WELCOME TO THE REAL WORLD » Testbericht http://www.mathiaspohl.de ALLES VON UND MIT MATHIAS POHL, KATHRIN KOCH & JUSTIN Sat, 04 Feb 2012 12:33:05 +0000 en hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.3.1 Tipps und Erfahrungen zu Discovery Cove http://www.mathiaspohl.de/dx/tipps-und-erfahrungen-zu-discovery-cove/ http://www.mathiaspohl.de/dx/tipps-und-erfahrungen-zu-discovery-cove/#comments Sun, 21 Aug 2011 13:55:07 +0000 Mathias Pohl http://www.mathiaspohl.de/?p=852 Erfahrungen Discovery CoveNachdem wir viele Jahre bereits unseren Urlaub in den verschiedensten Gegenden Florida’s zugebracht haben – inklusive Wohnmobil Urlaub – stand in diesem Jahr ein ganz besonderes Ziel auf unserer Liste: Discovery Cove, ein Schwesterpark von Seaworld, in dem man in einem Riff schnorcheln oder mit Delfinen schwimmen kann.

Was kann man im Discovery Cove machen ?

Wie schon gesagt: Im Park gibt es – Stand 2011 – 3 Lagunen, alle samt künstlich angelegt. Eingebettet ist der Park in jede Menge Natur und versteht sich als “All Inklusive” Einrichtung für den ganzen Tag.

Will sagen: Vom Frühstück, Kaffee, Schwimmanzug, Taucherbrille, Getränken bis hin zur Sonnencreme ist (fast) Alles im Eintritt inkludiert.

Gegen Aufpreis gibt es 3 optionale Angebote:

  • a) das schon erwähnte Delfinschwimmen, das man bei der Reservierung aber gleich mitbucht (und bezahlt) oder eben nicht.
  • b) Ein geführter Tauchgang im Grand Reef:

Discovery Cove

  • und c) eine “Private Cabana”, eine Art eigenes Sonnenzelt mit Tisch, Stühlen und Getränken:

Discovery Cove

Das Ganze hat natürlich seinen Preis und im Unterschied zu Seaworld sollte man den gewünschten Termin im Voraus reseverieren, um den gesamten Tag dort genießen zu können.

Bevor es losgeht

Wir haben unseren Besuch mehrere Monate im Voraus gebucht, so hat man noch ein wenig Einfluß auf den – nicht ganz geringen – Eintrittspreis.

Wer eine “Private Cabana” nutzen möchte, muss sich direkt an den Park wenden, eine Buchung über Internet ist nicht möglich. Ein geführter Tauchgang im Grand Reef kann direkt im Discovery Cove gebucht und bezahlt werden.

Übernachtet haben wir im Hilton Grand Vacations Suites at SeaWorld gleich neben Seaworld und Discovery Cove. Natürlich gibt es auch reichlich andere Hotels in Orlando.

Am Besuchertag, 8 Uhr

Ein (kostenfreier) Parkplatz befindet sich direkt am Park. Rechtzeitiges Erscheinen am Morgen erspart Wartezeiten beim Check In.

Discovery Cove

Ja, richtig gelesen: Es gibt einen Check In. An bis zu 10 Schaltern erhält jeder Besucher einen Ausweis mit Bild und auf Wunsch auch eine individuelle Einweisung in den Park. Dort entsteht schon einmal eine Wartezeit.Wer zum Besuch auch das optionale Delfinschwimmen gebucht hat, erhält hier die genaue Zeit für die Einweisung und den Beginn für das Schwimmen. Zur Sicherheit wird die Zeit und der Ort für die Einweisung auch gleich auf den Ausweis gedruckt…

Kurz danach gibt es noch ein kostenloses “Willkommen Foto”.

Ist der recht zügige Check In aber überwunden, verläuft man sich in der großen Anlage.

1. Anlaufstation ist in aller Regel das Restaurant zum Frühstück.

Discovery Cove
Discovery Cove

Wer rechtzeitig erscheint, kann in Ruhe das Frühstück genießen, wer eher spät kommt, sollte zuerst Schwimmweste oder Schwimmanzug in passender Größe abholen.

Apropos: Immer gern diskutiert wird die Frage: Schwimmweste oder Schwimmanzug. Grundsätzlich MUSS man Schwimmweste oder Schwimmanzug tragen.

So sieht die Schwimmweste aus:

Discovery Cove

Erscheint erstmal ok und in der Sonne von Florida schon zu heiß, wer aber mit Delfinen schwimmt oder das “Grand Reef” besucht, dem empfehlen wir auf jeden Fall einen Schwimmanzug !

Das Wasser in der “Dolphin Lagoon” oder dem “Grand Reef” kann nicht so stark erwärmt werden und wer erst einmal ein paar Runden im warmen “Wind Away River” (mehr dazu später) gedreht hat, dem kommen “Dolphin Lagoon” oder “Grand Reef” EISKALT vor. Und wer will auf dem Bild der Bilder mit Delfin schon völlig erfroren aussehen….

Daher lieber gleich ein Anzug, das spart Zeit und Nerven…

Discovery Cove

Wichtig ist, das der passend genommen wird: Der Anzug darf nicht extrem eng sein, das wird dann eher lästig. Ist der Anzug zu groß, kann sich die dünne Wasserschicht darin nicht erwärmen und man friert…

Aber keine Angst: Das Personal an den verschiedenen Ausgabestationen im Park ist recht geschult im Erkennen der richtigen Größe, auf Kompromisse in der Größenwahl muss sich allerdings eingehen, wer sich morgens mutig für eine Schwimmweste entscheidet und dann Mittags lieber doch zu einem Schwimmanzug greift.

Ein Problem ist solch ein Wechsel nicht, das Personal ist stets hilfsbereit.

Nach Frühstück und Auswahl von Schwimmanzug oder Weste kann es losgehen.

Mehr Details und jede Menge Bilder in:

Ach ja – und wer das gleich mit einem Wohnmobil Urlaub kombinieren will, findet unsere Erfahrungen und Tipps dazu hier.

Hier noch ein paar Eindrücke aus der Discovery Cove Anlage:

]]>
http://www.mathiaspohl.de/dx/tipps-und-erfahrungen-zu-discovery-cove/feed/ 0
Schwanenhals oder Festmontage: Aktivhalter Holux GPS CR 100 im Test http://www.mathiaspohl.de/dx/holux-cr-100-sharan/ http://www.mathiaspohl.de/dx/holux-cr-100-sharan/#comments Sun, 03 Jul 2005 00:00:00 +0000 Mathias Pohl http://www.mathiaspohl.de/pohl/mathiaspohl.de/mathias-pohl.nsf/dx/holux-cr-100-sharan Für den bevorstehenden Umzug des TomTom Navigator vom iPaq auf MDA III fehlte bisher noch die passende Halterung. Entschieden haben wir uns nun für den Aktivhalter von Holux CR 100 mit Lautsprecher, GPS und Stromversorgung. Ein paar Bilder und Eindrücke zusammen mit Schwanenhals im Dreiecksfenster oder Brodit Halter in der Mittelkonsole des VW Sharan sind hier.

Alternativ zu der hier schon vorgestellten Variante mit dem Brodit Halter für die Mittelkonsole taucht auch immer wieder die Idee einer Halterung im linken Dreiecksfenster des VW Sharan auf.

Da wir später in diesem Jahr von iPaq auf einen MDA III für Navigation (mit TomTom Traffic) umsteigen wollen, habe ich dazu schon mal einen passenden Halter besorgt. Diesmal einen Aktivhalter, den Holux GPS CR 100, der

  • Stromversorgung
  • externe Lautsprecher
  • und GPS Empfänger

in einem Gerät schon mitbringt.

Über eine knapp 20 EUR “billige” Adapterplatte lässt sich dieser Aktivhalter auch auf den Brodit Halter im Sharan aufstecken, dazu aber später mal mehr.

Ebenfalls mitgeliefert wird ein “Schwanenhals” mit Saugnapf zur Befestigung dieses Aktivhalters (sowie Kabel für die Stromversorgung über Zigarettenanzünder).

Diesen Saugnapft mit Schwanenhals möchten wir in ständig wechselnden Mietwagen bei Geschäftsreisen nutzen, also eigentlich nicht im Sharan. Trotzdem habe ich mal ein paar Bilder vom Einbau sowie anschließend ein paar Proberunden gemacht, um diese Alternative mal kurz zu bewerten.

So sieht zunächst der Halter im linken Dreiecksfenster aus:

Der Saugnapf machte einen erstaunlich professionellen Eindruck, es gibt definierte Einrastpunkte für “Fest” und “Gelöst” Stellung des Fußes, was die Montage deutlich einfacher macht.

Anschließend kann dort die eigentliche Aktivhalterung aufgesteckt werden:

Der Schwanenhals kann recht gut auf die bevorzugte Position ausgerichtet werden. Problematisch an dieser Position des Halters isf freilich erstmal, das die Stromversorgung nicht über das mitgelieferte Spiralkabel vom Zigrarettenanzünder her erfolgen kann, weil das Kabel für das rießige Armaturenbrett einfach zu kurz ist. Deutlich einfacher wäre eine permanente Verkabelung, über die Tür- und Seitenabdeckung kann das Kabel ohne große Eingriffe verdeckt bis zur Halterung geführt werden.

Der PDA (in diesem Fall ein MDA III) wird dann auf die Halterung gesteckt und von den seitlichen Backen gut gehalten. Der integrierte GPS Empfänger der Holux Halterung kann von TomTom problemlos genutzt werden und hat nach sehr kurzer Kaltstartzeit (unter 1 min) schon perfekten Empfang:

Mitgeliefert wird ebenfalls noch ein Adapterkabel zum Anschluß des PDA an die integrierten Lautsprecher der Halterung. Speziell beim MDA III wäre das jedoch problematisch, wenn man die Freisprecheinrichtung des PDA beim Telefonieren benutzen möchte (der Aktivhalter enthält ja kein Mikrofon oder ähnlich).

Rein optisch sieht das Ganze dann auch nicht so schlecht aus:

Bei einer Proberunde zeigt sich allerdings der Nachteil des Schwanenhalses gegenüber der fest montierten Brodit Halterung: Der MDA wackelt bei dem ohnehin etwas härteren Fahrgestell des Sharan schon etwas, ein kleines Schaumstoff- oder

Gummipolster zwischen Halter und Armaturenbrett wäre hier gut.

Richtig gut ist allerdings die Kombination aus Brodit Halterung und Aktivhalter: Über die schon erwähnte, ~ 20 EUR “günstige” Adapterplatte läßt sich der Holux GPS CR 100 auf einen Brodit Halter aufschieben, so das man keine Verkabelung für GPS Maus oder Lautsprecher benötigt, beides ist ja in dem Aktivhalter eingebaut.  Der Schwanenhals kann dann für die zeitweise Nutzung des Holux bspw. auf Geschäftsreisen (im Mietwagen) genutzt werden.

]]>
http://www.mathiaspohl.de/dx/holux-cr-100-sharan/feed/ 11
Blackberry für MDA III: Volle Inbox, leerer Kalender… http://www.mathiaspohl.de/dx/mda-blackberry/ http://www.mathiaspohl.de/dx/mda-blackberry/#comments Sun, 20 Mar 2005 00:00:00 +0000 Mathias Pohl http://www.mathiaspohl.de/pohl/mathiaspohl.de/mathias-pohl.nsf/dx/mda-blackberry Gestern war es soweit: Mut zum Firmware Update “T-Mobile MDA III”. Die Sprachqualität soll besser werden, Bluetooth stabiler und die Inbox reicher: um einen “Blackberry Client”. Das Update selber war unkritisch, also konnte es losgehen: Blackberry für den Pocket PC. Etwas unbemerkt war einige Stunden später zwar die Inbox voll, aber der (viel wichtigere) Kalender leer…. Wieso ? Beim Abschalten des Blackberry Dienstes wird der Kalender gelöscht ! Wie nett. Details stehen hier.

Aber der Reihe nach.

Das Update auf die aktuelle Firmware verlief zunächst ohne Probleme. Schon nach dem Eintreffen des MDA III hatte ich mir nach der üblichen, stundenlangen Prozedur der Einrichtung mit “Pocket Backup” ein Image des Gerätes, inkl. aller Anwendungen und wichtiger Telefonnummern erstellt und auf einer SD Card immer zur Hand.

Glücklichweise lassen sich diese Images auch noch ohne “Pocket Backup” Lizenz starten – sonst würde das Ganze ja auch kein Sinn machen.

Nach wenigen Minuten glänzt der MDA III damit wieder im “bisherigen Setup”. Neu hinzugekommen ist nun der Punkt “Instant eMail” unter den “Einstellungen“:

Dort kann man den “Blackberry Dienst” aktiveren, soweit die GSM Karte für den Dienst freigeschalten ist (da der Blackberry Push Dienst kostenpflichtig ist).

Ein durchgestrichener Postkorb ist der sichere Hinweis, das genau diese Freischaltung noch nicht aktiv ist:

Der Blackberry Client unterstützt dabei 2 Betriebsarten: “Instant eMail” oder “Business Solutions“.

Via “Instant eMail” kann man beliebige IMAP4 / POP3 Accounts durch einen “öffentlichen” Blackberry Server abfragen und eingehende eMails auf den Pocket PC “pushen” lassen. Die zweite Variante “Business

Solutions” ist für die Nutzung in Firmennetzwerken zusammen mit einem Lotus Domino Server, wenn’s garnicht anders geht auch MS Exchange. Das steht der Blackberry Server allerdings im Unternehmen und prüft diese Server auf neu

eingegangene Post, die dann zum Blackberry Client übertragen (gepusht) wird.

Viele Privatanwender dürften also eher die “Instant eMail” Variante wählen, geschäftliche Nutzer dann die “Business Solution”, soweit man einen Blackberry Server im Haus hat.

Zurück zum Kalenderproblem:

Eigentlich wäre mir das Problem wahrscheinlich garnicht so schnell aufgefallen, doch nach einer Syncronisation mit meinem PC war der dortige (überlebenswichtige…) Kalender plötzlich LEER. Nach kurzer Panik und etwas Kunstgriffen (war zunächst nur lokal gelöscht, noch nicht auf dem Server) war der Kalender wieder da.

Gut einen Tag und etwas mehr Spielereien am Blackberry Client später, plötzlich gleiches Problem: Mein Kalender ist LEER.

Also sollte es irgendeinen Zusammenhang geben und der war auch schnell gefunden. Jeder, der mal ganz schnell seinen Kalender löschen will, kann so vorgehen:

1) Blackberry Client läuft, ist aber inaktiv. Termine im Kalender vorhanden:

2) Blackberry Client vollständig deaktivieren:

Gut, eine Warnung erscheint, die spricht von Einstellungen und (Blackberry) Nachrichten, die verloren gehen. Damit kann ich leben.

Aber unmittelbar danach:

Der gesamte Kalender ist wieder LEER !

Und wer jetzt mal schnell mit seinem PC syncronisiert (egal ob per ActiveSync zu Outlook oder bspw. per Commontime mNotes zu Lotus Notes), der hat auch dort einen leeren Kalender.

Gelungenes Feature, T-Mobile !

So gesehen mit:

…und wer mit dem Blackberry Client doch nicht seinen Kalender löschen, sondern einfach nur eMails empfangen wollte, sollte (mindestens bis zum nächsten Update) sehr vorsichtig sein….!

]]>
http://www.mathiaspohl.de/dx/mda-blackberry/feed/ 13
Neuer Fernseher – Plasma oder LCD ? http://www.mathiaspohl.de/dx/plasma-vs-lcd/ http://www.mathiaspohl.de/dx/plasma-vs-lcd/#comments Sun, 27 Feb 2005 00:00:00 +0000 Mathias Pohl http://www.mathiaspohl.de/pohl/mathiaspohl.de/mathias-pohl.nsf/dx/plasma-vs-lcd Aus Platzgründen zog vor etwas über 2 Jahren unser erster Röhrenfernseher aus und ein Plasma im Wohnzimmer ein. Nun war auch unser Zweitgerät (Röhre) ausgefallen, den wir diesmal mit einem LCD ersetzt haben. Was uns dabei so aufgefallen und evtl. wissenswert ist, steht hier.

Viele kennen LCD Bildschirme bereits aus dem PC Bereich. Für einen Kinofan oder Leute mit Brille (…wie ich) war das bisher jedoch keine Alternative, da das Bild einfach zu klein war. Hier regieren Plasma Geräte oder gar Beamer den heimischen Kinosaal.

Wann aber lohnt sich was ?

Zunächst ein paar technische Grundlagen, die später wichtig werden. LCD, wie auch Plasmabildschirme bauen die Farben ihrer Bilder über eine additive Farbmischung zusammen. Will sagen: sie benutzen die Farben Rot, Grün und Blau, die dazu gemischt werden. Über dieses Verfahren lassen sich bis zu 16,7 Millionen Farben darstellen – klingt viel, kann aber weniger sein, als ein guter, alter Röhrenfernseher bieten kann.

Der Plasmabildschirm besteht dabei aus Plasmazellen mit zahlreichen Bildpunkten. Diese funktionieren ähnlich zu einer Neonröhre (Vorsicht, Physik…): Elektronen kollidieren mit Atomen des Edelgases in diesen Punkten und erzeugen so Lichtimpulse, das sogenannte Plasma. Eigentlich ist das für das menschliche Auge nicht sichtbar (UV Bereich), und kommt noch Phosphor ins Spiel, um die jeweilige Grundfarbe anzuzeigen.

Ein LCD Bildschirm widerum besteht aus sog. Flüssigkristall Transitoren. Diese haben die Eigenschaft, das Licht zu reflektieren, wenn sie unter Spannung stehen. Zusammen mit einer Hintergrundbeleuchtung und drei Filtern für Rot, Grün und Blau entsteht so das Bild.

Bezogen auf die Entstehung des Bildes kann man zusammengefasst sagen, das bei einem Plasmabilschirm eben dieses Plasma das Leuchten erzeugt, während es bei einem LCD Bildschirm mehr die Hintergrundbeleuchtung ist.

Wo liegen die wichtigsten Unterschiede ?

Gegenüber LC Displays besitzen Plasmabildschirme zunächst den Vorteil der größeren Bildschirmdiagonalen (zumindest im Moment noch). Plasmageräte beginnen oftmals erst bei 1 Meter Diagonale und erreichen auch schonmal deutlich

größere Querschnitte.

Die beschriebene Art der Bilderzeugung in Plasmageräten läßt es bereits vermuten: Das Plasmabild verfügt über bessere Helligkeits- und Kontrastwerte. Jeder gute Anbieter gibt heute Auskunft über dieses Kontrastverhältnis, also Verhältnis zwischen dem dunkelsten darstellbaren und hellsten darstellbaren Punkt eines Bildes. Viele Plasmageräte erreichen hier Werte von 1000 : 1, der hellste Punkt ist als 1000 mal heller als der Dunkelste, während LCD Geräte im Schnitt ein Verhältnis von 600:1 haben. Zu geringer Kontrast wird spätestens bei Nachtszenen unschön sichtbar. Darüber hinaus leuchten Plasmabildschirme auch “stärker” als LCD’s. Diese Eigenschaft wird in “Candela pro

Quadratmeter” (cd/m2) angegeben. Plasmas erreichen hier im Schnitt 1000 cd/m2, LCD’s liegen meist bei 600 cd/m2.

Nachteilig gegenüber den LCD Geräten ist der höhrere Stromverbrauch von Plasmabildschirmen, weshalb man beim Kauf darauf achten sollte, ob der Plasma einen höhbaren Lüfter hat oder nicht (stört ggf. später im Wohnzimmer und zahlreiche “lüfterlose” Geräte sind auf dem Markt).

Ein anderer, kritischer Punkt ist die Lebensdauer eines Plasmabildschirmes gegenüber einer LCD: Die Lebensdauer eines guten Plasmabildschirm wird mit 30000 Stunden angegeben (Lebensdauer ist in diesem Fall die Zeit bis die Leuchtkraft auf 50 % des Maximalwertes gesunken ist). Allerdings sind die Zahlen in der Praxis weniger kritisch als angenommen: Läuft das Gerät 12 Stunden (!!!!) am Tag, bleiben bis zu dieser verminderten Leuchtkraft immerhin 7

Jahre….

LCD’s sollen gut doppelt so lange durchstehen, nämlich 60000 Stunden.

Ein anderes Problem der Plasmabildschirme ist die Gefahr des Einbrennens: Wird ein Standbild über lange Zeit dargestellt (Stunden und Tage…), besteht die Gefahr des Einbrennes, da die unterschiedlichen Punkte der Zellen unterschiedlich beansprucht werden. Gut beobachten kann man das an Flughäfen: An vielen Terminals hängen Plasmageräte zur Anzeige von Flugnummer oder Zeit, die Logos der Fluggesellschaften sind oft auch im ausgeschalteten Zustand zu erkennen.

Um dies zu vermeiden, verfügen alle modernen Geräte über eingebaute “Bildschirmschoner” (Abschalten, Rotieren, Ausblenden, …), aber sind wir mal ehrlich: Wer schaut sich zu Hause ein Standbild mehrere Tage an….

Was ist uns beim Umstieg aufgefallen ?

Beim Wechsel von “Röhre” auf Plasma gab es 2 große “Probleme”:

1) die ungewohne Leuchtkraft, ein wenig auch der andere Kontrast des Plasmabildschirmes. Hier haben wir tagelang eingestellt, probiert, geschaut und waren doch “unzufrieden”, weil das Bild des Plasmagerätes doch irgendwie anders aussah, als unser Röhrengerät, das bis dahin ein sehr gutes Bild abgeliefert hatte. Hier half nur der direkte Vergleich des Bildes mit dem Bild unseres alten Röhrenfernsehgerätes und die Einstellung von Helligkeit, Kontrast und Farbe auf dieser Basis (Geräte nebeneinander stehend, gleiches Bildsignal, verschiedene Szenen mit unterschiedlicher Farbdynamik). Klar: Wer mit seinem Röhrenbild unzufrieden ist, kann sich diesen Schritt sparen…

2) Die Bildqualität des heutigen “PAL” Fernsehprogrammes auf dem großen Plasmaschirm

Bei Bildschirmdiagonalen von 106 cm oder mehr wird die erschreckend schlechte Qualität des heutigen “PAL Fernsehbildes” sehr deutlich sichtbar. Programme mit ohnehin verminderter Qualität (Kabel 1, RTL II) waren nicht mehr zu ertragen, einzig brauchbar war das digital angelieferte Bild von Premiere. Und so haben wir nach wenigen Tagen in den sauren Abfall gebissen und einen externen “Linedoubler” gekauft, der – einfach gesagt – die Anzahl der verfügbaren Zeilen eines Fernsehbildes verdoppelt und zwischendiesen Zeilen interpoliert. Das Ganze geht per RGBHV dann zu einem speziellen Anschlußterminal im Plasma und lieferte endlich ein grandioses Bild auf dieser rießigen Fläche.

Klarer Nachteil: Ein guter Linedoubler kostet nochmal Geld…

Seitdem sind alle Geräte (Fernsehtuner, DVD / HDD Spieler, d-Box) über diesen Linedoubler angeschloßen und zaubern beste Bilder.

Grundsätzlich den gleichen Effekt können wir bei dem deutlich kleineren LCD Gerät bemerken: Das “Hochrechnen” der wenigen Zeilen eines PAL Bildes auf die verfügbaren Zeilen diese LCD Bildschirmes verläuft bspw. bei Menüs von DVD’s nicht immer absolut sauber, wobei das sicher auch daran liegt, das hier oftmals Standbilder für solche DVD Menüs verwendet werden, während man diese Effekte bei einem bewegten Bild einfach nicht sehen würde.

Also wann welche Technologie ?

Dem Kinofan mit Interesse an großen, leuchtenden Bildern würde ich immer wieder ein Plasmagerät empfehlen, die Größe und Leuchtkraft (auch bei Tageslicht) können LCD’s heute nicht bieten. Allerdings gehört ein qualitativ hochwertiger Tuner / Linedoubler auf jeden Fall dazu, sonst macht das Ganze keinen Spaß.

Für den “Nur mal Nachrichten” oder “Wer wird Millionär” Zuschauer ist ein LCD Gerät sicher die bessere Wahl, da es günstiger und weniger aufwendig ist.

Wer sich garnicht entscheiden kann, hängt einen Plasmabildschirm in’s Wohnzimmer und stellt einen LCD Bildschirm in die Küche oder wohin auch immer…

]]>
http://www.mathiaspohl.de/dx/plasma-vs-lcd/feed/ 17