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idImager v4 – Erste Eindrücke
Seit Mitte 2006 herscht idImager über unsere recht umfangreiche Bildersammlung, nach dem unscheinbaren Update mit GPS Unterstützung kündigt sich nun idImager 4 an. Ein neues, weiterhin einfach zu bedienendes, aber sehr leistungsfähiges User Inferface ist nur eines der Features, weshalb auch mit dieser Version das Bilder Management Spaß machen dürfte. Details und erste Eindrücke zur Beta 3 stehen hier.Zunächst zur Historie von idImager: Die Stärke des Produktes als Bilder Management Plattform liegt klar in der leistungsfähigen Verwaltung umfangreicher Metadaten, gepaart mit einem ansprechenden User Interface.
Im Februar 2005 war das Produkt bei uns im Test zwar mit diesem Vorteil aufgefallen, aber aufgrund einer Access Datenbank im Hintergrund bei damals ~ 13000 Bildern so unerträglich langsam, das iMatch das Rennen gemacht hatte. Seithar war iMatch bei uns auch die alleinige Lösung für die Verwaltung unserer inzwischen auf > 23000 angewachsenen Bilder.
Leistungsumfang und vor allem die Performance der (proprietären) Datenbank von iMatch ergeben ein hervorragendes Preis- / Leistungsverhältnis. Die aber doch eher hölzern wirkende Oberfläche und vor allem auch die unklare Update- & Releasestrategie weckten bei uns dann Mitte 2006 erneut den Wunsch nach Alternativen. So kam idImager erneuts ins Spiel.
Allerdings in der damals neuen “Professional Version”, der sich unter anderem durch eine SQL basierende Datenbank (auch im Sinne einer deutlich besseren Performance) abhebt, gepaart
mit sehr vielen, interessanten Funktionen und Möglichkeiten zur Anpassung.
Anfang 2007 überraschte das Produkt mit einer einfachen, aber leistungsfähigen Integrationsmöglichkeit für GPS Daten und seit wenigen Wochen nun gibt es erste Testversionen der kommenden Version 4 von idImager zum Download.
Zur Vollständigkeit: Alle Screenshots und Aussagen beziehen sich auf idImager 4 Professional Edition (SQL Express), Beta 3, Juni 2007
Das Upgrade selber geht recht einfach, die Software kann auf der Website des Hersteller heruntergeladen werden, nach der Installation sind allerdings 2 Dinge zu beachten:
- a) man sollte sich vorher Benutzername & Passwort der SQL Datenbank aufschreiben, dies muss nach dem Start neu eingegeben werden (ok, ein Backup sollte man auch nicht vergessen,…)

- b) Wenn man dann Name und Passwort wiedergefunden hat, wird nach dem ersten Start die SQL Datenbank neu organisiert, anschließend komprimiert und ein Update Script ausgeführt, das sämtliche Thumbnails aktualisiert. Für unsere Bildersammlung war idImager dafür einige Stunden (…eine Nacht) beschäftigt – einfach als Hinweis, da diese Aktion nicht unbedingt abgebrochen werden sollte.
Um das vorweg zu nehmen: Lohn der Wartezeit ist eine deutlich schnellere Datenbank !
Nach diesen Vorbereitungen meldet sich idImager 4 erstmal mit dem neuen Userinterface, das in Details angenehm ähnlich zur Vorgängerversion ist, in vielen Bereichen aber auch professionelle Erweitertungen erfahren hat.

Erstes Detail im “Medien Explorer”: Dort können jetzt beliebige Verzeichnisse und Unterverzeichnisse gleichzeitig markiert werden (einfach anhaken), die Summe aller Bilder aus diesen Verzeichnissen erscheint dann rechts in der Thumbnail Übersicht.

Eine sehr gelungene Umsetzung und ein echter Zeitsparer.
Deutlich aufgebohrt ist auch der Katalog Explorer, der kaum noch Wünsche offen läßt. Los geht es mit einer Darstellung der vorhandenen Medientypen:

Nicht, das dies vorher nicht gegangen wäre, nur eben so einfach und schnell war dies bisher nicht möglich. Gleiches gilt für die Anzeige der Zeitachse:

idImager 4 unterscheidet hier intelligent zwischen einem evtl. EXIF Aufnahmedatum oder alternativ dem Erstellungsdatum von Dateien ohne solche Metadaten.
Hier die Darstellung anderer Meta-Daten, wie gefundene Hersteller (Nein, die Canon Bilder sind natürlich nicht von mir…):

…die ISO Speed:

…oder die verwendete Brennweite:

Auch die schon bekannte Darstellung für die Verschlagwortung wurde aufgebohrt: Beliebige Schlagworte lassen sich per Mausklick kombinieren und idImager zeigt gleich noch an, wieviele Dateien dieser Verschlagwortung entsprechen.
Spannend ist nun, das praktisch jede denkbare Kombination von gewählten Merkmalen aus dem Katalog Explorer zu einer sogenannten “virtuellen Kollektion” zusammengestellt und gespeichert werden kann:

Gleiches gilt natürlich auch für Bilder, die aus der Thumbnail Übersicht manuell gewählt wurden:

Doch es kommt noch besser: Über einen Mausklick lässt sich dieser “Auswahlmodus” für die Schlagworte in einen “Zuweisungsmodus” umschalten und man kann – ohne Wechsel der Darstellung – weitere Zuordnungen von Schlagworten in der Hierarchie des Katalogs vornehmen:

Deutlich verbessert wurde auch die Verwaltung unterschiedlicher Versionen eines Bildes, standardmäßig erstmal in 5 zweckbestimmte Zusatzversionen zum Hauptbild (Album, Web, Slide, eMail, Print) – weitere können natürlich ergänzt werden.

Insgesamt macht diese Vorab-Version von idImager 4 viel Spaß, dafür sorgen neben der spürbar besseren Performance die vielen kleinen und großen, neuen Features. Für uns ist das Upgrade damit beschlossene Sache…
*flüster*
In den Link zum iMatch-Artikel hat sich wohl das Copy&Paste-Fehlerteufelchen eingeschlichen…;)