” MS Windows Vista Oberfläche fast unzumutbar und alles andere, als stark vereinfacht. Die Stromspareinstellungen sind nur ein Beispiel dafür.

Etwas überdesigned scheint der Stromsparmodus auch in anderer Hinsicht: Nach dem Aufwachen aus diesem Modus ist regelmäßig erstmal der Ton in MS Windows Vista, wie auch dem MediaCenter weg. Der eigentlich von Microsoft erstrebte Zeitgewinn durch die Nutzung dieses Stromsparmodus geht hier wieder – sang und klanglos – verloren, zumindest dann, wenn man das MediaCenter für Medien nutzen will….

Inzwischen ist ein Patch dafür (also dagegen…) erschienen, der in 95 % der Fälle auch funktioniert, allerdings hatten wir auch mit diesem Patch schon einige Fälle, wo trotzdem der Ton fehlte.

Und wenn in den 5% der Fälle ohne Ton dann ein anderes Familienmitglied “einfach nur eine Aufnahme” schauen will, kommt größerer Unmut auf. Ziel der Umstellung auf MS Windows Vista MediaCenter war ja kein Alpha- oder Beta Test, sondern irgendein Vorteil gegenüber der vorher guten und stabilen Installation…

Zur Oberfläche des Windows Vista MediaCenters würde ich berichten, sobald ich wieder eine sinnvolle und nicht völlig zeitraubende Möglichkeit der Erstellung von Screenshots mit VNC oder ähnlich gefunden habe (Nein, ich mag eine Registry Keys verbiegen oder “gepatchte” DLL’s einspielen, ich will einfach nur normal nutzen…).

Letzte Auffälligkeit seit dem Update auf MS Windows Vista: Die Welt ist langsamer geworden, zumindest im MediaCenter. 3 GB Hauptspeicher, ein RAID Controller mit 3 Festplatten sowie ein aktueller Duo Core Prozessor sind recht heftig damit beschäftigt, den Ressourcenhunger des Betriebssystems zu befriedigen, ohne das hier schon rechenintenvise Anwendungen laufen. Das zieht sich durch bis zum Start des MediaExtenders auf der XBOX 360, der früher quasi ohne Verzögerungen vor sich ging und seit Vista schon einige Zeit benötigt – wenn das Gerät erstmal aus einem der kaum erklärbaren Stromsparzustände aufgewacht ist.

Die kurze Version der Upgrade Erfahrungen: Die Sony Installation des Windows XP MediaCenters inkl. der dort vorgenommenen Intel Viiv Optionen und Funktionen ist sehr gut – ganz ohne Basteln. bauen, suchen und fummeln – so wie sie ist. Es gibt nur ganz wenig wirklich neue Features im Media Center unter Windows Vista und wer vielleicht das Gerät auch in der Familie nutzt, sollte die Finger von einem Update lassen. Es kosten jede Menge Zeit, anschließend jede Menge probieren, fummeln und basteln mit Patches und Tools, jede Menge Rechenleistung, aber kaum Vorteile. In einem Jahr ist das vielleicht anders und dann kann man

immernoch umsteigen.

Ich bin gespannt, wann Microsoft mit einem “Rollup” das MS Windows Vista Media Center deutlich attraktiver macht oder ich die Geduld verliere und das MS Windows XP Media Center Image von Sony wieder aufziehe, das so professionell ist, wie wir das von MS Windows Vista auch erwartet hätten…

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idImager v4 – Erste Eindrücke http://www.mathiaspohl.de/dx/idimager-v4/ http://www.mathiaspohl.de/dx/idimager-v4/#comments Tue, 03 Jul 2007 00:00:00 +0000 Mathias Pohl http://www.gtd4lotusnotes.com/pohl/mathiaspohl.de/mathias-pohl.nsf/?p=192 Seit Mitte 2006 herscht idImager über unsere recht umfangreiche Bildersammlung, nach dem unscheinbaren Update mit GPS Unterstützung kündigt sich nun idImager 4 an. Ein neues, weiterhin einfach zu bedienendes, aber sehr leistungsfähiges User Inferface ist nur eines der Features, weshalb auch mit dieser Version das Bilder Management Spaß machen dürfte. Details und erste Eindrücke zur Beta 3 stehen hier.Zunächst zur Historie von idImager: Die Stärke des Produktes als Bilder Management Plattform liegt klar in der leistungsfähigen Verwaltung umfangreicher Metadaten, gepaart mit einem ansprechenden User Interface.

Im Februar 2005 war das Produkt bei uns im Test zwar mit diesem Vorteil aufgefallen, aber aufgrund einer Access Datenbank im Hintergrund bei damals ~ 13000 Bildern so unerträglich langsam, das iMatch das Rennen gemacht hatte. Seithar war iMatch bei uns auch die alleinige Lösung für die Verwaltung unserer inzwischen auf > 23000 angewachsenen Bilder.

Leistungsumfang und vor allem die Performance der (proprietären) Datenbank von iMatch ergeben ein hervorragendes Preis- / Leistungsverhältnis. Die aber doch eher hölzern wirkende Oberfläche und vor allem auch die unklare Update- & Releasestrategie weckten bei uns dann Mitte 2006 erneut den Wunsch nach Alternativen. So kam idImager erneuts ins Spiel.

Allerdings in der damals neuen “Professional Version”, der sich unter anderem durch eine SQL basierende Datenbank (auch im Sinne einer deutlich besseren Performance) abhebt, gepaart

mit sehr vielen, interessanten Funktionen und Möglichkeiten zur Anpassung.

Anfang 2007 überraschte das Produkt mit einer einfachen, aber leistungsfähigen Integrationsmöglichkeit für GPS Daten und seit wenigen Wochen nun gibt es erste Testversionen der kommenden Version 4 von idImager zum Download.

Zur Vollständigkeit: Alle Screenshots und Aussagen beziehen sich auf idImager 4 Professional Edition (SQL Express), Beta 3, Juni 2007

Das Upgrade selber geht recht einfach, die Software kann auf der Website des Hersteller heruntergeladen werden, nach der Installation sind allerdings 2 Dinge zu beachten:

  • a) man sollte sich vorher Benutzername & Passwort der SQL Datenbank aufschreiben, dies muss nach dem Start neu eingegeben werden (ok, ein Backup sollte man auch nicht vergessen,…)

  • b) Wenn man dann Name und Passwort wiedergefunden hat, wird nach dem ersten Start die SQL Datenbank neu organisiert, anschließend komprimiert und ein Update Script ausgeführt, das sämtliche Thumbnails aktualisiert. Für unsere Bildersammlung war idImager dafür einige Stunden (…eine Nacht) beschäftigt – einfach als Hinweis, da diese Aktion nicht unbedingt abgebrochen werden sollte.

Um das vorweg zu nehmen: Lohn der Wartezeit ist eine deutlich schnellere Datenbank !

Nach diesen Vorbereitungen meldet sich idImager 4 erstmal mit dem neuen Userinterface, das in Details angenehm ähnlich zur Vorgängerversion ist, in vielen Bereichen aber auch professionelle Erweitertungen erfahren hat.

Erstes Detail im “Medien Explorer”: Dort können jetzt beliebige Verzeichnisse und Unterverzeichnisse gleichzeitig markiert werden (einfach anhaken), die Summe aller Bilder aus diesen Verzeichnissen erscheint dann rechts in der Thumbnail Übersicht.

Eine sehr gelungene Umsetzung und ein echter Zeitsparer.

Deutlich aufgebohrt ist auch der Katalog Explorer, der kaum noch Wünsche offen läßt. Los geht es mit einer Darstellung der vorhandenen Medientypen:

Nicht, das dies vorher nicht gegangen wäre, nur eben so einfach und schnell war dies bisher nicht möglich. Gleiches gilt für die Anzeige der Zeitachse:

idImager 4 unterscheidet hier intelligent zwischen einem evtl. EXIF Aufnahmedatum oder alternativ dem Erstellungsdatum von Dateien ohne solche Metadaten.

Hier die Darstellung anderer Meta-Daten, wie gefundene Hersteller (Nein, die Canon Bilder sind natürlich nicht von mir…):

…die ISO Speed:

…oder die verwendete Brennweite:

Auch die schon bekannte Darstellung für die Verschlagwortung wurde aufgebohrt: Beliebige Schlagworte lassen sich per Mausklick kombinieren und idImager zeigt gleich noch an, wieviele Dateien dieser Verschlagwortung entsprechen.

Spannend ist nun, das praktisch jede denkbare Kombination von gewählten Merkmalen aus dem Katalog Explorer zu einer sogenannten “virtuellen Kollektion” zusammengestellt und gespeichert werden kann:

Gleiches gilt natürlich auch für Bilder, die aus der Thumbnail Übersicht manuell gewählt wurden:

Doch es kommt noch besser: Über einen Mausklick lässt sich dieser “Auswahlmodus” für die Schlagworte in einen “Zuweisungsmodus” umschalten und man kann – ohne Wechsel der Darstellung – weitere Zuordnungen von Schlagworten in der Hierarchie des Katalogs vornehmen:

Deutlich verbessert wurde auch die Verwaltung unterschiedlicher Versionen eines Bildes, standardmäßig erstmal in 5 zweckbestimmte Zusatzversionen zum Hauptbild (Album, Web, Slide, eMail, Print) – weitere können natürlich ergänzt werden.

Insgesamt macht diese Vorab-Version von idImager 4 viel Spaß, dafür sorgen neben der spürbar besseren Performance die vielen kleinen und großen, neuen Features. Für uns ist das Upgrade damit beschlossene Sache…

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Der Testbericht zum Activy Media Center 570 http://www.mathiaspohl.de/dx/activy-media-center-570/ http://www.mathiaspohl.de/dx/activy-media-center-570/#comments Sun, 17 Jun 2007 00:00:00 +0000 Mathias Pohl http://www.gtd4lotusnotes.com/pohl/mathiaspohl.de/mathias-pohl.nsf/?p=194 Nach 2 Jahren Pause war es wieder soweit: Das aktuelle Modell des Activy Media Center 570 unterzog sich einem umfangreichen Test in unserem Wohnzimmer. Der gewohnt detaillierte Testbericht zum aktuellen Modell mit HDMI Unterstützung ist hier.Tests rund um Medien Center gehören ja auf dieser Seite schon fast zum Standard, das Activy Media Center spielt dabei eine besondere Rolle.

Kurz zur Historie:

  • Im April 2oo4 zog das damals aktuelle Modell 350 des Activy Media Center bei uns ein, damals mit dem Ziel, der Nachfolger unseres DVD / Festplattenrecorders zu werden und gleich noch ein paar neue Features mitzubringen.
  • Nach gut 24 h bauen, basteln und testen zog es leider wieder aus, da das Gerät schon beim Sendersuchlauf steckenblieb und wir es somit nicht nutzen konnten. Der damalige Bericht ist hier.
  • Im Januar 2005 folgte dann das Modell 370 mit größerer Festplatte, Double Layer DVD Brenner und zahlreichen, neuen Features. Das Activy Media Center 370 machte dabei eine deutlich bessere Figur als das Vorgängermodell. Der Testbericht zum Activy Media Center 370 ist hier

Nun folgt das aktuelle Modell der Activy Media Center Geräte, welches sich nicht nur äußerlich deutlich vom Modell 370 unterscheidet:

Einfach mehr als ein DVD/HDD-Rekorder ACTIVY Media Center – Dieses einzigartige All-in-one-Entertainment-System wird Sie begeistern. Kaum ein anderes Gerät vereint Unterhaltung und Multimedia auf so komfortable Weise. Ob einfacher Fernsehempfänger mit integriertem digitalen Videorekorder oder Multimediazentrale für das heimische Netzwerk, das ACTIVY Media Center lässt keine Wünsche offen. Lassen Sie sich faszinieren von den vielfältigen

Möglichkeiten, die Ihnen dieses Gerät bietet, und genießen Sie, wie einfach moderne Unterhaltung sein kann.

Bevor es losgeht, noch eine kurze Anmerkung: Alle Aussagen beziehen sich auf ein Modell mit 2 x Kabelanschluss, die Ausstattung für ein DVB-S basierendes System können abweichen, hier die getestete Software Version:

Äußerlich passt das Activy Media Center 570 weiterhin gut ins Wohnzimmer:

Technisch handelt es sich um einen Intel basierenden PC mit entsprechenden Karten (TV Tuner, SCART, Digitalton, …), Festplatte, Double Layer DVD Recorder und Microsoft Windows XP Embedded als Betriebssystem. In der Bedienung merkt man davon allerdings nichts, es gibt eine ganz normale Fernbedienung, welche für die wesentlichen Features des Gerätes ausreicht Optional gibt es auch noch eine Tastatur oder eine spezielle Multi Media Fernbedienung:

Die Anschlüsse sind verteilt auf Vorder- & Rückseite zu finden:

Anschlüsse an der Vorderseite:

  • DV In (IEEE1393)
  • Micro In
  • Kopfhörer
  • 8-in-1-Cardreader CF Typ I und II, Microdrive, SMC, MMC, SD, MS, MSPro,

    xD Unterstützung

  • S-VHS In
  • Video IN
  • Stereo In
  • 2 ACTIVY Media Link Anschlüsse (eigentlich ein USB Anschluß)

Anschlüsse an der Rückseite:

  • 2 Scart Anschlüsse (1x SCART TV-Ausgang (RGB, S-Video, Composite) 1x SCART Eingang mit Durchschleiffunktion oder SCART Video-Eingang)
  • 7.1 Channel Audio Out (Cinch)
  • Digital Audio Ausgang (S/PDIF optisch und koaxial)
  • S-Video Ausgang (Hosiden)
  • HDTV Anschluss DVI-D
  • Component (YPbPr) Trimension3 basierte „Natural Motion Frame Rate Conversion“ und „Advanced Deinterlacing“ Video Ausgang PAL, SVGA, 720p, 720i, 1080i
  • Audio S/PDIF optisch und RCA Anschluss für Dolby® Digital 5.1 und dts® Ausgang
  • LAN 10/100 Mbit/s
  • 4 ACTIVY Media Link Anschlüsse (eigentlich ein USB Anschluß)

Das Gerät kann grundsätzlich folgende Medientypen wiedergeben:

  • MPEG1, MPEG2 SD/HD, MPEG4 SP/ASP,
  • Nero Digital Windows Media™ 7,8,9 inkl. HD DVD
  • Video Audio CD
  • Video CD (VCD)
  • Super Video CD (SVCD)
  • WAV, MP3, WMA
  • JPEG, BMP, TIF, PNG, Photo CD

Bevor es in die Details des Gerätes geht, noch einige Tipps zum Anschließen:

  • Das qualitätiv beste Bild liefert (wie erwartet) der HDMI Anschluß, alternativ auch der Component Anschluß, für welche der Hersteller speziell einen Upscaler (eine Art Bildverbesserer) in das Gerät integriert hat.
  • Der Hersteller empfiehlt, bei der Aufstellung des Gerätes nach oben,

    rechts und links mindestens 10 cm Platz zu lassen. Speziell nach oben kann

    ich das auf jeden Fall bestätigen, das Gerät wird im Betrieb spürbar warm.

Nach dem ersten Einschalten unterstützt eine “Schritt für Schritt” Anleitung bei der Einrichtung der wichtigsten Funktionen (Sprache, Sendersuchlauf, Internet Zugang, TV-Programm, …).

Die Menüführung durch das erstmalige Setup ist vorbildlich:

Danach erscheint das “Hauptmenü” des Activy Media Center 570, über das sich alle wichtigen Funktionen erreichen lassen:

Mit den Navigationstasten der Fernbedienung bewegt man sich nun durch die Menüs, die “OK” Taste in der Mitte dient sozusagen als “Enter”.

Die Navigation ist zügig und ansprechend, allerdings hat mir die “normale” Fernbedienung des

Activy Media Center 350 besser gefallen, als die optionale Multimedia Fernbedienung des

Activy Media Center 570. Die Tasten sind etwas zu schwergängig und der Druckpunkt deutlich zu fest. Das macht die zügige Navigation etwas schwierig, wenn gleich die Fernbedienung optisch sehr ansprechend ist.

Auf den nächsten Seiten nun mehr Details zu den einzelnen Funktionen des Activy Media Centers 570.

Mehr lesen zu:

  • Teil 2: Das Activy Media Center 570 im Betrieb als DVD Player / Recorder
    • Abspielen von DVD’s, (S)VCD’s, Abspielen von Musik CD’s, Audio DVD’s
    • Erstellen von eigenen Film DVD’s
  • Teil 3: Nutzung als Medien Center
    • Freigabe von Aufnahmen im Heimnetzwerk
    • UPnP Unterstützung
    • Anzeige von Bildern, Abspielen von MP3 Titeln, Filmen (MPEG, DIVX) aus dem Heimnetzwerk

Aktuelle Preise und Angebote zum Activy Media Center 570:

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Activy Media Center 570 als Medien Center http://www.mathiaspohl.de/dx/activy-media-center-570-medien-center/ http://www.mathiaspohl.de/dx/activy-media-center-570-medien-center/#comments Sun, 17 Jun 2007 00:00:00 +0000 Mathias Pohl http://www.mathiaspohl.de/pohl/mathiaspohl.de/mathias-pohl.nsf/dx/Activy-Media-Center-570-Medien-Center 3. Teil über das Activy Media Center 570: Es geht um den Betrieb als “Medien Center”, also die zentrale Schaltstelle für Medien, wie Filme, Musik, Bilder im Heimnetzwerk. Hier läge der klare Vorteil des Gerätes gegenüber unserem bisherigen Festplattenrekorder und einer der Hauptgründe, es zu haben… "Einfach viel mehr als ein DVD-Rekorder…", so schreibt der Hersteller.

In der Tat sind es die Funktionen, die über den Betrieb als Fernsehempfänger oder DVD Rekorder hinausgehen, welche das Activy Media Center 570 interessant machen.

Wesentliche Idee ist es,

Für den ersten Teil, das Anbieten aufgenommener Filme im Heimnetzwerk ist recht einfach. Über verschiedene, sogenannte Freigaben kann auf die Ressourcen des Activy Media Center 570 zugegriffen werden.

Benutzername und Passwort können dazu in den Einstellungen des Activy Media Center 570 festgelegt werden.

 

Über einen "MS Windows" basierenden PC kann man dann auf diese Freigabe zugreifen.

 

Interessanter ist eine weitere, neue Funktion des Activy Media Center 570: Unterstützung für den UPnP Standard. Über diese Funktion ist es möglich, das andere Geräte (oder Programme) übr diese UPnP Funktion auf Medien (Filme, Bilder, …) des Activy Media Center 570 zugreifen. Die UPnP Funktion muss dazu im Setup aktiviert werden:

 

Anschließend können andere, UPnP fähige Gerät auf Funktionen und Inhalte des Activy Media Center 570 zugreifen. Im folgenden Beispiel ist das eine Windows Applikation (Nero Showtime).

Zuerst wird das Activy Media Center 570 als Bestandteil des (UPnP basierenden) Mediennetzwerkes angezeigt:

Anschließend werden die verfügbaren Medien, wie Bilder oder Aufnahmen nach verschiedenen Kriterien dargestellt und können abgerufen werden:

…und schon erscheint die entsprechende Aufnahme auf dem PC:

 

Was in diesem Fall eine Windows Applikation ist, könnte genauso ein anderes, UPnP fähiges Gerät sein (der Hersteller des des AMC bietet ebenfalls entsprechende Geräte an).

Auf Basis dieser UPnP Funktionen kann das Activy Media Center 570 auch remote abgeschalten werden:

Sollte man in diesem Moment ein anderer Nutzer (bspw. in einem anderen Zimmer) vor dem Activy Media Center 570 sitzt, erfolgt noch ein kurzer Hinweis:

Ebenso interessant ist der 2. Teil: die Wiedergabe von Musik, Bildern oder Filmen, die man auf anderen PC’s im Heimnetzwerk hat oder die man auf das Activy Media Center 570 kopiert.

Für den Zugriff auf "fremde PC’s" muß man dort vorher entsprechende Freigaben einrichten, wichtig ist, das dieser PC und das Activy Media Center 570 sich im gleichen Windows Netzwerk befinden. Die entsprechenden Einstellungen kann man im Setup des Gerätes vornehmen:

 

 Im Bereich "Archiv, Wiedergabe, …" kann man dann zunächst nach solchen Freigaben suchen:

 

Über die Fernbedienung kann man dann durch diese Verzeichnisse navigieren und die gewünschten Filme, Bilder oder Musik Dateien heraussuchen.

Die Wiedergabe funktioniert anschließend problemlos (im folgenden Beispiel Aufnahmen eines Windows Media Center PC's):

 

ASF Format:

MPEG Format:

 

Wiedergabe eines VCD Formats via USB Platte (sog. Activy Media Link):

Ähnlich einfach funktioniert das für Bilder, die im Netzwerk bereitgestellt werden, Laufwerk mit Bildern auswählen:

 

…anschließend erscheinen die Bilderdateien in einer Listenform:

Die Darstellung der (in diesem Beispiel teilweise über 10 MB großen) JPEG Bilder erfolgt deutlich zügiger, als noch beim Vorgängermodell. Über die Farbtasten sind verschiedene Optionen für eine Diaschau wählbar.

 

 

Auf Anhieb habe ich keine Stelle gefunden, an der das Activy Media Center 570 die EXIF Daten der Bilder (Aufnahmedatum, Kamera, IPTC Header für Schlagworte, …) auswerten / darstellen kann.

Deutlich verbessert hat sich dagegen die Wiedergabe von MP3 Musik Dateien, Laufwerk auswählen und los geht's, die ID 3 Tags (Künstler, Album, Genre) werden gleich sauber dargestellt, ein echter Fortschritt gegebüber dem Vorgängermodell.

Auch zufällige Wiedergabe ist möglich:

 

DRM geschützte Inhalte (iTunes, Musicload) lassen sich nicht wiedergeben, allerdings liegt die Ursache hier weniger am Activy Media Center 570, sondern mehr am Konzept des DRM allgemein.

Mehr lesen zu:

  • Teil 2: Das Activy Media Center 570 im Betrieb als DVD Player / Recorder
    • Abspielen von DVD’s, (S)VCD’s, Abspielen von Musik CD’s, Audio DVD’s
    • Erstellen von eigenen Film DVD’s
  • Teil 3: Nutzung als Medien Center
    • Freigabe von Aufnahmen im Heimnetzwerk
    • UPnP Unterstützung
    • Anzeige von Bildern, Abspielen von MP3 Titeln, Filmen (MPEG, DIVX) aus dem Heimnetzwerk

Aktuelle Preise und Angebote zum Activy Media Center 570:

  

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Activy Media Center 570: Betrieb als TV Empfänger http://www.mathiaspohl.de/dx/activy-media-center-570-tv-betrieb/ http://www.mathiaspohl.de/dx/activy-media-center-570-tv-betrieb/#comments Sun, 17 Jun 2007 00:00:00 +0000 Mathias Pohl http://www.mathiaspohl.de/pohl/mathiaspohl.de/mathias-pohl.nsf/dx/Activy-Media-Center-570-TV-Betrieb Hier der 1. Teil des Testberichts über das Activy Media Center 570, diesmal im Betrieb als Fernsehgerät.

Beim Einschalten startet das AMC mit dem “normalen Fernsehbetrieb”, nach Drücken der Taste Menü erscheint dann das 8teilige Menü. Menüpunkt 1 der Navigation ist endlich “TV Programm” und nicht länger “T-Online Vision” (..überhaupt ist die Integration von T-Online Vision vollständig verschwunden):

Über den Menüpunkt “TV Programm, Aufnehmen” gelangt man zum “normalen Fernsehbetrieb”. Über diesen Menüpunkt gelangt man zu einer Übersicht der aktuellen Fernsehsendungen:

Durch Anklicken (Taste “OK”) erfährt man dann mehr Details zur ausgewählten Sendung:

…und kann gleich zu diesem Sender umschalten oder über das Optionsmenü (weiße Taste) gleich eine Aufnahme starten:

In der Programm Übersicht erscheint diese laufende Aufnahme dann rot markiert:

Alternativ kann man dann auch zu dem laufenden Programm umschalten, so sieht das dann aus:

Soweit erstmal nichts besonderes, spannend wird es, sobald der EPG ins Spiel kommt. Ein Druck auf die zugehörige Taste offenbart jede Menge Details zum laufenden Programm:

Das Activy Media Center ließt diese Informationen aus dem EPG auf der Festplatte des Gerätes, der sich via Internet automatisch aktualisiert. Als EPG stehen 2 verschiedene Systeme zur Verfügung:

  • der Internet basierende EPG des Anbieters tvtv.de sowie alternativ
  • der satelitenbasierende EPG, soweit man einen SAT Empfänger (also DVB-S) an das AMC angeschlossen hat.

Leistungsfähiger ist natürlich die internetbasierende Variante, welche sogar eine Remote Programmierung des AMC üebr Internet zuläßt. Dazu später mehr.

Weitergehende Informationen zeigen an, wie weit die aktuelle Sendung schon fortgeschritten ist und welche nachfolgenden Sendungen auf diesem Kanal laufen:

Per Knopfdruck kann man auch hier die Aufnahme für das laufende Programm starten:

Durch den in diesem Modell 570 eingebauten, 2. TV Tuner ist es möglich, ein Programm aufzunehmen und gleichzeitig ein anderes zu schauen. Bei laufender Aufnahmen kann man also zu beliebigen Sendern umschalten.

Zur Unterstützung kann man sich per Knopfdruck eine Übersicht sämtlicher, laufender Sendungen darstellen lassen:

Durch den 2. TV Tuner ist parallel zur Aufnahme eines Programmes nicht nur das Anschauen, sondern auch das Aufnehmen eines 2. Programmes möglich. In der Senderübersicht erscheinen dann beide Programme entsprechend  rot markiert:

Mehr geht dann aber wirklich nicht, damit man nicht auf dumme Gedanken kommt, erlaubt das Activy Media Center jetzt nur noch das Umschalten zwischen diesen beiden Programmen. Versucht man trotzdem parallel zu diesen beiden laufenden Aufnahmen eine 3. Aufnahme bspw. zeitgesteuert vorzunehmen, erhält man eine entsprechende Warnung:

Überhaupt ist der EPG die leistungsfähige Basis für jede Menge angenehme Zusatzfunktionen, welches das AMC bietet. So ermöglicht der Tagesübersichten nach Sender,

oder Listenübersichten einer eigenen Liste von Sendern:

oder die Suche nach Sendungen:

Wer sich nicht mehr ganz sicher ist, was so alles auf der Aufnahmeliste steht, der startet das “Aufnahme Menü” und erhält eine Übersicht der geplanten Aufnahmen:

Deutlich besser geworden ist auch die Programmierung von Serien:

Aufnahmen landen zunächst auf der internen Festplatte des Activy Media Center. Die ist im Modell 570 immerhin 250 GB groß – je nach Aufnahmequalität ergeben sich folgende Mengen:

  • max. 125 Stunden bei digitalem Satellitenanschluss
  • max. 125 Stunden bei digitalterrestrischem Antennenanschluss
  • max. 410 Stunden bei analogem Kabel-Anschluss je nach eingestellter Aufnahmequalität (4 Qualitätsstufen)

Über das Medien Archiv kann wieder auf diese Aufnahmen zugegriffen werden. Technisch erfolgt die Aufnahme im Microsoft eigenen DVR-MS Format. Eigentlich ist das MPEG 2, allerdings werden speziell für das AMC Metadaten, wie Titel, Uhrzeit, Programm usw. hinzugefügt. Die Aufnahmen können dann entweder auf DVD archiviert oder über ein Heimnetzwerk auf andere PC’s übertragen werden. Mehr dazu ebenfalls im Bereich “Nutzung als Medien Center“.

Aber es geht auch “rustikal”: Videotext kann über den TV Teil des Activy Media Centers ebenfalls empfangen und dargestellt werden:

Zusammengefaßt läßt der TV Teil keine Wünsche offen, der via Internet bereitgestellte EPG leistet sehr angenehme Dienste bei der Suche nach dem passenden Programmangebot und die Integration der Mitschnittmöglichkeiten ist vorbildlich.

Gegenüber dem Vorgängermodell 370 ist die Bildqualität deutlich besser geworden, zumindest existieren mehr Einstellmöglichkeiten für Helligkeit, Farbe und Kontrast, zusätzlich wird dem Bild über den HDMI Anschluß bzw. über den Component Anschluß via Upscaler / Trimension MCE deutlich auf die Sprünge geholfen, was sich spürbar auf die Qualität auswirkt.

Mehr lesen zu:


  • Teil 2: Das Activy Media Center 570 im Betrieb als DVD Player / Recorder
    • Abspielen von DVD’s, (S)VCD’s, Abspielen von Musik CD’s, Audio DVD’s
    • Erstellen von eigenen Film DVD’s
  • Teil 3: Nutzung als Medien Center
    • Freigabe von Aufnahmen im Heimnetzwerk
    • UPnP Unterstützung
    • Anzeige von Bildern, Abspielen von MP3 Titeln, Filmen (MPEG, DIVX) aus dem Heimnetzwerk

Aktuelle Preise und Angebote zum Activy Media Center 570:

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Activy Media Center 570: DVD Player und Recorder http://www.mathiaspohl.de/dx/activy-media-center-570-dvd-recorder/ http://www.mathiaspohl.de/dx/activy-media-center-570-dvd-recorder/#comments Sun, 17 Jun 2007 00:00:00 +0000 Mathias Pohl http://www.mathiaspohl.de/pohl/mathiaspohl.de/mathias-pohl.nsf/dx/Activy-Media-Center-570-DVD-Recorder Der 2. Teil über das Activy Media Center 570 beleuchtet die Nutzung als CD- oder DVD Player sowie das Erstellen und Schneiden eigener DVD’s. Neben dem "normalen" Fernsehprogramm kann das Activy Media Center 570 auch als CD- und DVD Spieler genutzt werden.

 

DVD / CD Player

Nach dem Einlegen einer CD oder DVD passiert allerdings erstmal nichts, was zunächst etwas verwirrend ist. Der Zugriff auf CD’s oder DVD’s ist dann noch unter "Archiv, Wiedergabe, Schneiden" versteckt. Danach hat man erstmal die Wahl, ob man die eingelegte CD/DVD hören oder eine neue CD / DVD erstellen möchte:

 

Über "CD/DVD" abspielen kommt man dem Ziel näher, allerdings muss man danach nochmal eine Auswahl treffen, obwohl das wegen des "nur einen" CD / DVD Laufwerks eigentlich unnötig ist. Eben diese eine eingelegte CD / DVD wird dann angeboten:

 

Sinnvoller ist diese Auswahl sicherlich, wenn auf einer DVD mehrere Filme abgelegt sind, es also keine "klassische" Film DVD ist, sondern eine Daten-DVD mit verschiedenen Filmdateien, letztlich beherrscht das Activy Media Center 570 auch weitere Formate:

  • MPEG1,
  • MPEG2 SD/HD,
  • MPEG4 SP/ASP,
  • Nero Digital
  • Windows Media™ 7,8,9 inkl. HD DVD Video
  • Audio CD
  • Video CD (VCD)
  • Super Video CD (SVCD)
  • WAV, MP3, WMA JPEG, BMP, TIF, PNG
  • Photo CD

Danach geht's dann los, über die 4 farbigen Tasten der Fernbedienung sind dann weitere, teilweise DVD spezifische Funktionen erreichbar:

 

 

Das Activy Media Center 570 unterstützt dabei eben diese klassischen Film-DVD’s im Video ROM Format (Kauf DVD’s) genauso wie DVD +/-R / RW sowie Double Layer. Darüber hinaus kann man auch Filme im VCD / SVCD Format wiedergegeben werden. Unter den DVD Playern ist das schon eine Besonderheit und klarer Vorteil, da man so ziemlich alles abspielen kann, was da kommt.

Auch DVD Audio kann das Activy Media Center 570 wiedergeben:

 

 

DVD / CD Recorder

Das Activy Media Center 570 kann ebenfalls zum Erstellen (Brennen) eigener CD’s oder DVD’s genutzt werden. Neben reinen "Daten DVD’s" ist sicherlich der Teil zum Erstellen von Video-DVD’s am Interessantesten und für uns auch am Wichtigsten.

Statt "Abspielen" wählt man dazu einfach "CD / DVD erstellen":

Die Liste der zum "Brennen" markierten Aufnahmen ist dann erstmal leer:

 

Über "Hinzufügen" erhält man eine Übersicht der im Aufnahme Archiv vorhandenen Aufnahmen:

 

Meist möchte man vorher aber die gemachten Aufnahmen nachbearbeiten, also evtl. Werbeunterbrechnungen herausschneiden oder Anfang / Ende des Films genauer festlegen. Über "TV/Radio/DV Aufnahmen" erhält man die Liste der vorhandenen Aufnahmen. Über Optionen erhält man nun die Möglichkeit zum Videoschnitt:

Über die rote bzw. grüne Taste der Fernbedienung kann man nun Anfangs / Endemarken setzen und überflüssige Szenen herausschneiden:

 

 

Der herausgeschnitte Teil wird entsprechend markiert, bleibt aber zunächst verfügbar:

 

 

Anschließend beginnt das Activy Media Center 570 mit dem Umrechnen des Schnitts, der Fortschritt kann im Menü beobachtet werden:

 

Die so angepaßte Aufnahme kann dann auf Video DVD gebrannt werden, in dem die Aufnahme der "Brennerliste" hinzugefügt wird:

Wer oft mit RW Medien arbeitet, kann diese auch vor der Aufnahme gleich im Gerät löschen:

 

Der Titel einer Aufnahme wird dabei für das zu erstellende DVD Menü übernommen. Durch den EPG sind diese Daten i.d.R. bereits nutzbar vorhanden, nimmt man über den externen SCART Anschluß auf (nur bei Kabelmodell, bspw. für Premiere), sollte man nicht vergessen, diesen Titel nachzubearbeiten.

Obwohl das Activy Media Center 570 über den EPG des Gerätes jede Menge Zusatzinformationen zur Sendung (bspw. die Beschreibung) aufzeichnet, werden diese leider nicht mit auf die DVD gebrannt (als zusätzlicher Menüpunkt "Sendungs-Info", o-ä.).

 

Über das "Optionen" Menü kann man auch ein Vorschau Bild für dieses DVD Menü festlegen. Hat man alle Optionen festgelegt, kann die Aufnahme gestartet werden:

Und so sieht die erstellte Video DVD dann aus:

 

Im Gegensatz zu den meisten anderen DVD Recordern kann das Activy Media Center 570 während des Erstellens der DVD auch für andere Zwecke genutzt werden (TV Empfänger, andere Programme auf Festplatte aufnehmen, Musik hören, …). Nach Fertigstellung der DVD erscheint ein entsprechender Hinweis:

 

Auch bei 2 weiteren Themen verhält sich das Activy Media Center, wie erwartet:

a) Das Activy Media Center 570 nimmt keine kopiergeschützten Programme über die externen Anschlüsse des Gerätes auf, also bspw. per MacroVision geschützte Filme aus dem Premiere Programm oder Kauf-DVD’s / Videos. Wer also seine VHS Video Sammlung damit auf DVD archivieren möchte, sollte darauf achten, das dies für so geschützte Filme nicht möglich ist (nicht einmal das Anschauen, das Activy Media Center schaltet das Bild sofort schwarz, auch wenn keine Aufnahme läuft).

b) Das Activy Media Center 570 kommt standardmäßig mit dem für Europa üblichen Regionalcode 2 für DVD's (eine spezielle Abspieleinschränkung für DVD's, die nicht aus dieser Region kommen.

Allerdings kann der Regionalcode bei Bedarf einige mal (nicht unbegrenzt !) geändert werden:

 

Soweit ist sind die Funktionen des DVD Recorders vorbildlich. Das Schneiden, Zusammenstellen und Brennen einer DVD ist wirklich angenehm einfach.

Wichtig zu wissen: Das Activy Media Center 570 teilt Aufnahmen in max. 4.4 GB große MPEG Dateien, um das Brennen auf DVD zu ermöglichen. Im "SP" Modus (Standard Aufnahme Qualität Kabelmodell) entspricht das ungefähr 2 Stunden. Für längere Aufnahmen benötigt man "Double Layer" DVD's, die ggf. nicht auf jedem anderen DVD Spieler wiedergegeben werden können. Das Activy Media Center kann also – im Gegensatz zu vielen anderen DVD Recordern – Aufnahmen NICHT an die Kapazität des DVD Rohlings anpassen.

Für die richtigen Technikfreaks hier noch ein Wort zur Bitrate der DVD Aufnahmen: Das Activy Media Center erstellt DVD’s mit nahezu konstant 5 MBit/s:

 

Daher kommt sicher auch die Einschränkung, Aufnahmen nicht auf die Kapazität des DVD Rohlings anpassen zu können. Zumindest die teureren DVD Recorder sind hier überlegen und können die Aufnahme an die Kapazität der Rohlinge anpassen und erreichen so bei guter Ausgangsqualität durchaus interessante Bitraten.

Mehr lesen zu:

  • Teil 2: Das Activy Media Center 570 im Betrieb als DVD Player / Recorder
    • Abspielen von DVD’s, (S)VCD’s, Abspielen von Musik CD’s, Audio DVD’s
    • Erstellen von eigenen Film DVD’s

  • Teil 3: Nutzung als Medien Center
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Activy Media Center 570: Einstellmöglichkeiten http://www.mathiaspohl.de/dx/activy-media-center-570-einstellungen/ http://www.mathiaspohl.de/dx/activy-media-center-570-einstellungen/#comments Sun, 17 Jun 2007 00:00:00 +0000 Mathias Pohl http://www.mathiaspohl.de/pohl/mathiaspohl.de/mathias-pohl.nsf/dx/Activy-Media-Center-570-Einstellungen Hier noch ein kurzer Überblick zu den Einstellmöglichkeiten des Activy Media Center.

Das Setup des Gerätes läßt sich über einen eigenen Menüpunkt erreichen, welcher per Geräte PIN geschützt ist.

 

Dort finden sich sämtliche Optionen zum Activy Media Center 570, vom Sendersuchlauf bis zur Softwareaktualisierung:

 

Im Menü "Bildeinstellungen" ist gegenüber dem Vorgänger deutlich erweitert. Außer der Lage des Bildes (Bild justieren) kann man endlich auch Helligkeit, Farbe und Kontrast einstellen.

 

 

Das Netzwerksetup erlaubt auch die Einrichtung von Benutzern für das Heimnetzwerk, die Aktivierung der UPnP Funktionen und spezielle Einstellungen für die WLAN Unterstützung (optional erhältlich):

 

 

In den Toneinstellungen findet man Optionen für die Ausgabe von PCM oder Dolby Digital Signalen über die digitalen Audioanschlüsse des Gerätes:

 

 

Deutlich erweitert wurde auch der Bereich "Aufnahme", der nun "Aufnahme / Umwandeln" heißt. Interessant ist die neu verfügbare Unterstützung für VPS.

…oder die Aufnahme von Untertiteln:

 

Einstellung des Regionalcode:

 

einige Sytemeinstellungen:

Leider ist die Integration von T-Online Vision beim Activy Media Center 570 weggefallen, Ersatz dafür bietet tvtv.de (zumindest für die Bereitstellung eines EPQ und Remote Programmierung):

 

Weitere Systeminformationen und Einstellungen:

 

 

Mehr lesen zu:

  • Teil 2: Das Activy Media Center 570 im Betrieb als DVD Player / Recorder
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Online am Fernseher: Im Internet mit dem Activy Media Center 570 http://www.mathiaspohl.de/dx/activy-media-center-570-internet/ http://www.mathiaspohl.de/dx/activy-media-center-570-internet/#comments Sun, 17 Jun 2007 00:00:00 +0000 Mathias Pohl http://www.mathiaspohl.de/pohl/mathiaspohl.de/mathias-pohl.nsf/dx/Activy-Media-Center-570-Internet Teil 4 des Testberichtes über das Activy Media Center, diesmal als Internet Terminal. Surfen per Fernbedienung – wie gut und einfach ist das…

Mit der Fernbedienung im Internet, so einfach soll das sein. Ist es eigentlich auch, das Activy Media Center 570 empfängt ja bereits jede Menge anderer Informationen aus dem Internet, warum dann nicht damit im Internet surfen.

Menüpunkt 3 bietet genau das: Zugang zum Internet.

 

Anschließend öffnet sich die Liste der Favoriten, von Haus aus vorgespeichert ist Fujitsu Siemens, deren Seite sich auch problemlos anzeigen lässt.

 

 

Auch andere, wichtige Seiten können problemlos angezeigt werden, die Eingabe über die Fernbedienung (Tastatur ist optional erhältlich), ist allerdings etwas mühsam:

 

Das Bild zeigt recht gut bereits die Grenzen des "Surfens am Fernseher". Die Auflösung des fast 50 Jahre alten TV Standards ist einfach deutlich geringer als die, ganz normaler PC’s. So leidet die Lesbarkeit deutlich, insbesondere auf den heute sehr dicht bepackten Nachrichtenseiten ist das fast aussichtslos. Wer diese Funktion also häufig benutzen möchte, dem ist die Nutzung der hochauflösenden Anschlüße des Gerätes dringend empfohlen.

Per PAL Auflösung noch machbar ist die einfacher Seiten, wie beispielsweise diesem Wetterdienst:

 

Technische Basis für das "Surfen am Fernseher" ist der Internet Explorer, der mit allen bekannten Stärken und Schwächen reagiert. Überhaupt kommt recht schnell die Frage nach der Sicherheit auf.

Nach….

 

kommt:

 

Zusammengefaßt gibt sich das Activy Media Center 570 alle Mühe, das Internet auf das Fernsehgerät zu bringen, technische Limitationen, wie die fehlende Fernbedienung (Optional erhältlich) oder die geringe Auflösung des Fernseh PAL Standard (HDMI/DVI Anschluß für höhrere Auflösung empfehlenswert) machen das jedoch nicht wirklich zu einem Erlebnis.

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Nikon D200 trifft Nikkor AF 85 mm f/1.8 D http://www.mathiaspohl.de/dx/nikkor-af-85mm/ http://www.mathiaspohl.de/dx/nikkor-af-85mm/#comments Thu, 14 Jun 2007 00:00:00 +0000 Mathias Pohl http://www.gtd4lotusnotes.com/pohl/mathiaspohl.de/mathias-pohl.nsf/?p=196 Anfänglich deutlich unterschätzt hatte ich die Freuden einer so lichtstarken Festbrennweite. Was eigentlich ein klassisches Portrait Objektiv ist, wird mehr und mehr zum Lieblingsaufsatz für die Nikon D200. Hier steht, warum.Zunächst stand vor der Freude mit und über das Objektiv ein mehrstündiger Aufenthalt in der Touristenklasse einer bekannten Fluggesellschaft und ein kurzer Abstecher in die 15 qm, in denen ich schon vor einigen Jahren die Nikon D100 erstanden hatte. 45 Minuten später füllte unter anderem ein Nikkor AF 85mm f/1.8 D den verbliebenen Platz im Lowepro Slingshot.

Das Nikkor AF 85mm f/1.8 D entspricht an der Nikon D200 einer Brennweite von 127 mm. “IF” steht für “Internal Focusing“, wie viele andere der Nikkore nutzt das Objektiv also eine Innenfokussierung zum Scharfstellen, was die Verwendung von Polfilter bspw. deutlich vereinfacht (mit anderen Worten: das Objektiv dreht sich äußerlich nicht beim Scharfstellen). Dafür ist es allerdings auf den Autofocus Motor der Kamera angewiesen und bringt keinen eigenen Servo mit (könnte also mit einer Nikon D40 nicht verwendet werden). Trotzdem

stellt das Objektiv sehr schnell scharf.

Die Qualität des Objektiv ist ausgezeichnet, sowohl die Verarbeitung, wie auch die optischen Eigenschaften. Gemessene Verzeichnungen liegen bei 0,03 %, was ausschließlich unter Laborbedingungen nachvollziehbar ist und im wahren Fotoleben wohl nie sichtbar wird. Bei eienr Blende von 5.6 brachte das Objektiv im Schärfetest mit Imatest die Nikon D200 an ihre Abbildungsgrenzen. Mehr muss zur Abbildungsqualität des Objektives sicher nicht gesagt werden.

Die Lichstärke des Objektives erlaubt fast grenzenloses Spielen mit der Schärfentiefe der Bilder und genau das dürfte den Reiz des Objektives ausmachen.

Die hohe Lichtstärke bringt aber noch weitere Möglichkeiten: die Möglichkeit, extrem kurze Verschlusszeiten zu verwenden.

Man kann aber auch einfach nur Fotos damit machen und sich darüber freuen…

Preislich ist das Nikkor nicht “billig”, aber für seine Leistungsparameter durchaus preiswert:

Wer noch etwas mehr Lichstärke braucht, aber auch über ein entsprechend stärkeres Budget verfügt, kann mit dem Nikon AF 85 mm/1,4 D Vorlieb nehmen:

Augrund der hervorragenden Erfahrungen steht ein weiteres Objektiv schon fest auf der Einkaufsliste, das Nikon AF 50 mm, mal sehen, ob es das 1.4 oder 1.8 wird…

Fazit: Objektive, wie das AF-S VR DX Zoom-Nikkor 18-200 machen Spaß beimMachen der Bilder, das Nikkor AF 85mm f/1.8 D macht Spaß beim Anschauen der Ergebnisse, in Kurzform: Highly Recommended !

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TomTom Traffic oder TMC ? Unterschiede und Erfahrungen http://www.mathiaspohl.de/dx/tt-traffic-tmc/ http://www.mathiaspohl.de/dx/tt-traffic-tmc/#comments Tue, 29 May 2007 00:00:00 +0000 Mathias Pohl http://www.gtd4lotusnotes.com/pohl/mathiaspohl.de/mathias-pohl.nsf/?p=198 Navigation per Pocket PC, später auch Smartphone gehört inzwischen für uns zum Standard. Von Anfang an war TomTom dabei für uns gesetzt,

unterbrochen nur durch eine kurze Testphase von Navigate. Seit der Erweiterung um TomTom Traffic ist das jedoch vorbei, hier ist ein kurzes Update über die Neuerungen im Navigator 5 und die wesentlichen Unterschiede zwischen TomTom Traffic und TMC…

Vor inzwischen etwas mehr als 5 Jahren fing alles an: T-Mobile MDA 1 mit Navigate Option und GPS Empfänger. Die typische 3 D Navigation von TomTom machte das Fahren selbst bei komplexer Strassenführung zum Kinderspiel, allerdings fehlte damals noch eine Möglichkeit, dynamisch Verkehrsdaten (ähnlich dem TMC) in die Streckenberechnung einzubeziehen.

Anfang 2004 war es dann soweit: TomTom startete eine (kostenfreie) Testphase für ein Plugin: TomTom Traffic, welches den altbekannten Navigator um dynamische Verkehrsführung ergänzt.

Wie funktioniert dynamische Navigation mit TomTom ?

Seit TomTom Navigator 5 (und den damit erscheindenden Geräte Serie TomTom Go) gibt es grundsätzlich 2 Möglichkeiten für dynamische Navigation mit TomTom.

  • TomTom Traffic, ein kostenpflichtiger Zusatzdienst auf Basis kommerzieller Verkehrsdatenanbieter

  • TMC, eine kostenlose Zusatzinformation der UKW Radiosender

Wo liegen die wesentlichen Unterschiede der beiden Systeme:

TomTom Traffic TomTom mit TMC
Funktionsweise:
  • Die Verkehrsdaten werden von kommerziellen Anbietern aufbereitet.
  • Der Empfang der Verkehrsdaten erfolgt über einen mobilen

    Internet Zugang.

  • I.d.R: sind die so bereitgestellten Verkehrsinformationen sehr

    genau und aktuell

  • Der Empfang der Verkehrsdaten erfolgt auf Basis des TMC (Traffic

    Message Channel), der mit dem RDS Signal vieler UKW Sender

    ausgestrahlt wird.

kann genutzt werden mit:

  • mobiler Internet Zugang, am sinnvollsten per GPRS, allerdings

    auch per UMTS oder CDMA möglich

  • möglich ist auch Bluetooth Handy, wenn der Pocket PC / PDA

    Bluetooth unterstützt

  • Die Option ist für jede TomTom Version (Navigator,

    Mobile,

    Rider, ONE, GO) nutzbar

  • TomTom-Zubehör – RDS-TMC Verkehrsinfo-Empfänger nur für die Modelle TomTom GO 910, GO 710 und GO 510 erhältlich
  • kann nicht mit TomTom Navigator oder Mobile verwendet werden
  • Im Verkehrsgebiet ist ist ein UKW Sender mit TMC Signal

    Voraussetzung.

Kosten:
  • Jahresabonnement bei TomTom (derzeit ~ 39 EUR)
  • Verbindungskosten für den mobilen Internet Zugang (i.d.R. GPRS)
  • Der “normale” TMC Dienst wird kostenfrei mit dem UKW RDS Signal

    ausgestrahlt.

  • Der TMC Empfänger schlägt mit ~ 100 EUR zu Buche.
Umfang der

Verkehrsdaten:

  • Beschreibung (Art der Behinderung)
  • Ortsangabe

    (Gebiet, in der Regel der Autobahnabschnitt

  • Verkehrsrichtung
  • geschätzte Verzögerung (Genauigkeit ~ 50 %)
  • Informationen über Wetter- und

    Straßenverhältnisse (Eisglätte, …)

  • Naja, schwierig. Die TMC Daten werden von Radio Sendern erstellt

    und gepflegt.

  • Für größere Störungen oft ausreichend genau, je nach Region kann

    man aber auch schnell mit Landstraßen Meldungen überflutet oder

    keinerlei Meldungen erhalten…

Da ich TomTom Navigator nutze, kommt für mich der TMC Empfänger nicht in Frage. Stattdessen nutze ich seit 2004 die TomTom Traffic Option über GPRS.

Installation TomTom Traffic

Seit der Version 5 stellt TomTom Traffic kein eigenständiges Programm zur Installation mehr dar, sondern ist eine integrierte Funktion der TomTom Software.

Einrichtung und Aktivierung

Die Aktivierung der TomTom Traffic Option erfolgt im Menü des TomTom Navigator:

Hauptmenü TomTom 5

Die Einrichtung des TomTom Traffic Kontos erfolgt auf der TomTom Website. Man erhält dort eine User ID und zugehöriges Passwort für den Traffic Dienst. Seit Beendigung der kostenlosen Testphase bietet der Hersteller verschiedene “Subscription” Modelle für seinen Verkehrsdienst an, günstigste Variante ist das Jahresabo für ~ 39 EUR.

Im TomTom Traffic Menü gibt es nun zahlreiche Möglichkeiten für die Nutzung der Verkehrsdaten, zumindest sobald der Dienst aktiviert wurde:

TomTom Traffic Menü TomTom 5

Im Gegensatz zur ersten TomTom Traffic Version erfolgt nach der Aktivierung des Dienstes kein Abruf aller Verkehrsinformationen. Dieser Abruf erfolgt (sinnvollerweise) erst nach der Planung einer Route und – auf Wunsch dann auch – während der Fahrt.

Das Traffic Modul überträgt lt. Hersteller keine Informationen zum aktuellen Standpunkt, wie genau der relativ intelligente Abruf der passenden Informationen erfolgt, ist also Spekulation.

Nach Aktivierung und Planung der Route erscheint am rechten Rand dann eine Übersicht der aktuellen Verkehrsstörungen im Streckenverlauf. Einmal empfangene Verkehrsstörungen (insbesondere Baustellen) haben eine gewisse Gültigkeit und bleiben so auch erstmal für spätere Planungen erhalten:

Aktualisierung der Verkehrsinformation TomTom 5

Sobald möglich, werden nach Planungsänderungen diese Informationen dann aktualisiert oder zumindest um aktuelle Meldungen ergänzt. Mit etwas Pech sieht die Strecke dann so aus:

Aktualisierte Verkehrsinformation (Extremfall)  TomTom 5

Das TomTom Traffic Menü erlaubt dann den Abruf von Details zu den Störungen und die Planung von Alternativrouten zu einzelnen oder allen Störungen.

Die Übersicht:

TomTom Traffic Übersicht  TomTom 5

Über die Pfeiltasten kann man sich dann von Störung zu Störung durchklicken, so weitere Details gewünscht sind:

TomTom Traffic Detailinformation (Baustelle)  TomTom 5

TomTom Traffic Detailinformationen stockender Verkehr  TomTom 5

Dort lassen sich auch einzelne Streckenabschnitte vermeiden. Auch angrenzende  Verkehrsbehinderungen sind sichtbar:

TomTom Traffic Detailinformationen Stau  TomTom 5

Übrigens: Die Detaildaten zu einer Verkehrsstörung werden erst abgerufen, wenn man diese tatsächlich wünscht. Das spart auf jeden Fall unnötigen Internet Traffic in den meist ohnehin teuren GPRS Datentarifen.

In den Einstellungen zu TomTom Traffic lassen sich leichte Anpassungen vornehmen:

TomTom Traffic Einstellungen -  TomTom 5

Die erste Option (“Route nach jeder Aktualisierung optimieren“) ist nach meiner Erfahrung nicht zu empfehlen. Sinnvoller ist es, insbesondere bei noch weit entfernten Staus die Ursache abzurufen und dann normal weiterzufahren, in > 70 % der Fälle löst sich ein weit entfernter Stau bis zum Erreichen auf, so das eine Umfahrung keinen Sinn macht. Diese “Strategie” hat aber auch einen Nachteil:

In Gebieten / auf Strecken mit verschiedenen Optionen speziell für die Autobahn Nutzung sind – falls der Stau dann doch noch da ist – kaum Optionen außer der Landstraße als Umfahrung möglich.

Die zweite Option (“Info automatisch aktualisieren“) ist insbesondere bei Autobahnfahrten auf jeden Fall empfehlenswert, aber Vorsicht: Verbindungskosten beachten ! Die Abrufzyklen werden anschließend eingestellt:

TomTom Traffic Einstellungen  - TomTom 5 TomTom Traffic Einstellungen - TomTom 5

Der Signalton bei Veränderung der Verkehrssituation ist ebenfalls eine empfehlenswerte Option.

Noch 2 Tipps zur Nutzung von TomTom Traffic:

Um für alle Verkehrsbehinderungen eine Umfahrung berechnen zu lassen, gibt es im Menü “Alternative suchen” die Funktion “Verzögerungen minimieren“:

TomTom Traffic Alternative berechnen - TomTom 5

TomTom stellt anschließend das Ergebnis der Optimierung auf der Karte und auch in Zeit dar:

TomTom Traffic Alternativ Route - TomTom 5

Wer dieser “groben” Darstellung nicht traut, kann über den Menüpunkt “Route” sich dann natürlich auch weitere Details zur Strecke anschauen, zu vermeidende Streckenabschnitte (aufgrund von Verkehrsstörungen) sind dabei rot markiert.

TomTom Traffic Alternativroute auf Karte - TomTom 5 TomTom Traffic Alternativroute Detaildarstellung - TomTom 5

Und wer zum Schluß nach einer “Umplanung” aufgrund einer Verkehrsstörung nochmal die alte

Strecke prüfen möchte (bspw. ob sich der Stau dort inzwischen aufgelöst hat), der kann im gleichen Menü die Funktion “Original neu berechnen” nutzen.

Erfahrungen und Datenqualität

Nach über 2 Jahren mit TomTom Traffic kann man (ich) schon sagen, das sich der Einsatz lohnen kann.

Warum kann ? Traffic macht keinen Sinn auf dem Weg zum Einkauf, in der Heimatstadt oder auf der Fahrt von einem Dorf zum Nächsten.

Traffic macht Sinn bei regelmäßigen Autobahnfahrten über mittlere oder größere Entfernungen, bei denen man mit Stau-Umfahrungen noch realistisch Zeit sparen kann. Für Nebenstrecken sind meist keine Verkehrsdaten vorhanden, das ist insbesondere dann ärgerlich, wenn Staus auf Autobahnen über solche (dann meist überlastete) Nebenstrecken umfahren werden sollen.

Die Datenqualität ist gut, aber nicht immer perfekt, insofern habe ich mir folgendes angewöhnt:

  • Ich fahre grundsätzlich möglich nah an den Stau heran und prüfe unmittelbar vorher nochmal, ob der Stau tatsächlich noch besteht.
  • Wenn ja, entscheide ich auf Basis der geschätzten Verzögerungen, ob ich umfahre oder nicht.
  • Insbesondere für “zähfließenden Verkehr” kann man den geschätzten Verzögerungen durchaus auch mal misstrauen (Erfahrung: Verzögerung ist hier oft deutlich kürzer).
  • Ein kurzer Stau auf der Autobahn ist meist schneller durchfahren, als eine langgezogene Umfahrung auf einer Landstraße.

Fazit: Die jährliche Investition in TomTom Traffic lohnt sich bei regelmäßigen Fahrten auf Autobahnen ab mittleren Entfernungen und ist seit > 2 Jahren aus meinem Auto nicht mehr wegzudenken, allerdings komme ich im Jahr auch mal schnell auf eine Fahrleistung von 60.000 km…

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Windows Vista für Sony VAIO VGX XL Media Center - Teil 2 von 3: Mehr Speicher ! http://www.mathiaspohl.de/dx/sony-vista-memory-upgrade/ http://www.mathiaspohl.de/dx/sony-vista-memory-upgrade/#comments Sat, 12 May 2007 00:00:00 +0000 Mathias Pohl http://www.gtd4lotusnotes.com/pohl/mathiaspohl.de/mathias-pohl.nsf/?p=205 Nachdem Teil 1 der Vorbereitung (Festplattenerweiterung) für das Windows Vista Update auf dem Sony VAIO VGX – XL abgeschlossen ist, folgt Teil 2, die Speicheraufrüstung auf 3 GB RAM. Details dazu hier.Vor dem Vista Update des Sony VAIO VGX – XL ist eine Speicheraufrüstung auf mindestens 2 GB, besser 3 GB (Maximum) empfehlenswert. Grund ist nicht, das der Sony VAIO VGX – XL nach dem Update auf Vista deutlich mehr kann, nein Vista als Betriebssystem ist etwas

speicherhungriger als Windows XP, auch wenn die Media Center Erweiterung gleich in Vista (Premium) eingebaut sind.

Auch wenn Sony von mindestens 1 GB Hauptspeicher als Voraussetzung spricht, ausreichend ist das für einen vernünftigen Betrieb, vielleicht sogar mit Media Extender nicht !

Der Sony kann auf maximal 3 GB aufgerüstet werden, im Gerät (XL 201) ist bereits 1 GB verbaut. 1 der 3 möglichen Steckplätze ist damit belegt, da eine Aufrüstung maximal auf 3 GB möglich ist, bietet es sich an, die beiden restlichen Plätze ebenfalls mit jeweils 1 GB Speichermodulen zu belegen.

Zu verbauen ist DIMM DDR 2 Speicher mit 667 Mhz, Details dazu stehen auch nochmal in der Bedienungsanleitung.

Meine Empfehlung dabei:

Preislich durchaus attaktiv, auch wenn man 2 GB noch etwas günstiger bekommen kann, so laufen genau diese Speichermodule bei mir jetzt seit einigen Wochen ohne jede Probleme und sind daher für die Aufrüstung des Sony VAIO VGX – XL absolut empfehlenswert.

Der Einbau ist relativ einfach, wie auch bei der Aufrüstung der Festplatte im Sony VAIO VGX – XL.

Gerät hinten aufschreiben:

…dann leich aufschieben:

Die beiden noch freien Speicherbänke sind leicht von oben sichtbar, der Speicher kann ohne große Probleme direkt von oben eingebaut werden.

Nach dem Neustart wird die Speichererweiterung bei Start kurz bestätigt (BIOS), danach geht es ohne Einschränkungen weiter, als nächstes folgt das Update des Sony VAIO VGX – XL auf Windows Vista Premium.

Mehr dazu demnächst, stay tuned…

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http://www.mathiaspohl.de/dx/sony-vista-memory-upgrade/feed/ 31
Freenet ? Nein, Normal ist das nicht… http://www.mathiaspohl.de/dx/freenet-erfahrungen/ http://www.mathiaspohl.de/dx/freenet-erfahrungen/#comments Sun, 06 May 2007 00:00:00 +0000 Mathias Pohl http://www.gtd4lotusnotes.com/pohl/mathiaspohl.de/mathias-pohl.nsf/?p=207 Eigentlich ist der Slogan ja schon vielsagend. Auf der Suche nach einem DSL Zugang ohne Festnetz Anschluß, also ohne Telefon und dessen  Grundgebühr war auch ich dem Versuch unterlegen und 6 Monate später um zahlreiche Erfahrungen reicher und wieder ein glücklicher Kunde der Telekom. Der Erfahrungsbericht ist hier…

Der erste Fehler lag auch klar auf meiner Seite: Wie kann ich an einem 11.11. eine Bestellung aufgeben und erwarten, das diese nicht zu Faschingsscherz mutiert.

Naja. An jenem Tag fand ich das auch noch lustig, nach langer Zeit, Überlegung und Vergleich war ich irgendwie der Meinung, unseren sehr wenig genutzten Telefonanschluß, aber sehr stark benötigten DSL Anschluß als Kombipaket zu Freenet zu geben. Voice over IP erschien mir ohnehin die geeignete Lösung, um endlich einen DSL Anschluß ohne Telefon / Festnetzanschluß zu haben. Dazu gab es eine passende Hardware von Fritz, die es mir erlauben soll, meine

ISDN Anlage mit Voice over IP weiterhin nutzen zu können. Was soll da noch schiefgehen…

Also bestelle ich Freenet Komplett mit DLS 3000, Internet Flat und minutenabhängiger Telefonabrechnung (wie gesagt, wir nutzen diesen Festnetzanschluß eher selten zum Telefonieren).

Die Ab- & Ummeldung des Telefonanschlusses übernimmt Freenet, ich kündige mit 3 Monatsfrist schon einmal den jetzigen Provider meiner Flatrate, mehr als 3 Monate wird Freenet ja auf keinen Fall brauchen, um das umzusetzen. Schließlich habe ich ja schon DSL…

Nach etwas Ungeduld kommt Ende November dann der – so dachte ich – ersehnte Brief mit den Daten für die Umschaltung. Doch leider war das nur ein Hinweis auf eine “kleine Verzögerung” und einen neuen Service, der es mir erlaubt, den Status ab sofort online abzufragen:

Also wird http://bestellstatus.freenet.de meine bevorzugte Seite für die nächsten Wochen, schließlich bin ich schon rießig gespannt auf Voice over IP und einen DSL Anschluß ohne Festnetz.

Der Besuch auf der Seite wird allerdings langweiliger, als erwartet. Zum Einen ist es immer die selber Nachricht (“Ihr Anschluß befindet sich in der Verfügbarkeitsprüfung.“), zum Anderen bleibt das über Wochen gleich.

Und wieso überhaupt Verfügbarkeitsprüfung ? Die wird doch vorher gemacht ? Hatte mir doch erst die Website, später der Mobilcom Shop versichert, das ich bald zu den glücklichen Nutzern von Freenet DSL gehören könnte.

Naja, die werden wissen, was sie tun, schließlich soll es ja gut werden und gute Dinge brauchen manchmal Zeit.

Gegen Ende des Jahres – mehr als 6 Wochen waren vergangen – werde ich etwas unruhig, da weiterhin nur ein Hinweis auf die “Verfügbarkeitsprüfung” kommt. Also frage ich – natürlich ordentlich per Kontaktformular – nach, ob ich evtl. einen groben Zeitraum erfahren kann,  schließlich hatte ich – vielleicht etwas voreilig – den bis dahin ohne Probleme funktionierenden Provider (Congster) für Mitte Februar gekündigt. Und damit ich nicht als Nervensäge oder Drängler erscheine, erwähne ich auch gleich bei meiner Anfrage, das es mir lediglich darum geht, besser planen zu können. Freundlichkeit hilft ja oft viel weiter.

Wenige Stunden später, freue ich mich über eine Antwort. Leider aber nur der Automat, ist aber auch klar, ist ja Sonntag…

Prima, geht also an einen Sachbearbeiter. Was mache ich nur, wenn es länger als Mitte Februar dauert ? Ach, wird nicht so schlimm, ich habe ja schon DSL und > 6 Wochen Wartezeit liegen ja schon hinter mir.

Nach weiteren 3 Wochen fällt mir auf, das ich scheinbar schon wieder einen Fehler gemacht habe: Ich habe tatsächlich ein Kontaktformular für eine Nachfrage benutzt, statt – wie viele andere – einfach im Freenet Komplett Forum zu “pöbeln”. Das machen die nämlich auch und bekommen – manchmal – sogar eine Antwort, auch wenn diese meist eine andere Form von “Ihr Anschluß befindet sich in der Verfügbarkeitsprüfung.” ist. Naja, liegt sicher an den unfreundlichen Formulierungen der Anderen, also bleibe ich nett und poste dort nochmal meine

Nachfrage von Ende Dezember 2006.

Zumindest hier verhält sich Freenet konsistent, die Antwort bleibt nämlich bis zum heutigen Tag die Gleiche: Richtig, keine !

Aber ein echtes Highlight gibt es in der Zwischenzeit: Ich schreibe kurz per Mail an Congster, ob ich meine gekündigte DSL Flatrate nochmal verlängern kann (…da Freenet ja leider sehr auf eine überraschende Freischaltung setzt, wie es scheint) und keine Stunde später gibt es eine von einem Menschen verfasste, sinnvolle Antwort und mein bis dahin störungsfreies Congster läuft weiter. Super, Congster, so stelle ich mir das vor !

Zur Abwechslung wechselt Freenet jetzt auch die Strategie bzgl. des Bestellstatus – man wird unverbindlicher:

Bei der Durchführung ist also ein Fehler aufgetreten, aber falls wirklich Hilfe nötig ist, meldet man sich bei mir. Ich bin bereit.

Am 12. Februar, also wieder 3 Wochen später passiert dann etwas. Endlich, 2 Briefe von Freenet, das können nur die Anschaltdaten und Termine sein (ich bin aber auch manchmal naiv…).

Nix da, nun habe ich beim Herausnehmen aus dem Briefkasten leider nicht darauf geachtet, welcher Brief oben lag. Warum ? Ganz einfach: Ein Brief verspricht noch 4 Wochen Wartezeit:

Der Andere redet dagegen von 6-8 Wochen Wartezeit:

Absendetag und Absender sind gleich, der Text differiert – nicht nur bei der noch verbleibenden Wartezeit, Freenet muss wirklich eine Rießenfirma sein, denke ich mir. Welcher Brief lag nun oben, kam also später ? Oder soll ich mir das aussuchen ? Naja, keine schlechte Strategie, so habe wenigstens ich die Wahl !

Am 18.März gebe ich auf. Zahlreiche andere Anbieter sind inzwischen mit entbündelten DSL Anschlüssen auf dem Markt und ich warte ohne Hoffnung. Das musste ein Ende haben.

Also storniere ich unter Bezug auf die AGB, da formal eine Vertragsannahme durch Freenet noch nicht erfolgt (AGB lesen macht schlau !) und dann eine Stornierung möglich ist. Spannend bleibt sicher, wie Freenet das sieht.

Die Reaktion ist mal wieder – unerwartet: Ich bekomme eine Bestätigung – Nein, nicht für die Stornierung – für einen Schalttermin:

Irgendwie schon komische Abläufe, Nachfragen führen zu Schweigen und Stornierung zu Bestätigung von Schaltterminen. Egal, denke ich mir, jetzt wird zumindest der Anschluß bald aktiviert. Das zahlreiche Freenet Kunden im Forum über massive technische Schwierigkeiten berichten, wird mich danach sicher nicht betreffen, ich hatte ja schon einen schwierigen Start.

Nur 2 Tage später nimmt Freenet dann Bezug auf mein Schreiben, allerdings redet man da von einem Widerruf, nicht von der von mir eigentlich vorgebrachten Stornierung und lehnt deshalb ab:

Etwas komisch finde ich allerdings, das von einer “nicht positiven Nachricht” gesprochen wird. Wieso ist das denn eine “nicht positive Nachricht“, wenn ich jetzt doch Kunde bleiben darf und außerdem ja der Schalttermin vor der Tür steht ?

Zwischendurch berichten Kollegen von ihren tageweise ausfallenden Freenet-Anschlüssen, etwas klarer wird mir der Hinweis auf die “nicht positive Nachricht” jetzt schon.

Nun geht es im 2 Tagestakt weiter. Also wieder 2 Tage sieht die Welt nämlich ganz anders aus: Der Unterzeichner des ersten Schreiben, welcher eben von dieser “nicht positiven Nachricht” berichtet hatte scheint ein so schlechtes Gewissen zu haben, das er nicht widerstehen kann, mein Schreiben nochmal ließt und jetzt wohl entdeckt, das ich storniert und nicht wiederrufen hatte.

Also bekomme ich den nächsten Brief, der jetzt allerdings auf die Stornierung eingeht und diese bestätigt.

Zur Sicherheit bekomme ich ein inhaltlich ähnliches Schreiben widerrum 2 Tage später nochmal, erneut wird von einer Stornierung gesprochen und dies auch bestätigt:

Hier endet zunächst mein Experiment mit einem DSL Zugang ohne Festnetz Anschluß bei Freenet.

Allerdings bleibt das Thema trotzdem aktuell und ich fange an, die am Markt aufgetauchten Alternativen finanziell zu vergleichen. Da gibt es “Vodafone Zu Hause“, “1&1 4DSL“, “Alice” und natürlich die Telekom.

Das erstaunliche Ergebnis: Bei unserem Nutzungsverhalten bzgl. Telefon, Gesprächsdauer und Ziele (vorwiegend Mobilfunk Nummern), DSL Flatrate wird tatsächlich das Vorteilsangebot der Telekom aus Talk & Surf Comfort und einen T-Mobile Tarif am Günstigsten – wenn man den gescheiterten Freenet Tarif nicht beachtet.

Vom Ergebnis überrascht geht es ab in den T-Punkt, dort gibt’s alle Details nochmal erklärt und wenige Minuten später heißt mein alter und neuer Provider: Telekom – und eines konnten wir bisher weder dem Mobilfunk Netz, noch dem DSL Netz der Telekom nachsagen: schlechte Qualität. Jetzt haben wir noch einen passenden Tarif dazu und ersparen uns weitere Versuche mit Wiederverkäufern oder überforderten Alternativ-Anbietern. Obwohl: Freenet hatte ja vorher schon anbekündigt: “Normal ist das nicht”…

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Windows Vista für Sony VAIO VGX XL Media Center - Teil 1 von 3: Mehr Festplatte ! http://www.mathiaspohl.de/dx/sony-vista-hdd-upgrade/ http://www.mathiaspohl.de/dx/sony-vista-hdd-upgrade/#comments Sun, 22 Apr 2007 00:00:00 +0000 Mathias Pohl http://www.gtd4lotusnotes.com/pohl/mathiaspohl.de/mathias-pohl.nsf/?p=210 Nachdem Sony das Micrsoft Windows Vista Upgrade Packet für das Sony VAIO VGX XL Media Center geliefert hat, wird es Zeit für die Vorbereitungen zum Upgrade… Das Paket besteht aus 1 DVD und 2 CD’s:

Das mitgelieferte Handbuch geht recht umfangreich auf bestehende Besonderheiten oder Einschänkungen beim Upgrade auf Microsoft Windows Vista ein, dazu später mal mehr.

Vor dem eigentlichen Upgrade haben wir noch 2 Dinge geplant:

  • Erweiterung der Festplatten Kapazität um ein weiteres Terrabyte (1 TB)
  • Aufrüsten des Arbeits-Speichers von 1 GB auf 2 GB.

Teil 1 befasst sich also mit der Aufrüstung des Festplatten Speichers. Aufgrund des zügigen Wachstums hatten wir ja schon vor einigen Wochen von unseren Erfahrungen mit dem 1 TB großen Western Digital WS My Book Pro Edition II, das jedoch unter der Last der Datenmenge mächtig und vor allem laut ins Schwitzen (und Lüften…) kam. Alternativ ist dazu eine Buffalo DriveStation Duo USB 2.0 / FireWire, ebenfalls mit 1 TB Kapazität eingezogen, die seither am

Media Center gute Dienste verrichtet.

Um diese Buffalo DriveStation Duo USB 2.0 / FireWire jedoch etwas flexibler nutzen zu können, haben wir jetzt das Sony VAIO VGX XL Media Center mit 2 internen 500 GB SATA aufgerüstet.

Hersteller der Platten ist Samsung T166 SATA II Festplatte 3,5″ 500GB.Die Platte zeichnet sich durch einen äußerst geringen Lärmpegel aus und ist damit besonders für Media Center geeignet. Sonst noch wichtig:

aktueller Preis: technische Daten:
  • Akustische Geräuschentwicklung (dB(A)): 27
  • Bauart: intern
  • Besonderheiten: Fehlerrate: < 1 in 10E14 Bits; Native Command

    Queuing; NoiseGuard; SilentSeek

  • Bus-Typ: S-ATAII/300
  • Formfaktor: 3.5
  • Kapazität (GB): 500
  • MTBF (Stunden): 600000
  • Puffer (Kb): 16384
  • Transferrate (MB/s): 300
  • Umdrehungen (UPM): 7200
  • Zugriffszeit (ms): 8.9
  • Schritt 1 – Öffnen des Gehäuses.

Dazu sind nur die beiden Schrauben auf der Rückseite des Sony VAIO VGX XL Media Center zu lösen, dann läßt sich das Gehäuse unter leichten Druck aufschieben:

  • Schritt 2 – Entfernen eine Adbeckbügels

Auch der ist mit 3 Schrauben befestigt und läßt sich anschließend nach hinten hochklappen und entfernen:

  • Schritt 3: Herausnehmen des Festplatten Käfig und Einsetzen der Platten

Der Käfig läßt sich durch Hochklappen des Bügel sehr gut aus dem Gehäuse nehmen. Vorsicht jedoch mit der 1. Festplatte des Gerätes, die ebenfalls in diesem Käfig eingebaut ist.

Anschließend die neue(n) SATA Platten in den Käfig einbauen und verschrauben:

Die Stromversorgung kann direkt über die im Sony VAIO VGX XL Media Center vorhandenen Kabel erfolgen, für den Datenanschluß sind jedoch 2 SATA Kabel nötig.

Sony empfiehlt, nicht die handelsüblichen Stecker für den Anschluß der SATA Platten zu verwenden, da diese durch den begrenzten Raum leicht verbogen oder abgebrochen werden können und bietet dazu eigene Stecker an. Die abgewinkelten Kabel sind bei anderen Anbietern inzwischen auch zu haben und nicht teurer, als die geraden Kabel:

Der Vergleich zeigt, das die geraden (handelsüblichen) Stecker etwas über den abgewinkelten Sony Stecker (ganz unten) hinaus stehen, bei geschickten Einbau ist das aber kein Problem:

Anschlußpunkte für die beiden Festplatten auf der Systemplatine:

Dann zurück mit dem Käfig in das Gehäuse und wieder vorsichtig verschrauben:

Der Schritt ist ganz einfach, Festplattenkäfig gut verschrauben (beide Schrauben), Abdeckbügel wieder anbringen und Gehäuse schließen.

Da das Sony VAIO VGX XL Media Center über einen Hardware RAID Controller für die  Ansteuerung der Festplatten verfügt, ist die Einrichtung recht einfach. Der RAID Controller untersützt dabei RAID 1 genauso, wie ein RAID 5.

In unserem Fall haben wir also über ein RAID 5 beide 500 GB Platten zu einer großen 1 TB Platte verknüpft, die durch das verteilte Schreiben auch sehr schnell im Zugriff ist.

Wer beim Starten des Sony VAIO VGX XL Media Center nicht schnell genug die “CTRL” Taste für den Aufruf des Intel RAID Managers drücken kann, kann diese Aufgabe auch noch direkt im Windows erledigen, eine entsprechende Software (Intel RAID Manager Console) ist auf dem PC installiert.

Dann noch formatieren (NTFS), Laufwerksbuchstabe zuweisen und fertig.

Wer möchte, kann jetzt noch sein Sony VAIO VGX XL Media Center so umkonfigurieren, das die Aufnahmen gleich auf der neuen Festplatte landen. Hilfreich dabei ist das MCE Plug In “MCE Customizer 2005″, unter “Recording” und “Choose Temo and Store Path for Recordings” kann dann die neue Festplatte hinterlegt werden:

Abschließend nicht vergessen, den zusätzlichen Speicherplatz auf für Aufnahmen freizugeben. Das passiert direkt in den Einstellungen des Sony VAIO VGX XL Media Center, Einstellungen –> TV –> Rekorder –> Rekorderspeicher –> Maximaler TV Speicherplatz:

Irgendwann in den nächsten Tagen geht es dann mit der Aufrüstung des Hauptspeichers von 1 GB auf 2 GB weiter…

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