Nikon D200 trifft Nikkor AF 85 mm f/1.8 D

Anfänglich deutlich unterschätzt hatte ich die Freuden einer so lichtstarken Festbrennweite. Was eigentlich ein klassisches Portrait Objektiv ist, wird mehr und mehr zum Lieblingsaufsatz für die Nikon D200. Hier steht, warum.Zunächst stand vor der Freude mit und über das Objektiv ein mehrstündiger Aufenthalt in der Touristenklasse einer bekannten Fluggesellschaft und ein kurzer Abstecher in die 15 qm, in denen ich schon vor einigen Jahren die Nikon D100 erstanden hatte. 45 Minuten später füllte unter anderem ein Nikkor AF 85mm f/1.8 D den verbliebenen Platz im Lowepro Slingshot.

Das Nikkor AF 85mm f/1.8 D entspricht an der Nikon D200 einer Brennweite von 127 mm. “IF” steht für “Internal Focusing“, wie viele andere der Nikkore nutzt das Objektiv also eine Innenfokussierung zum Scharfstellen, was die Verwendung von Polfilter bspw. deutlich vereinfacht (mit anderen Worten: das Objektiv dreht sich äußerlich nicht beim Scharfstellen). Dafür ist es allerdings auf den Autofocus Motor der Kamera angewiesen und bringt keinen eigenen Servo mit (könnte also mit einer Nikon D40 nicht verwendet werden). Trotzdem

stellt das Objektiv sehr schnell scharf.

Die Qualität des Objektiv ist ausgezeichnet, sowohl die Verarbeitung, wie auch die optischen Eigenschaften. Gemessene Verzeichnungen liegen bei 0,03 %, was ausschließlich unter Laborbedingungen nachvollziehbar ist und im wahren Fotoleben wohl nie sichtbar wird. Bei eienr Blende von 5.6 brachte das Objektiv im Schärfetest mit Imatest die Nikon D200 an ihre Abbildungsgrenzen. Mehr muss zur Abbildungsqualität des Objektives sicher nicht gesagt werden.

Die Lichstärke des Objektives erlaubt fast grenzenloses Spielen mit der Schärfentiefe der Bilder und genau das dürfte den Reiz des Objektives ausmachen.

Die hohe Lichtstärke bringt aber noch weitere Möglichkeiten: die Möglichkeit, extrem kurze Verschlusszeiten zu verwenden.

Man kann aber auch einfach nur Fotos damit machen und sich darüber freuen…

Preislich ist das Nikkor nicht “billig”, aber für seine Leistungsparameter durchaus preiswert:

Wer noch etwas mehr Lichstärke braucht, aber auch über ein entsprechend stärkeres Budget verfügt, kann mit dem Nikon AF 85 mm/1,4 D Vorlieb nehmen:

Augrund der hervorragenden Erfahrungen steht ein weiteres Objektiv schon fest auf der Einkaufsliste, das Nikon AF 50 mm, mal sehen, ob es das 1.4 oder 1.8 wird…

Fazit: Objektive, wie das AF-S VR DX Zoom-Nikkor 18-200 machen Spaß beimMachen der Bilder, das Nikkor AF 85mm f/1.8 D macht Spaß beim Anschauen der Ergebnisse, in Kurzform: Highly Recommended !

ÄHNLICHE ARTIKEL:
Florida Cypress Swamps and Gators
Florida, ein Zypressen Sumpf, Aligatoren und die Nikon D200 mit Nikkor AF 85 mm f/1.8 D und Nikkor AF DX Fisheye 10,5 mm f/2.8G ED. Eigentlich alles, was man für ...
WEITERLESEN
Abgelichtet: Staub auf der CCD einer Digitalkamera
Kurze Ergänzung zum Artikel über "Staub oder tote Pixel auf CCD's / Digicams": Dank Peter hatte ich einen der selteneren Fälle, bei denen der Staub auf der CCD eine Nikon ...
WEITERLESEN
Nikon Geocoding mit Pocket PC, Smartphone, Bluetooth oder Garmin GPS
Geocoding für Bilder, also die Nutzung von GPS Daten mit Digitalkameras - in unserem Fall einer Nikon D200 - steht seit der Anschaffung ganz oben auf meiner Wunschliste. Nun hat ...
WEITERLESEN
Geocoding für Digitalbilder: GPX Import mit "RoboGeo"
Letzter Schritt: Übertragung der Positionsdaten in die aufgenommenen BilderOK, nun haben wir via Smartphone oder Pocket PC die Wegedaten (Geocodes) erfasst, nun müssen diese Informationen noch auf die aufgenommenen Bilder ...
WEITERLESEN
Florida Cypress Swamps and Gators
Abgelichtet: Staub auf der CCD einer Digitalkamera
Nikon Geocoding mit Pocket PC, Smartphone, Bluetooth oder
Geocoding für Digitalbilder: GPX Import mit "RoboGeo"

Antwort hinterlassen