WELCOME TO THE REAL WORLD » Testberichte http://www.mathiaspohl.de ALLES VON UND MIT MATHIAS POHL, KATHRIN KOCH & JUSTIN Sat, 04 Feb 2012 12:33:05 +0000 en hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.3.1 LEGO Volkswagen T1 Camping Bus http://www.mathiaspohl.de/dx/lego-volkswagen-t1/ http://www.mathiaspohl.de/dx/lego-volkswagen-t1/#comments Sat, 21 Jan 2012 18:16:45 +0000 Mathias Pohl http://www.mathiaspohl.de/?p=961 LEGO Volkswagen T1 CampingbusGleich mehrere Highlights gab es bei unserem letzten Abstecher in den LEGO Flagship Store in Berlin. Während Justin mit dem entsprechenden Budget gleich ans Werk konnte, musste ich bis Weihnachten warten. Verkehrte Welt, die Details sind hier…Also der Reihe nach: Justin war eher begeistert vom brandneuen LEGO Technic Unimog…

LEGO Technic Unimog

…während mein Interesse auf ein anderes, neues Modell fiel: Den LEGO Volkswagen T1.

LEGO Volkswagen T1 Campingbus

Bis dahin haben sich meine LEGO Aktivitäten ja auf “Papa, kannst Du bezahlen” und “Papa, kannst Du beim Aufbau helfen” reduziert.

Bei diesem Modell könnte sich das ändern und das geht sicher nicht nur mir so. Nach mehrfachen, unauffälligen Hinweisen bezüglich meiner Begeisterung für dieses Modell, wurde ich dann zu Weihnachten belohnt.

Da waren sie also: 1332 Steine, knapp 2 kg Material.

LEGO Volkswagen T1 Campingbus

Der ungeübte LEGO Modellbauer sei gewarnt, die Altersangabe “16+” läßt es erahnen: Entgegen vieler anderer LEGO-Modellbausätze kommen diese 1332 Teile nicht hübsch vorsortierten Tüten 1 – 7 passend zum Abschnitt der Bauanleitung. Nein, es sind jede Menge Tüten und man muss wirklich jede einzelne Tüte zu Beginn gleich öffnen und kämpft sich Stück für Stück durch diese 1332 Teile.

Dazu kommt eine weitere Besonderheit, welche gleichzeitig die Faszination dieses Modells ausmacht: Es ist extrem detailverliebt – übersetzt in LEGO: Der Großteil der 1332 Teile ist eher klein….

Nach 2 Tagen mit mehrstündigen, tapferen Such- & Ich-will-das-jetzt-fertigbauen Sessions war es dann schließlich vollbracht.

LEGO Volkswagen T1 Campingbus

Nur an einer Stelle musste ich selber Hand anlegen: der Bausatz kommt mit einem Auto-Kennzeichen aus Hannover ? Das geht natürlich nicht und mit dem richtigen Material und entsprechend hoher Auflösung schafft es auch das Erfurter Stadtwappen auf das neue Kennzeichen:

LEGO Volkswagen T1 Campingbus

Seither steht das Modell – immer wieder von neidvollen Blicken unseres Sohnes betrachtet – im heimischen Büro und erfreut nicht nur mich als T5 Fahrer…

Die restlichen Eindrücke sind hier:

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Herbstausflug: Nikon D700 trifft Carl Zeiss Planar T* 1,4/50 ZF.2 http://www.mathiaspohl.de/dx/herbstausflug-nikon-d700-trifft-carl-zeiss-planar-t-1450-zf-2/ http://www.mathiaspohl.de/dx/herbstausflug-nikon-d700-trifft-carl-zeiss-planar-t-1450-zf-2/#comments Mon, 31 Oct 2011 13:58:39 +0000 Mathias Pohl http://www.mathiaspohl.de/?p=930  Seit den beeindruckenden Erfahrungen mit meiner ersten Festbrennweite – dem Nikkor AF 85mm f/1.8 D – konnte ich mich dem Reiz dieser Lichtjäger nicht mehr so richtig entziehen. Neu dazu gekommen – als inzwischen 4. Festbrennweite – ist das Carl Zeiss Planar T* 1,4/50 ZF.2. Die Bilder der ersten 14 Tage sind hier.

Ich muss gestehen, das eine Festbrennweite von Carl Zeiss bereits sehr lange auf meiner Wunschliste stand, mich aber kurz vor dem Kauf – Nein, nicht der Preis – sondern das manuelle Fokussieren wieder davon abgebracht hat.

Allerdings sind mit immer wieder tolle Bilder dieses Objektives begegnet, so das ich meine anfängliche Unsicherheit überwunden, ob ich Moment der Momente dann auch den Fokus dahin bekomme, wo ich ihn hin haben wollte…

Nach wenigen Tagen war es dann da. Das Carl Zeiss Planar T* 1,4/50 ZF.2 “schreit” beim Auspacken nur ein Wort: Qualität. Meine Herren.

Am Material sollte es jetzt also nicht liegen…, also auf zu einem Herbstausflug nach Berlin, Binz und Peenemünde mit der Nikon D700, Batteriegriff, Sniper Gurt und dem Carl Zeiss Planar T* 1,4/50 ZF.2.

Wenn man bedenkt, das ich bisher kaum manuell fokussiert habe (fokussieren musste….), sind in den ersten 14 Tagen mit dem Objektiv erstaunlich wenig Fehlfokussierungen (Sprich: unscharfe Bilder) enstanden. Ein gutes Ergebnis braucht ein wenig Übung, ich hatte mir das allerdings deutlich schwieriger vorgestellt.

Die Ergebnisse der ersten Herbstausflüge mit dem Carl Zeiss Planar T* 1,4/50 ZF.2 sind hier.

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Neato XV 11 / XV 15 Staubsauger im Test http://www.mathiaspohl.de/dx/neato-xv-11-xv-15-staubsauger-test/ http://www.mathiaspohl.de/dx/neato-xv-11-xv-15-staubsauger-test/#comments Thu, 11 Aug 2011 18:37:51 +0000 Mathias Pohl http://www.mathiaspohl.de/?p=827 Es begann mit einem harmlosen Gespräch beim Mittagessen. Nach einem kurzen Austausch unter “Ich lasse saugen…” Profis war die Idee geboren, das auch bei uns ein neuer Staubsauger einzieht, ein “Neato XV 11″. Das Besondere: Er saugt ganz allein und das recht gut. Mehr steht hier.

Nun gibt es ja bereits zahlreiche Roboter Staubsauger, die ihren Dienst mehr oder weniger allein verrichten können. Warum ausgerechnet der “Neato XV 11” ?

Der “Neato XV 11” gehört zu den ersten Roboter Staubsaugern, die ihr Revier nicht einfach per “fahren und anstoßen” kennenlernen, sondern Wände, Schränke, Stuhlbeine und ähnliches tatsächlich erkennen und umfahren können. Nicht nur einfach anstößig durch die Gegend zu ziehen, sondern vorher auch mal seine Umgebung anzuschauen, hat schon recht männliche Züge, daher haben wir unseren “Neato XV 11” auch “Harald” getauft.

Das ist auch viel einfacher zu merken, als “Neato XV 11“….

So sieht “Harald” aus:

Zum Lieferumfang gehören natürlich noch eine “Dockingstation”, an die “Harald” nach erledigter Arbeit zurückkehrt, um sich aufzuladen. Männer würden es “Kneipe” oder “Sofa” nennen…

So kann das dann aussehen, hier ist “unser” Neato XV 11 noch in einem Testbereich am Ausgang zur Terrasse:

Inzwischen hat er sein endgültiges Revier bezogen: eine Lücke zwischen Schrank und Wand, den Ausgang zur Terasse kann er nur noch saugend erreichen.

Wer mag, kann auch auf die Docking Station verzichten und das Ladegerät manuell direkt an den Staubsauger anschließen. Das Netzteil läßt sich dazu aus der Docking Station herausnehmen, das Anschlusskabel kann rechts oder links in die Docking Station eingeführt werden (geöffnete Docking Station von hinten):

Nach dem ersten Einschalten begrüßt der “Neato XV 11” seinen neuen Eigentümer wahlweise in Englisch, Spanisch, Italienisch, Französisch, Chinesisch, Japanisch oder Deutsch (ab Software Stand 2.1, der bei Bedarf auf selber via USB aktualisiert werden kann, siehe unten).

Über die Taste unter dem Display können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden.

Über “Schedule” kann eine regelmäßige Aufgabe an “Harald” vergeben werden, sprich: bspw. täglich um 10 Uhr die Wohnung aussaugen…, das macht er dann auch nicht nur klaglos, sondern pünktlich und kommt auch erst wieder, wenn die Wohnung gesaugt oder der Akku leer ist – eine sehr nette Sache.

“Set Clock” ist selbsterklärend, um regelmäßig zu einer bestimmten Zeit auszusaugen, muss “Harald” natürlich wissen, wie spät es ist…

Und unter “Support” kann man den “Neato XV 11” bspw. für eine längere Pause (Urlaub) ausschalten oder für den Versand vorbereiten (was auch immer da im Staubsauger eingestellt wird) oder eine neue Batterie einsetzen.

So, nun wird es ernst, wie macht sich “Harald” bei der Hausarbeit ? Mit einem Druck auf die große, orange Taste geht es los. “Harald” quittiert kurz und männlich “Cleaning House” im Display, verlässt seine Docking Station und schaut sich anschließend erst einmal im Raum um – ähnlich wie eine Frau beim Einkaufen, nur eben schneller.

Wie oben erwähnt, macht er das über einen drehenden Laser, der in dem kleinen Turm über den Staubsauger ragt:

Nachdem sich der “Neato XV 11” kurz umgeschaut hat, beginnt er mit seiner Arbeit. Dabei wird erneut der Unterschied zu anderen Roboter Staubsaugern sichtbar: “Harald” fährt sein Revier “Bahn für Bahn” ab, umfährt dabei Stuhlbeine, Tische und erkennt auch (geöffnete) Zimmertüren (bis zu einer gewissen Breite).

Nachdem “Harald” ein Zimmer “Bahn für Bahn” gesaugt hat, fährt er in benachbarte Zimmer weiter und verrichtet dort seine Aufgabe.

Sollte ihm unterwegs der Strom (Akku) ausgehen, teilt er das im Display kurz mit und kehrt zu seiner Docking Station zurück, um sich aufzuladen. Sobald der Ladevorgang abgeschlossen ist, setzt der “Neato XV 11“ seine Arbeit genau an der Stelle fort, an dem er die Ladepause einlegen musste.

Außer dem Laser helfen auch 2 “Taster” an der Vorderseite des “Neato XV 11” beim Erkennen von Hinternissen, die bspw. niedriger sind, als sein Laser. Dies macht sich in der Praxis auch recht gut, da der Staubsauger so sehr nah an Kanten und Wände heranfahren kann.

Ein weiterer Unterschied des “Neato XV 11” liegt in seiner Bauform: Die Vorderseite ist gerade, im Gegensatz zu den meisten, anderen Roboter Staubsaugern (die rund sind…).

Warum ist das so spannend ? So kann die eigentliche “Saugeinheit” des Staubsaugers sehr nach an der vorderen Kante untergebracht werden. Der Staubsauger kommt damit sehr nach an Schränke oder Wände heran.

Und da “Harald” ein richtiger Mann ist, erkennt er auch Treppenstufen. Rechtzeitig vor dem Absturz dreht er ganz elegant um und zieht seine nächste Bahn.

Auf welchen Böden haben wir “Harald” im Einsatz ? Grundsätzlich reinigt er bei uns alle Zimmer. Dazu gehören ein Holzboden genauso, wie Fließen, Kork und Teppichboden.

Der “Neato XV 11“ sitzt dazu zwar flach auf dem Boden…:

…die in der Mitte angebrachten Räder sind federnd gelagert und helfen ihm, Teppichkanten von recht ordentlicher Höhe zu überwinden:

Selbst mit dem Bein eines “Yamaha Clarinova” nimmt er es schon mal auf….:

Die Reinigungsleistung ist sehr gut, wir sind immer wieder erstaunt, was “Harald” so täglich einsammelt. Der Staubbehälter befindet sich in der Mitte des Staubsaugers und ist noch einmal mit einem Filter versehen:

Einen vollen oder fehlenden Staubbehälter bemängelt der “Neato XV 11“ und unterbricht seine Arbeit bis zum Austausch.

Noch eine sehr nette Eigenschaft: Der “Neato XV 11” ist recht flach und passt damit auch unter unser Bett.

Nein, wir haben nicht seine Docking Station unter das Bett verbannt (das wäre ja Staubsaugerquälerei…), sondern er saugt im Schlafzimmer auch ganz brav Bahn für Bahn unter unserem Bett, muss dann aber wieder raus !

Falls nicht die gesamte Wohnung gereinigt werden soll, kennt der “Neato XV 11” auch einen “Spot-Modus” (ab Software Version 2.1, die für ältere Geräte bei Bedarf auch selber installiert werden kann). In diesem Spot Modus reinigt er einen ca. 1.2 Meter x 1.8 Meter großen Bereich. Das sieht dann so aus:

Hier der Vollständigkeit halber noch das Herstellervideo:

So, was läßt sich abschließend sagen, nachdem “Harald” sein mehreren Monaten bei uns “wohnt”:

  • Der “Neato XV 11” ist für das tägliche Reinigen ein genialer Unterstützer, den wir nicht mehr vermissen möchten.
  • Die Reinigungsleistung ist recht hoch, durch laserbasierende Hindernis-Erkennung bewegt sich der “Neato XV 11” doch sehr “möbelkompatibel” durch die Zimmer – will sagen: er schlägt nicht dauernd und überall an und bremst vor einem Stuhl oder Schrank auch schon mal ab, bevor er diesen umfährt (nicht überfährt).
  • Trotzdem berührt der Staubsauber Wände u.ä., hinterlässt dabei aber keine Spuren.
  • Wir haben recht lange gerätselt, ob der “Neato XV 11” sich die Räume “merkt”, sind aber inzwischen der Meinung, daß er dies nicht tut. Bei jedem Start werden Hindernisse und Wände neu erkannt (was auch Sinn macht, wenn man bspw. mal Stühle hochgestellt hat).
  • Die hohe Reinigungsleistung kommt mit einem entsprechenden Motorengeräusch. Wer lärmempfindliche Haustiere (oder Frauen) hat, sollte vielleicht lieber anwesend sein, wenn der “Neato XV 11” seine Runden dreht, um bei Auseinandersetzungen Katze gegen Staubsauger (oder schlimmer) eingreifen zu können.
  • Man(n) (oder auch Frau, Katze oder Hund) können sich während der Arbeit des ”Neato XV 11” durch die Wohnung / das jeweilige Zimmer bewegen. Der Staubsauger tastet seine “Bahn” permanent ab und bremst im Fall des Falles auch mal ab, wenn plötzlich ein Hindernis (wie, Hund, Katze oder Mensch…) auftaucht.
  • Mit dem Staubsauger wird auch ein “Band” ausgeliefert, das bei Bedarf als “künstliche Barriere” auf dem Boden angebracht / ausgelegt werden kann – einfach für den Fall, das es Gegenden gibt, in denen der Staubsauer nichts zu suchen hat… (bspw. im frisch aufgebauten LEGO Starwars Kriegsgebiet mit 734 Battle Droiden und Führung von Boba Fett oder Cad Bane)
  • Selbst wenn die Wohnung schon 3 x gesaugt wurde, ist es – warum auch immer – wahnsinnig entspannend, “Harald” bei der Arbeit zu beobachten. Das kommt fast an einen Kurzurlaub heran. Ehrlich ! Schon dafür gibt es von uns eine absolute Kaufempfehlung…

Abschließend für die Geeks: Der “Neato XV 11” hat auf der Rückseite einen etwas versteckten USB Anschluß, über den Firmware Updates vorgenommen werden können. Ab und an bietet der Hersteller solche Updates auch tatsächlich an. Die Software dazu gibt es auf der Webseite des Herstellers.

Wo kann man den “Neato XV 11” kaufen:

  • Den “Neato XV 11” gibt es nur in Nordamerika / USA, bspw. bei Amazon.com.
  • Für den europäischen Markt gibt es den äußerlich baugleichen “Neato XV 15“, der aus UK heraus verkauft wird, aber leider nicht nach Deutschland.
  • Tja und für den deutschen Markt hat der Hersteller eine Vereinbarung mit – TUSCH – Vorwerk geschlossen. Dort heißt das Gerät “VORWERK KOBOLD VR 100” und soll ab Herbst 2011 verfügbar sein.
  • Einige Händler “re-importieren” die Geräte nach Deutschland, auf einigen Internet Seiten werden auch Bestellungen gesammelt, also einfach mal bei Google nachschauen

 

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Freud und Leid mit BOSE Quiet Comfort http://www.mathiaspohl.de/dx/freud-und-leid-mit-bose-quiet-comfort/ http://www.mathiaspohl.de/dx/freud-und-leid-mit-bose-quiet-comfort/#comments Tue, 15 Feb 2011 17:52:51 +0000 Mathias Pohl http://www.mathiaspohl.de/?p=660 Freud und Leid liegen ja bekannterweise dicht beeinander. Meine Freude mit den BOSE Quiet Comfort Kopfhörern (wir haben inzwischen 3 davon), habe ich ja bereits berichtet, nun gibt es zunehmend Leid…

Aber fangen wir zunächst mit dem Beginn der Geschichte an: An einem sonnigen, aber kalten Tag in Tannersville (bei Scranton) begegnete mir in einem BOSE Shop erstmals der BOSE QuietComfort 3. Das Erlebnis war so überzeugend, das ich 30 min und $400 später meinen ersten BOSE Kopfhörer mit einigem Zubehör erworben hatte.

  • Mathias Pohl's photo
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Mehr dazu steht hier.

Auch Kathrin fand den Kopfhörer überzeugend und bekam deshalb im Juli 2009 ihren eigenen BOSE Quiet Comfort 3. Teuer, aber gut.

Das Leid begann Mitte 2010: Nach nur 20 Monaten fiel bei dem ersten Kopfhörer der rechte Lautsprecher / rechte Kopfhörer aus. Schicksal, dachte ich. Ein Einzelfall. Leider blieb mir aufgrund der US-Garantiebedingungen nur der Kauf eines 3. BOSE Quiet Comfort Kopfhörers.

Doch das Leid mit BOSE hat hier noch kein Ende: Auch beim 2. Kopfhörer dauerte es diesmal nur 19 Monate und ihn ereilte das gleiche Schicksal: Der rechte Lautsprecher / rechte Kopfhörer fiel aus.

Unglaublich.

Ich meine, wir reden hier von BOSE und einem Listenpreis von fast 400 EUR !

Das bei diesem Preis und dem Qualitätsanspruch von und an BOSE bei gleich 2 Kopfhörer jeweils nach fast genau 20 Monaten der rechte Lautsprecher / rechte Kopfhörer ausfällt, scheint schon mehr als Zufall zu sein.

Nun zählen wir die Stunden, bis auch der 3. Kopfhörer seine 20 Monate voll hat…

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CEWE Fotobuch im Test http://www.mathiaspohl.de/dx/cewe-fotobuch/ http://www.mathiaspohl.de/dx/cewe-fotobuch/#comments Sun, 26 Jul 2009 00:00:00 +0000 Mathias Pohl http://nikongeek.com/dx/?p=71 CEWE ist einer der Großen unter den Anbietern von Fotobüchern (und natürlich vieler anderer Produkte rund um das fertige Foto). Eine gute Gelegenheit, Anspruch und Wirklichkeit dieses Anbieters mal an einem Fotobuch über die 7 ersten Jahren unseres Sprößlings zu verproben.

Zur Erstellung des Fotobuches bietet CEWE eine eigene Software zur lokalen

Installation in 2 Versionen

  • CEWE Fotobuch und
  • CEWE Fotobuch Pro.

Letztere ist für Profi Fotografen- & Fotobuch Ersteller gedacht und bietet zahlreiche zusätzliche Funktionen zur Bearbeitung der Fotos und des Fotobuches.

Test CEWE Fotobuch v 4.5, Juli 2009

Kleiner Nachteil der “Pro Version”:

Test CEWE Fotobuch v 4.5, Juli 2009

…zuviel für meinen aktuellen Test auf einem Netbook, evtl. wird es ja später mal was…. Also nehme ich mir die “Standard Version” etwas genauer vor. Das Software Download erhält man bei jeder Menge CEWE Partnern, von Handelsketten bis hin zu reinen Online Anbietern.

Test CEWE Fotobuch v 4.5, Juli 2009

Eine kleine, aber wichtige Besonderheit: Die Software ist für Windows und für Mac verfügbar ! Die Installation verläuft unspektakulär. Die etwas mehr als nur 1 MB große Installationsdatei lädt während der Installation dynamisch benötigte Komponenten nach.

Test CEWE Fotobuch v 4.5, Juli 2009

Gleich nach dem Start überprüft die Software den aktuellen Versionsstand (….und die Preise):

Test CEWE Fotobuch v 4.5, Juli 2009

Anschließend startet die “Online Foto Service” Anwendung. Zum Start muss man das gewünschte Endprodukt auswählen, was ich zunächst etwas verwirrend finde:

Test CEWE Fotobuch v 4.5, Juli 2009

Danach geht es los mit einer wichtigen, zentralen und auch sehr leistungsfähigen Komponente bei der Fotobuch Erstellung: dem Fotobuch Assistent.

Test CEWE Fotobuch v 4.5, Juli 2009

Die Arbeitsweise des Assistenten ist recht einfach:

  • Man sucht sich lokal die entsprechenden Bilder / Verzeichnisse heraus.
  • Das gewünschte Bild dann einfach per Drag & Drop in die rechte Box ziehen.
  • Sobald genügend / alle Bilder auswählt sind, kann das Fotobuch automatisch zusammengestellt werden.

Auswahl der Bilder:

Test CEWE Fotobuch v 4.5, Juli 2009

  • Am rechten Rand signalisiert ein grüner (später dann auch mal roter) Balken, ob ausreichend oder eher zuviele Bilder ausgewählt wurden.
  • Die Anzahl der max. pro Fotobuch-Seite gewünschten Bilder kann dabei eingestellt werden, die Software gibt aber (sinnvolle) Empfehlungen für die max. Anzahl.
  • Mit zunehmender Anzahl von Bildern wird auch automatisch die Anzahl der Seiten im Fotobuch erhöht.

Vor der Erstellung des Fotobuches sind allerdings auch die eher unauffälligen Einstellungen interessant, bspw. der gewünschte Einband, der sich später noch ändern läßt:

Test CEWE Fotobuch v 4.5, Juli 2009

Kritischer ist das bei den folgenden 3 Einstellungen, denn diese lassen sich ohne vollständige Neuerstellung des Fotobuches später nicht wieder ändern:

  • a) das gewünschte Layout der Bilder:

Test CEWE Fotobuch v 4.5, Juli 2009

  • b) die zeitliche Anordnung der Bilder:

Test CEWE Fotobuch v 4.5, Juli 2009

  • c) automatische Auswahl passender Bilder:

Test CEWE Fotobuch v 4.5, Juli 2009

Alle 3 Funktionen sind wirklich ein Highlight der Anwendung und extrem hilfreich. Gleichzeitig ist die Einschränkung, das diese Festlegung für bereits zum Fotobuch hinzugefügte Bilder nicht wieder ändern läßt, eine äußerst ärgerliche Angelegenheit. Mehr dazu später.

Nicht überraschend, auch nicht schlimm, aber der Vollständigkeit halber: Die Software kann mit dem Nikon RAW Format NEF nichts anfangen, das Vorschaufenster bleibt leer:

Test CEWE Fotobuch v 4.5, Juli 2009

Sind alle Bilder ausgewählt (…und der Balken am rechten Rand immernoch grün), bleibt noch “Fotobuch erstellen”.

Test CEWE Fotobuch v 4.5, Juli 2009

Nun wird ein durchaus ansehnlicher Layout- & Zusammenstellungsvorschlag für das Fotobuch erstellt, der manuell verfeinert werden kann.

Test CEWE Fotobuch v 4.5, Juli 2009

Nun fängt der Ärger – oder vielleicht die noch vorhandenen Unzulänglichkeiten der Anwendung – an.

Hat man ein paar Bilder vergessen, muss man entweder vollständig manuell eingreifen oder versucht sich wieder mit dem “Assistent”, der (nur) das “Überschreiben” oder “Anhängen von Inhalten” erlaubt:

Test CEWE Fotobuch v 4.5, Juli 2009

Im meinem Fall habe ich insgesamt 4 mal Inhalte “angehängt”, um mich an das richtige Verhältnis von geplanten Inhalt und Seitenanzahl heran zu arbeiten.

Ergebnis: Ich hatte 4 Sammlungen von Bildern in meinem Fotobuch Entwurf, die – jede für sich – perfekt und angeordnet waren, nur aber insgesamt nicht mehr in einer sinnvollen Reihenfolge waren. Also musste ich manuell eingreifen.

Bei der Analyse der Bilder gab es dann jedoch eine kleine Wiedergutmachung: Die Software erkennt anhand der EXIF Informationen im ausgewählten Bild, ob mit dem Blitz gearbeitet wurde und bietet eine “Rote Augen Korrektur” an:

Test CEWE Fotobuch v 4.5, Juli 2009

Danach wird es aber wieder deutlich schwieriger: Ich möche zu den Bildern Texte hinzufügen, was zwar möglich ist, aber doch sehr hakelig in der Bedienung. Nehmen wir bspw. ein (automatisch angeordnetes) gedrehtes Bild, um einen Text daneben zu schreiben. Die Schrift läßt sich zwar drehen, das ungeübte Auge erkennt aber auf Anhieb nicht, ob der Text parallel zum Bild verläüft:

Test CEWE Fotobuch v 4.5, Juli 2009

Hier hilft nur starkes Vergrößern (….und das bei jedem Text zu jedem Bild):

Test CEWE Fotobuch v 4.5, Juli 2009

Was hier der Software noch dringend fehlt, ist die Möglichkeit

  • a) der automatischen Anordnung von Texten zu jedem Bild (warum zu dem Bild nicht gleich einen Text im Assistenten eingeben, der dann automatisch mit angeordnet wird) oder zumindest
  • b) eine Möglichkeit, Texte parallel und bündig oder mittig zum Bild anzuordnen und den Abstand zwischen Bild und Text global festzulegen.

Ansonsten kann es bei dem nach Hause gesendeten Ergebnis schnell zu Enttäuschungen kommen, da das Auge solche Abweichungen unweigerlich wahrnimmt.

Durch das 4fache Hinzufügen neuer Bilder zu unserem Fotobuch hat die Erstellung, Kommentierung und Korrektur der 58 Seiten dann doch einen ganzen Tag in Anspruch genommen. Anschließend wird der Fotobuch-Entwurf per Internet an den Anbieter versendet.

Je nach Größe liegt das fertige Exemplar dann rund eine Woche später im Briefkasten.

Im Ergebnis dieses einen Tages bleibt positiv zu sagen,

  • das die CEWE Fotobuch Software insbesondere durch den sehr leistungsfähigen Assistenten schnell zu wirklich guten Ergebnissen bei der Erstellung von Fotobüchern führt. Wichtig ist jedoch, zunächst die Bilder außerhalb der Software zu sammeln (bspw. in einem sep. Verzeichnis) und dann von diesem Verzeichnis per Assistent in den Fotobuch Editor zu laden. So kommt man sehr schnell zu prima Ergebnissen und kann jederzeit die Bilder neu gruppieren lassen.

Verbesserungwürdige Funktionen sind jedoch:

  • Automatische Gruppierung / Anordnung / Layout der gewählten Bilder muss sich jederzeit neu durchführen lassen. Für einzelne Seiten ist das bereits möglich, das hilft jedoch nicht, wenn neue Bilder in das Fotobuch aufgenommen wurden. Die Funktion muss also für alle Bilder angewendet werden können, perfekt wäre es, wenn man einzelne Seiten des Fotobuches bereits als “fertig” oder “gesperrt” markieren kann und diese dann von einer Neugruppierung ausgenommen werden.
  • vereinfachtes Tauschen von Seiteninhalten (Doppelseiten können zwar als Ganzes umsortiert werden, nützlich wäre es jedoch, wenn einzelne Seiteninhalte getauscht werden könnten)
  • eine fehlerfreie Copy / Paste Funktion (Formatierungen gehen immer verloren, manchmal auch die Inhalte, so ist die Funktion kaum nutzbar)
  • Eingabe von Texten zu Bildern im Assistenten oder später im Fotobuch Editor, inkl. automatischer Anordnung (siehe Beschreibung oben)
  • Nutzung von EXIF Informationen, wie Aufnahmedatum im Fotobuch

Das fertige Fotobuch lag zum Zeitpunkt des Berichtes noch nicht vor, die Eindrücke dazu folgen also später…

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Ruhe bitte: BOSE QuietComfort 3 Noise Cancelling Kopfhörer http://www.mathiaspohl.de/dx/ruhe-bitte-bose-quitcomfort-3-noise-cancelling-kopfhorer/ http://www.mathiaspohl.de/dx/ruhe-bitte-bose-quitcomfort-3-noise-cancelling-kopfhorer/#comments Sun, 28 Dec 2008 00:00:00 +0000 Mathias Pohl http://nikongeek.com/dx/?p=93 Mal wieder eher zufällig begegnete mir eine der interessantesten Innovationen der Kopfhörer Welt: intelligente Geräuschunterdrückung.

Einfacher gesagt: Kopfhörer, die in der Lage sind, Außengeräusche zu unterdrücken und zwar nicht, indem sie einfach den Gehörgang abschließen, sondern einen passenden Gegenton erzeugen. Eine absolut geniale Sache bspw. in Flugzeugen. Seither mein ständiger Begleiter: der BOSE QuietComfort 3.

Also, was macht der Kopfhörer eigentlich. BOSE beschreibt es so:

Die QuietComfort® 3 Acoustic Noise Cancelling® Headphones liefern Spitzenklang in der einzigartigen Bose Qualität jetzt auch in Verbindung mit einem offenen Kopfhörer-Design. Probieren Sie die Kopfhörer einfach aus und erleben Sie den Unterschied, den patentierte Bose Technologien ausmachen.

Erleben Sie, wie durch Lärmreduzierung über den gesamten Frequenzbereich alle unerwünschten Nebengeräusche fast völlig in den Hintergrund treten. Die kraftvolle und klare Klangwiedergabe macht Nuancen hörbar, die Ihnen mit konventionellen Kopfhörern womöglich bisher entgangen sind. Und das kompakte Design sowie der hohe Tragekomfort bieten Ihnen angenehmes Hörerlebniss auch über Stunden. Mit den QuietComfort® 3 On-Ear Headphones kommen Sie in den Genuss einer einzigartigen Kombination von Vorteilen, wie sie nur Bose bieten kann.

In anderen Worten: Der Kopfhörer analysiert ständig die Umgebungsgeräusche und errechnet entsprechende Gegengeräusche, um diese Umgebungsgeräusche in den Hintergrund treten zu lassen. Dabei kann man auch Musik hören, muss man aber nicht unbedingt…

Tolle Sache und ist erstmal schwierig vorstellbar. In einem BOSE Shop habe ich das daher zunächst erst einmal ausprobiert und die BOSE QuietComfort 3

Kopfhörer einfach aufgesetzt. Zunächst war ich davon ausgegangen, das man dazu auch Musik hören muss, wurde dann aber eines besseren belehrt. Auch ganz ohne Musik verschwanden die Gespräche der Verkäufer im Hintergrund. Schon nach wenigen Minuten adaptiert das Ohr die Situation. Wellness für die Ohren und beim Absetzen des Kopfhöhrers ist man (zumindest ich) regelrecht erschrocken, wie laut die Umgebung doch so sein kann….

Das ganze geht natürlich auch mit Musik von außen. Dabei zeigt der BOSE QuietComfort 3 ein sehr gutes Klangprofil und bringt trotz oder vielleicht gerade durch die aktische Geräusch Reduzierung noch jede Menge Klang-Details an das Ohr. Die BOSE typische Bässe fallen allerdings zuerst auf…

BOSE QuietComfort Noise Canceling Headphones Review

Günstig ist dieses Vergnügen allerdings nicht, wir reden hier 1) von BOSE und 2) einem Produkt zur Verbesserung einer Komfort Situation. Kabelgebundene Kopfhörer ohne Geräuschreduzierung bekommt man natürlich günstiger.

Um das nochmal klarer zu sagen: Das Haupteinsatzzweck des BOSE QuietComfort 3 ist die aktive Reduzierung von Umgebungsgeräuschen vornehmlich bei Reisen.

Warum beim Reisen ? Aktive Geräuschreduzierung funktioniert um so besser, je gleichmäßiger das Geräusch ist. Da sind Flugreisen, Bahnreisen (inkl. der Nebengespräche…) oder auch die Autofahrt (…mit dem BOSE QuietComfort 3 bitte nicht als Fahrer…) besonders gut geeignet.

Wer häufiger solchen Geräusch Situationen ausgesetzt ist, wird den BOSE QuietComfort 3 lieben und den verhältnismäßig hohen Preis auch gern aufbringen.

Der BOSE QuietComfort 3 kommt in einer robusten Reiseverpackung:

BOSE QuietComfort Noise Canceling Headphones Review

…gleich mit all dem Zubehör, das man unterwegs benötigt:

  • einem Reiselade Adapter
  • Anschlußkabel 3.5 mm
  • Adapter für Flugzeugkopfhöhrer
  • Akku für den Kopfhörer

BOSE QuietComfort Noise Canceling Headphones Review

Die aktive Geräuschreduzierung – wie der gesamte Kopfhöhrer – funktionieren nur mit Akku, der ebenfalls gleich mitgeliefert wird.

Die vom Hersteller angegebene Laufzeit von ~ 25 h wird bei mir tatsächlich auch erreicht. Der Akku sitzt recht unauffällig im rechten Kopfhörer, dort wo sich auch An- & Ausschalter befinden.

BOSE QuietComfort Noise Canceling Headphones Review

Der Kopfhöhrer wieg mit Akku gut 150 Gramm und lässt sich so problemlos mehrere Stunden tragen.

 

Interessant ist noch folgendes Detail: Für den BOSE QuietComfort 3 gibt es als Zubehör (~ $50) noch ein sogenanntes Communication Kit. Technisch ist das ein Satz von Anschlußkabeln, welche die zusätzliche Nutzung des Kopfhöhrers als Freisprecheinrichtung für verschiedene Mobiltelefone, inkl. Blackberry und Apples iPhone erlauben.

Hier das Anschlußkabel mit Mikrofon und Adapter für den Blackberry:

BOSE QuietComfort Noise Canceling Headphones Review

…absolut geniale Sache für das langwierige Telefonkonferenzen.

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Wohnmobil Urlaub in den USA: Erfahrungen und Tipps http://www.mathiaspohl.de/dx/usa-urlaub-mit-wohnmobil-erfahrungen/ http://www.mathiaspohl.de/dx/usa-urlaub-mit-wohnmobil-erfahrungen/#comments Fri, 21 Mar 2008 00:00:00 +0000 Mathias Pohl http://www.gtd4lotusnotes.com/pohl/mathiaspohl.de/mathias-pohl.nsf/?p=150 Wir verbringen seit vielen Jahren nicht immer, aber ausgesprochen gern und oft unseren Urlaub in den USA (oder Nordamerika allgemein). Mehrmals waren wir inzwischen auch mit dem Wohnmobil dort unterwegs, was uns dabei so aufgefallen ist, welche Erfahrungen mit mit verschiedenen Wohnmobil Vermietern gemacht haben oder welche Fahrzeuge und Campgrounds wir empfehlen können, steht hier.Die Gründe für unsere wiederholten Urlaubsausflüge in die USA sind vielfältig und reichen von der Sprache über die offene Mentalität der Einwohner bis hin zu Infrastruktur und Verkehr. Letztere sind sehr ähnlich zu Deutschland. Um keine Zweifel aufkommen zu lassen: Das Land hat klar auch seine Schattenseiten und man sollte und muss – genauso wie in Deutschland oder jedem anderen Urlaubsland – schon wissen, was man tut oder eben nicht tut.

Wie sind wir auf die Idee mit dem Wohnmobil Urlaub gekommen ?

Zunächst waren wir zu zweit meist mit dem Auto von Hotel zu Hotel und Stadt zu Stadt unterwegs, je nach dem, wie gut und lange es uns am jeweiligen Ort gefiehl.

Mit Kind war das aber eben nicht mehr ganz so einfach, so entstand erstmals die Idee von Urlaub mit und im Wohnmobil in den USA. Das Hotel sozusagen immer dabei, erschien uns ein guter Kompromiss für das Reisen auf langen Strecken bzw. über größere Entfernungen.

Die folgenden Seiten und Informationen sind allerdings kein “Von 0 auf 100 % Campingprofi in 3 Tagen” Guide, sondern lediglich unsere Erfahrungen und Sichtweisen auf dieses Thema:

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http://www.mathiaspohl.de/dx/usa-urlaub-mit-wohnmobil-erfahrungen/feed/ 1
Wohnmobil Urlaub in den USA: Bevor man sich entscheidet http://www.mathiaspohl.de/dx/usa-urlaub-mit-wohnmobil-bevor-man-sich-entscheidet-und-erfahrungen/ http://www.mathiaspohl.de/dx/usa-urlaub-mit-wohnmobil-bevor-man-sich-entscheidet-und-erfahrungen/#comments Fri, 21 Mar 2008 00:00:00 +0000 Mathias Pohl http://www.mathiaspohl.de/pohl/mathiaspohl.de/mathias-pohl.nsf/dx/usa-urlaub-mit-wohnmobil-bevor-man-sich-entscheidet-und-erfahrungen Das Interesse an Ferien mit dem Campmobil, Motorhome, Pickup oder Van hat in den letzten Jahren stark zugenommen. In Unabhängigkeit von Hotels und Zivilisation unterwegs zu sein klingt verlockend, ist aber eben auch vielleicht nicht jedermanns Sache, obwohl man vorweg sagen muss, das Camping in den USA – wie viele andere Dinge eben auch – auf einem ganz anderen Niveau stattfindet, als man das vielleicht hier aus Deutschland oder Europa kennt.Fangen wir mit den positiven Dingen an, was ist mit dem Wohnmobil in den USA völlig anders, als hier in Deutschland oder Europa:

  • Die Fahrzeuge sind deutlich größer und damit geräumiger als in Deutschland / Europa.
  • Die größeren Wohnmobil-Modelle lassen sich im Stand noch weiter vergrößeren, in dem Seitenteile elektrisch ausgefahren werden können (sogenannte Slide Out’s).
  • Dementsprechend sind bei der Ausstattung kaum Kompromisse nötig: vollwertige Möblierung mit großen Schränken, Gasherd, Mikrowelle, vollwertiger Kühlschrank, komplette Duschkabine, …, beim Bau der Wohnmobile scheint es oft so, das diese Einrichtungs-Dinge aus dem alltäglichen Leben verwendet und ein Wohnmobil herum gebaut wurde, so entsteht eben die Größe und das Gewicht der Fahrzeuge.
  • Große, sehr geräumige Straßen – genau richtig für diese Art von Fahrzeugen !
  • extrem gutes Netz an Campgrounds, also Stellplätzen für Wohmobile
  • (private) Campgrounds haben ein sehr hohes Niveau, teilweise auf Hotelstandard mit Pools, Spielplätzen, Restaurants, kleinen Geschäften für den täglichen Bedarf und Wasch Salons
  • entsprechend gute Versorgung der Wohnmobile auf diesen (privaten) Campgrounds mit permanent Strom, Wasser, Abwasser, auf Wunsch auch Telefon- & TV-Anschluß, teilweise sogar Internet Zugang über WLAN
  • Der Straßenverkehr in USA ist grundsätzlich langsamer und weitläufiger als hier in Deutschland, ein Wohnmobil, sei es auch noch so groß, fällt dort nicht wirklich auf, selbst auf dem Supermarkt Parkplatz stört ein Wohnmobil niemand (zumindest während des Einkaufs, Übernachten ist dort meist nicht erlaubt, zum Thema Stellplätze und Campgrounds später aber mehr)

Mit 8,70 Meter und 6,6 Tonnen beim Einkaufen:

8.70 mtr - 306 PS - 10 Zylinder - 6.6 t

Spielen auf dem KOA Miami / Everglades:

KOA Miami / Everglades

KOA bei Napples, Florida:

KOA bei Napples (2)

KOA unterhalb Miami, nahe Everglades:

Campground Miami / Everglades

Sieht nicht nach Campground aus, gehört aber durchaus dazu: Auf dem KOA unterhalb Miami / Everglades:

Auszeit am Campground

Viele der unangenehmen Einschränkungen und Kompromisse beim Wohnmobil-Urlaub in Deutschland oder Europa kann man also gestrost streichen.

Wann sollte man allerdings – unserer Meinung nach – auf einen Wohnmobilurlaub in den USA verzichten:

  • überhaupt keine Englisch Kenntnisse
    • Amerikaner sind sehr tolerant, was ihre Sprache betrifft. Das hat sicher auch mit den bunten Mix an Menschen zu tun, der einem in vielen, typischen Urlaubsregionen begegnet.
    • Der Urlaub im Wohnmobil erfordert allerdings an einigen Stellen durchaus etwas Selbständigkeit, für die man dann wohl oder übel etwas Englischkenntnisse parat haben sollte. Sicher kann man die komplette Route von zu Hause aus im Internet vorbuchen und beim Einkauf kommt man auch noch ohne Englisch klar. Einige Anbieter versprechen auch die Fahrzeugübergabe oder Rücknahme in Deutsch (…in der Praxis funktioniert das meist nicht), allerdings kann es beim Zurücklegen großer Strecken auch mal zu kleineren oder größeren Schäden am Fahrzeug kommen und schon ist man auf Hilfe vor Ort angewiesen. Ich meine damit weniger gleich den schweren Verkehrsunfall, allein das Versagen einer Heizung, der Klimaanlage oder der Wasserversorgung kann es unterwegs auch mal notwendig machen, einen der (stets sehr netten und hilfsbereiten Nachbarn) auf dem Campground (Stellplatz für Wohnmobile) um Hilfe zu bitten.
    • In vielen Attraktionen und Vergnügungsparks gibt es eigene Parkplätze oder Einrichtungen für Wohnmobile (die Amerikaner sagen “RV” = Recreation Vehicle), auch beim Einchecken auf dem Campground kommen schon mal spezielle Anweisungen für das Einparken oder die Frage nach Wünschen bezüglich des Stellplatzes für das Wohnmobil.
    • Auch auf den Camgrounds geht es weniger Anonym zu, als im Hotel. Da kommt der Nachbar schon mal zu einem Schwatz rüber oder man feiert ein gemeinsames Fest.
  • keine Erfahrungen mit dem amerikanischen Straßenverkehr oder unsicherer Fahrer
    • Das ist ein sicher eher subjektiver Punkt (genau wie der nächste, bzgl. Erfahrungen mit großen Autos), allerdings kann es schon extremen Stress bedeuten, plötzlich ein 7 Tonnen schweres und 10 Meter langes Wohnmobil durch eine Stadt, wie Los Angeles oder gar New York zu lotzen (naja, oftmals startet die Tour eben in solchen Großstädten und nicht in Nevada oder Texas…). Der Vekehr fließt deutlich langsamer als in Deutschland, wer aber keinerlei Erfahrungen mit dem amerikanischen Straßenvekehr, der Orientierung in Himmelsrichtungen usw. hat, fühlt sich vielleicht sehr schnell überfordert.
  • keine Erfahrung oder Unsicherheit mit (sehr) großen Autos
    • hier gilt das eben schon gesagte: Wirklich viel Komfort, Ausstattung und Platz bekommt man mit den größeren Wohnmobilen, die schnell die Größe eines (kleinen oder großen) Busses hier in Deutschland annehmen. Wer dann aber sehr unsicher im Umgang mit großen Autos ist, fühlt sich ebenfalls schnell überfordert und der Urlaub artet in Stress aus. Wer allerdings ein Auto sauber nach Spiegel einparken und fahren kann, hat gute Voraussetzungen für die größeren Wohnmobil Modelle.

Bei der Entscheidung für oder gegen einen Wohnmobil Urlaub sollte man außerdem noch beachten:

  • Auf den richtigen Anbieter kommt es an.
    • Wie bei der Autovermietung auch, kommt es beim Wohnmobil auf den richtigen Anbieter an. Allerdings gibt es einen kleinen Unterschied: in einem schlecht gepflegten Auto muss man nicht wohnen oder schlafen, in einem schlecht gepflegten Wohnmobil dagegen schon und da geht die Urlaubsfreude schnell verloren. Mit anderen Worten: Günstige Anbieter sind zwar günstig, haben aber meist auch die deutlich schlechteren Fahrzeuge, schlechte Fahrzeuge sorgen für Frust und Frust hat im Urlaub nichts verloren. Vermeintlich gespartes Geld geht hier schnell wieder drauf.
  • Private Campgrounds und National Parks
    • Wie schon erwähnt ist das Netz an “Campgrounds“, also Stellplätzen für Wohnmobile in den USA sehr dicht. Darunter sind auch sehr viele öffentliche Campgrounds, die man als Tourist aber lieber meiden sollte. Die öffentlichen Campgrounds sind oft sehr günstig und werden so in der einheimischen Bevölkerung schnell zum “Mobile Court”, einer Wohngegend in der dann viele gestrandete Existenzen für den Rest ihres Lebens hängen bleiben. Für Wohnmobil Urlauber gilt daher: private Campgrounds anfahren, einzige Ausnahme sind einige National Parks der USA, die ebenfalls Campgrounds anbieten. Für die Campgrounds in den National Parks gilt allerdings sehr häufig, das man sie oft schon Monate im voraus buchen muss, da sie meist verhältnismäßig günstig und schön bzw. “exklusiv” gelegen sind.
  • extrem heiße oder sehr kalte Gegenden
    • Trotz der Größe ist ein Wohnmobil kein Hotelzimmer, zumindest nicht so gut gegenüber Kälte oder Wärme geschützt, wie ein Massivbau. In anderen Worten: Sehr heiße oder sehr kalte Gegenden oder Jahreszeiten würden wir mit dem Wohnmobil meiden. Die größeren Modelle verfügen zwar meist über 2 Klimaanlagen (übrigens aus unserer Sicht ein MUSS !) und auch über eine Heizung, aber nach 4 Wochen Nachts vor Kälte aufwachen, Heizung andrehen und schlecht wieder einschlafen ist einfach von Erholung keine Spur mehr. Schlimmer noch als Kälte ist Hitze, den die Klimaanlage benötigt Strom, für Strom benötigt man den Generator (oder einen entsprechenden Anschluß auf dem Campground) und mit der Zeit nervt das Geräusch oder man verkühlt sich recht schnell.
    • Nebenwirkung von Hitze gepaart mit Feuchtigkeit sind oft auch Insekten, also Mücken oder Non See Ums (kleine, schwarze Fliegen, die man eigentlich kaum sieht, die aber recht unangenehm beißen…), daher also lieber sehr heiße Gegenden oder sehr heiße Jahreszeiten meiden.
  • zu lange Strecken
    • Mit dem Wohnmobil hat man zwar sein Hotel permanent dabei, wer möchte aber den ganzen Tag in seinem Hotel sitzen und aus dem Fenster starren ? Daher gilt auch beim Wohnmobil: Weniger (oder kürzer) ist mehr. Wir haben sehr gute Erfahrungen mit jeweils 2 oder mehr Übernachtungen auf einem Campground gemacht, so hat man einen Nachmittag zur Anreise und zum “Andocken” des Fahrzeugs und dann mindestens einen Tag zum Ausspannen, Pool ausprobieren oder zum Erkunden der Gegend ohne den abendlichen Stress der Suche nach dem nächsten Stellplatz. Der Urlaub sollte also nicht fahrrend im Wohnmobil stattfinden, das Wohnmobil ist nur Mittel zum Zweck.

Weiter lesen:

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http://www.mathiaspohl.de/dx/usa-urlaub-mit-wohnmobil-bevor-man-sich-entscheidet-und-erfahrungen/feed/ 0
Wohnmobil Urlaub in den USA: Buchung und Preise http://www.mathiaspohl.de/dx/usa-urlaub-mit-wohnmobil-buchung-und-erfahrungen/ http://www.mathiaspohl.de/dx/usa-urlaub-mit-wohnmobil-buchung-und-erfahrungen/#comments Fri, 21 Mar 2008 00:00:00 +0000 Mathias Pohl http://www.mathiaspohl.de/pohl/mathiaspohl.de/mathias-pohl.nsf/dx/usa-urlaub-mit-wohnmobil-buchung-und-erfahrungen Das Wohnmobil sollte – zumindest bei den hier genannten Anbietern – von Deutschland aus gebucht werden, es gibt zahlreiche Anbieter, Reisebüros genauso wie Internet Agenturen, die sich auf sowas spezialisiert haben.

Meine Empfehlung ist Camperboersehttp://www.camperboerse.de/, hier kann man sehr schon die verschiedenen Einflüsse auf den Reisepreis miteinander vergleichen und das für sich passende Packet zusammen stellen.

Den größten Einfluß auf den Preis hat – wie wohl bei anderen Reisen auch – der Zeitpunkt.

Die gilt für die Schulferien genauso, wie für saisonale Einflüsse: In Florida ist bspw. im Winter Hochsaison. Auch hier gilt: Je früher man bucht, um so günstiger ist man unterwegs. Ausnahme sind hier die Einwegmieten, also beispielsweise die Fahrzeugübernahme in New York und die Fahrzeugabgabe 30 Tage später in Miami. Damit will der Vermieter sich selber aufwendige Rückführungen / Überführungen von Fahrzeugen ersparen und macht dafür dem Urlauber besondere Angebote. In der Praxis sind die Entfernungen für einen “3 Wochen Standard Urlaub” meist allerdings deutlich zu groß. Ich erinnere an meine Worte vom Anfang:

Mit dem Wohnmobil hat man zwar sein Hotel permanent dabei, wer möchte aber den ganzen Tag in seinem Hotel sitzen und aus dem Fenster starren ? Weniger (oder kürzer) ist mehr. Der Urlaub sollte also nicht fahrend im Wohnmobil stattfinden, das Wohnmobil ist nur Mittel zum Zweck.

Bei Wohnmobilen ist der Übernahme Ort auch wieder der Übergabe Ort am Ende der Tour, alles andere muss mit dem Vermieter vorher vereinbart werden.

Wer es lieber klassisch mag, und ein Reisebüro aufsuchen möchte: ADAC Reisen, DETOUR oder Meier’s Weltreisen haben Wohnmobil Urlaub ebenfalls im Angebot.

2. Faktor für den Preis ist das gewählte Modell, Alter und Ausstattung, mehr dazu auf den folgenden Seiten.

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http://www.mathiaspohl.de/dx/usa-urlaub-mit-wohnmobil-buchung-und-erfahrungen/feed/ 0
Wohnmobil Urlaub in den USA: Campground Auswahl und Erfahrungen http://www.mathiaspohl.de/dx/usa-urlaub-mit-wohnmobil-campground-auswahl-und-erfahrungen/ http://www.mathiaspohl.de/dx/usa-urlaub-mit-wohnmobil-campground-auswahl-und-erfahrungen/#comments Fri, 21 Mar 2008 00:00:00 +0000 Mathias Pohl http://www.mathiaspohl.de/pohl/mathiaspohl.de/mathias-pohl.nsf/dx/usa-urlaub-mit-wohnmobil-campground-auswahl-und-erfahrungen Wie schon erwähnt, ist das Netz an “Campgrounds”, also Stellplätzen für Wohnmobile in den USA sehr dicht. Darunter sind auch sehr viele öffentliche Campgrounds, die man als Tourist aber lieber meiden sollte. Die öffentlichen Campgrounds sind oft sehr günstig und werden so in der einheimischen Bevölkerung schnell zum “Mobile Court”, einer Wohngegend in der dann viele gestrandete Existenzen für den Rest ihres Lebens hängen bleiben. Für Wohnmobil Urlauber gilt daher: private Campgrounds oder geeignete National Parks anfahren.

Vorteil der privaten Campground (größter Anbieter in den USA ist KOA) ist das vergleichsweise hohe Niveau, teilweise auf Hotelstandard mit Pools, Spielplätzen, Restaurants, kleinen Geschäften für den täglichen Bedarf und Wasch Salons. Da die Qualität des Campgrounds wohl mitentscheidend für den Gesamteindruck des Urlaubs ist, geben inzwischen falls alle Wohnmobil Vermieter kostenlos KOA Pässe (10 % Rabatt) und komplette Verzeichnisse der KOA Campgrounds mit.

KOA bei Napples (2)

Entsprechend gut ist die Versorgung der Wohnmobile auf diesen Campgrounds mit permanent Strom, Wasser, Abwasser, auf Wunsch auch Telefon- & TV-Anschluß, teilweise sogar Internet Zugang über WLAN (sogenannte Full Hookups).

Unser Stellplatz auf einem KOA Campground in der Nähe der Everglades:

erster Stop am Rande der Everglades

Je nach Saison und Lage kann die Reservierung des Stellplatzes bei Ankunft ausreichend sein (würde ich eher nicht empfehlen…) oder ist auch einige Monate im voraus notwendig. Ein Verzeichnis bspw. aller KOA Campgrounds mit Lage, Ausstattung und Telefonnummer ist daher unbedingt zu empfehlen. Wer die Route grob im voraus planen möchte (Achtung: keine zu großen Distanzen und auch mal mehrere Tage Pause einplanen), kann das direkt über die Website von KOA (http://www.koa.com) tun.

Wenn man während der Saison unterwegs ist oder ganz spezielle Stellplätze haben möchte, muss allerdings oft einige Monate im voraus buchen. Meist lohnt sich das auch, wenn man sich bspw. diese Stellplätze direkt auf den Florida Keys (Golf von Mexico Seite) anschaut:

Wir @ Curry Hammock, Florida Keys

So sieht es dann 5 Meter vor dem Wohnmobil aus:

Curry Hammock, Florida Keys

Hier gibt es kaum mehr als 10 Stellplätze, 12 Monate Vorbuchung ist schon empfehlenswert. Allerdings ist das kein KOA Campground, sondern ein State Park auf einer der Florida Keys: Curry Hammock. Diese State Parks bucht man am Besten über ReserveAmerica.com.

Curry Hammock State Park, Florida Keys

Ähnlich ist das mit einem State Park auf Bahia Honda, ebenfalls eines der Florida Keys. Vorausbuchung je nach Saison bis zu 15 Monate. Dafür aber atemberaubend…

Welcome to Bahia Honda, Florida Keys !

State Park Bahia Honda, Florida Keys

Buchung über ReserveAmerica.com oder bahiahondapark.com .

Ein KOA Campground auf dem Sugarload Key:  

unser Stop auf Sugarloaf Key

Weiter lesen:

  • Bevor man sich entscheidet – Tipps und Erfahrungen
    • Für wen ist Urlaub im Wohnmobil geeignet, für wen nicht
    • Was sollte man vorher wissen bzw. beachten
  • Wohnmobil Anbieter und Erfahrungen
    • Anbieter für den amerikanischen Markt
  • Buchung und Preise
    • Wo kann man buchen
    • Welche Faktoren bestimmen den Preis
  • Fahrzeugtypen und Ausstattung – Hinweise und Erfahrungen
    • gängige Fahrzeugtypen und Größe
    • Empfehlungen zur Ausstattung
  • Stellplätze Campgrounds und National Parks – Auswahl und Erfahrungen
    • Welche Stellplätze sollte man wählen
    • Wie findet und bucht man einen Stellplatz
    • Verzeichnisse

  • Auf dem Campground
    • Versorgung des Wohnmobiles
      ]]> http://www.mathiaspohl.de/dx/usa-urlaub-mit-wohnmobil-campground-auswahl-und-erfahrungen/feed/ 0 Wohnmobil Urlaub in den USA: Fahrzeugtypen und Auswahl http://www.mathiaspohl.de/dx/usa-urlaub-mit-wohnmobil-fahrzeug-typen-und-erfahrungen/ http://www.mathiaspohl.de/dx/usa-urlaub-mit-wohnmobil-fahrzeug-typen-und-erfahrungen/#comments Fri, 21 Mar 2008 00:00:00 +0000 Mathias Pohl http://www.mathiaspohl.de/pohl/mathiaspohl.de/mathias-pohl.nsf/dx/usa-urlaub-mit-wohnmobil-fahrzeug-typen-und-erfahrungen Den zweitgrößten Einfluß auf den Preis haben Größe, Ausstattung und Alter des gemieteten Fahrzeuges. Beinahe alle 3 Faktoren sind für einen entspannenden Urlaub mit dem Wohnmobil auch tatsächlich wichtig: Ein zu klein gewähltes Fahrzeug wird mit all den Arbeiten zum permanenten Auf- & Umbau schnell zum Stressfaktor (schon nach wenigen Tagen im zu kleinen Bett und deshalb fehlenden Schlaf wird das purer Stress…). Ähnlich ist das mit zu alten Fahrzeugen – siehe unsere Anmerkungen zur Auswahl des Anbieters… Grundsätzlich sollte man die vom Vermieter empfohlene Maximalanzahl der Personen nicht überschreiten, denn mehr Platz ist im Wohnmobil definitiv nicht und ist eine “Liegegelegenheit” mal nicht als Bett für die Nacht brauchtbar, gehen schnell die Alternativen verloren.

      Als grobe Richtlinie:

      • 21 ft Länge:
        • maximal für ein alleinreisendes Paar geeignet
        • Es gibt i.d.R. nur ein Doppelbett, alles andere muss täglich um- oder aufgebaut
        • Wer beim Schlafen zu Hause die volle Breite seines Bettes ausnutzt oder sich Nachts sehr viel bewegt, hat hier vielleicht schon Stress….
      • 23 – 25  ft Länge:
        • meist 2 Doppelbetten
        • entweder für ein Paar geeignet, wenn man im Fall des Falles auch mal ein größeres Bett für sich allein haben möchte (siehe oben genannte Faktoren)
        • maximal noch ein Kind
        • für die oft angegebenen 6 Personen muss auch hier die Sitzgruppe zu einem Bett umgebaut werden, was bei ungünstigen Wetter auch mal das Frühstück ausbremst (5 oder 6 Leute in einem Wohnmobil, die am Bett bauen oder aufräumen sind…)
      • 29 ft und mehr:
        • weiterhin “nur” 2 Doppelbetten
        • Falls hier jeweils 2 Personen Platz finden, muss für Person 5 und 6 täglich umgebaut werden (Sitzgruppe oder Sofa)
        • Wir sind zu 3. (2 Erwachsene, 1 Kind) bisher nie mit kleineren Wohnmobil als 29 ft gefahren und empfanden das als passend. Kleiner wäre unpassend gewesen…

      Parken mit 29 ft Länge:

      leichte Überlänge


      Allerdings: 2 befreundete Paare sind mit 2 kleineren Wohnmobilen definitiv besser beraten, als mit einem Großen. Das schon Nerven und Erhält die Freundschaft !

      Wohnmobile sind komfortabel eingerichtet: Gasherd, Spüle, Kühlschrank, Strom, Wasser, Heizung, Dusche/WC gehören inzwischen zum Standard.

      • Klimaanlage:
        • Für den Ausflug in wärmeren Landesteilen (ein MUSS für Florida oder Kalifornien) ist eine Klimanalage nötig, oder eigentlich sogar 2: Auch hier muss man genau hinschauen. Ein Fahrzeug mit EINER Klimanalage kann auch schnell mal bedeuten, das die Klimaanlage aus dem Führerhaus gemeint ist. Diese reicht in aller Regel nicht aus, um ein ganzes Wohnmobil auf angenehme Temperaturen zu bringen und läuft zudem nur, wenn auch der Motor läuft. Mindestens eine 2. Klimaanlage im Wohnteil des Fahrzeuges (betrieben über Strom) ist daher Pflicht !
      • Heizung:
        • Gasbefeuerte Heizungen sind inwischen Standard im Wohnmobil. Gerade in kalten Nächten kühlt das meist nicht so gut isolierte Wohnmobil schnell aus, eine temperaturgesteuerte Heizung ist daher auf jeden Fall empfehlenswert.
      • Wasser:
        • Kaltwasser steht über einen Tank zur Verfügung, während des Aufenthaltes auf einem Campground wird das Wohnmobil direkt an die Wasserversorgung angeschlossen.
        • Warmes Wasser erzeugt die oben schon genannte Gasheizung.
      • Abwasser:
        • Wird in 2 getrennten Tanks gesammelt (Toilette, Abwasser).
        • Über eine Anzeige im Innenraum kann (muss) man regelmäßig kontrollieren, wie voll diese Tanks sind.
        • Die Tanks können beim Aufenthalt auf einem Campground geleert werden, entweder an einer zentralen “Dump Station” oder es besteht direkte Anschlußmöglichkeit am Stellplatz des Fahrzeuges.
      • Strom:
        • Fast alle Geräte im Wohnteil sind für 110 V ausgelegt, in den größeren Wohnmobilen findet man daher einen Generator, der während der Fahrt entsprechend Strom erzeugen kann.
        • Auf dem Campground gilt das schon gesagte: Hier wird das Wohnmobil an die Stromversorgung angeschlossen, der Generator ist dann nicht nötig.
        • Steht man allerdings auf einem Campground ohne Stromversorgung, wird der Generator schnell zum Muss ! Achtung: Auf vielen Campingplätzen gibt es Ruhezeiten, in denen dann auch der Generator nicht genutzt werden kann, besteht dort keine Stromversorgung, ist die Nutzung bspw. einer Mikrowelle oder des Kaffeekochers gerade nicht möglich…

      Beim Anschluß von Wasser, Abwasser, Strom (optional auch Telefon oder TV möglich):

      Andocken auf dem KOA Miami/Everglades


      Mehr zum Anschluß des Fahrzeuges auf dem Campground auf den folgenden Seiten.

      Mehr lesen:

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      http://www.mathiaspohl.de/dx/usa-urlaub-mit-wohnmobil-fahrzeug-typen-und-erfahrungen/feed/ 3
      Wohnmobil Urlaub in den USA: Vermieter und Erfahrungen http://www.mathiaspohl.de/dx/usa-urlaub-mit-wohnmobil-vermieter-und-erfahrungen/ http://www.mathiaspohl.de/dx/usa-urlaub-mit-wohnmobil-vermieter-und-erfahrungen/#comments Fri, 21 Mar 2008 00:00:00 +0000 Mathias Pohl http://www.mathiaspohl.de/pohl/mathiaspohl.de/mathias-pohl.nsf/dx/usa-urlaub-mit-wohnmobil-vermieter-und-erfahrungen Wie bei der Autovermietung auch, kommt es beim Wohnmobil auf den richtigen Anbieter an. Allerdings gibt es einen kleinen Unterschied: in einem schlecht gepflegten Auto muss man nicht wohnen oder schlafen, in einem schlecht gepflegten Wohnmobil dagegen schon und da geht die Urlaubsfreude schnell verloren. Mit anderen Worten: Günstige Anbieter sind zwar günstig, haben aber meist auch die deutlich schlechteren Fahrzeuge, schlechte Fahrzeuge sorgen für Frust und Frust hat im Urlaub nichts verloren. Vermeintlich gespartes Geld geht hier schnell wieder drauf.Natürlich ist die Auswahl an weiteren Vermietern sehr groß, nur sind die eben nur in bestimmten Regionen vertreten oder aus dem Ausland nicht oder nicht besondern günstig buchbar. Ehrlich gesagt sind die Qualitätsunterschiede zwischen den 4 genannten Anbietern schon so groß, das ich eigentlich keinen weiteren Vertreter kennen lernen möchte.

      Alle 4 Anbieter können über die großen Reiseanbieter im Reisebüro, aber auch über einige spezialisierte Online Anbieter gebucht werden. Finanziell nicht sinnvoll ist eine Buchung direkt beim Vermieter, die Konditionen sind da meist deutlich schlechter, als bei der Buchung über deutsche Anbieter (egal ob Online oder Reisebüro):

      • Moturis
        • Schweizer Campmobilvermieter mit qualitativ hochwertiger Fahrzeugflotte, die in den eigenen Werkstätten gepflegt bzw. gewartet wird.
        • Das Personal ist meist deutschsprachig, aber eben nur meist.
        • Anmiet – und Abgabestationen Boston, Chicago, Denver, Ft. Lauderdale, Las Vegas, Los Angeles, New York, San Francisco.
      • El Monte
        • Sehr guter Wohnmobilvermieter seit > 35 Jahren im Markt.
        • konzentriert sich auf 5 Typen in 11 Stationen in den USA. Fast alle Stationen sind 7 Tage die Woche geöffnet.
        • An vielen Stationen früher Transfer zur Übernahme möglich (gegen Gebühr).
        • Anmiet – und Abgabestationen: Albuquerque, Dallas, Denver, Las Vegas, Los Angeles, Miami, New York/New Jersey, Orlando, Salt Lake City, Dublin (San Francisco), Ferndale-Bellingham/Vancouver
      • Road Bear
        • Unser Schweizer Vermieter, seit 25 Jahren in diesem Markt tätig, bietet Ihnen qualitativ das hochwertigste Produkt. Das Personal ist deutschsprachig und über eine Notrufnummer 24 Stunden täglich erreichbar. Die Fahrzeuge werden in eigenen Werkstätten gewartet. Und Sie bekommen hier immer die neuesten Modelle. Klare Preispolitik entweder mit allen notwendigen Versicherungen inklusive. Und vergleichen Sie die Bettenmaße, Road Bear bietet die größten Betten bei kleinen Fahrzeugen an! Alle Fahrzeuge verfügen über Markise und Generator. Dazu sind die Einweggebühren recht attraktiv.   Anmiet – und Abgabestationen Denver, Las Vegas, Los Angeles, New York/New Jersey, San Francisco.
      • Cruise America
        • Der größte Wohnmobilvermieter in Nordamerika mit rund 4500 Fahrzeugen, vom kleinen 22 Ft. bis zum 30ft Wohnmobil.
        • Die Fahrzeuge stammen überwiegend aus den Modelljahren 2003 bis 2006, wobei nach einer bestimmten Laufzeit der Wohnteil renoviert und mit einem neuen Fahrzeugchassis versehen wird. So kann der Wohnteil älter als das Motorfahrzeug sein. Ein bestimmtes Alter kann nicht garantiert werden, auch nicht gegen Aufpreis.
        • kurze Version: VORSICHT ! Die günstigen Preise sind verlockend, die Wahrscheinlichkeit, das man dafür ein altes oder defektes Fahrzeug bekommt ist sehr hoch.
        • Stationen: Albuquerque, Anchorage 1.5.-31.10.07, Atlanta, Boston, Chicago, Denver, Houston, Las Vegas, Los Angeles, Miami, Minneapolis, New Orleans, New York, Orlando, Philadelphia, Phoenix, Portland OR, Salt Lake City, San Francisco, Seattle, Tampa, Washington DC
        • Ein Auszug aus einem Reisebericht eines “Kunden”:
          • “In Las Vegas haben wir das WohnMobil von Cruise America übernommen. Es gab keinerlei Einweisung, das Video war defekt, deutsch sprach niemand. Man gab uns ein 4 Jahre altes, völlig heruntergekommenes und verschmutzes Vehikel. Als wir es nicht nehmen wollten, hieß es einfach, daß kein anderer Wagen zur Verfügung steht. Das Auto war schlichtweg eine Zumutung. Es fehlte die Leiter für das obere Bett, es waren auch keine Radkeile dabei, die Fliegengittertüre ließ sich nicht schliessen usw. Als wir den Wagen in San Francisco abgaben, hieß es lediglich, wir sollen halt eine email an Cruise America schreiben.”

      Bevor man sich den Anbieter heraussucht, macht es Sinn, über die Route nachzudenken. Oftmals bieten die Vermieter verschiedene Pakete für die zurückgelegte Entfernung (Miles Packages), eine grobe Orientierung ist durchaus nützlich, um das passende Angebot zu finden.

      Anders herum wird man – zumindest im Kopf – schnell Sklave seines “Meilenpaketes” und traut sich dann vielleicht kaum noch, den einen oder anderen Abstecher zu machen, nur weil man ein “kleineres” Meilenpaket gebucht hat. Daher würden wir hier durchaus großzügig planen. Gelegentlich gibt es auch Paketangebote der Anbieter, bei denen beispielsweise alle Meilen inklusive sind, dann muss man sich um die zurückgelegte Entfernung keine Gedanken machen.

      Für alle Anbieter gilt:

      • Qualitativ hochwertige Fahrzeugflotte …
        • bedeutet nicht, das man diese Fahrzeuge auch ohne weiteres bekommt. Inzwischen sind bei nahezu allen Anbietern diese “Top Modelle” (aktueller Jahrgang, Modelljahr 2007, …) per Aufpreis verfügbar. Gibt ein Anbieter gar an, das die vermieteten Modelle “höchstens 3 Jahre alt” sind, ist das ein deutliches Warnzeichen ! Niemand fährt bei uns einen 3 Jahre alten Mietwagen und schon gar kein Wohnmobil.
      • VIP Transfer / Early Bird / … Option…
        • Ein weiteres Extra, das durchaus Sinn macht: Eine Übernahme des Wohnmobils am Tag der Ankunft (meist nach einem 10h Transatlantik Flug) lehnen die meisten Anbieter aus versicherungsrechtlichen Gründen ab, es macht auch keinen Sinn.
        • Insofern übernachtet man meist zunächst in einem Transferhotel des Wohnmobilanbieters und wird am nächsten Tag abgeholt. Die Betonung liegt hier auf “Tag”. Ohne dieses Extra (meist “VIP Transfer” oder ähnlich) dauert es oft bis 11 – 13 Uhr, bis man dann wirklich abgeholt wird, je nach Station kommen dann nochmal 30 min – 2 h Transferzeit zur Station des Vermieters dazu, dann 2 Stunden für die Übergabe, erstes Einräumen usw. und schon ist der Tag vorbei und das erste Einparken auf dem Campground findet im Dunkeln statt.
        • Daher auf jeden Fall diese Option buchen. Man wird dann meist gegen 7 Uhr im Hotel abgeholt und ist dann bis zur Mittagszeit auf der Straße.
        • Achtung: Auch wenn das Transferhotel vom Wohnmobil Anbieter empfohlen oder gebucht wird: Am Abend der Ankunft sollte man auf jeden Fall versuchen, telefonisch die Abholung am nächsten Morgen vom Vermieter bestätigen zu lassen. Ein Bestätigungs-Fax fällt schnell unter den Tisch und mit etwas Freundlichkeit übernimmt auch der Mann / Frau an der Rezeption diesen Anruf. Sicher ist Sicher !

      Weiter lesen:

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      http://www.mathiaspohl.de/dx/usa-urlaub-mit-wohnmobil-vermieter-und-erfahrungen/feed/ 0
      Wohnmobil Urlaub in den USA: Auf dem Campground http://www.mathiaspohl.de/dx/usa-urlaub-mit-wohnmobil-auf-dem-campground-erfahrungen/ http://www.mathiaspohl.de/dx/usa-urlaub-mit-wohnmobil-auf-dem-campground-erfahrungen/#comments Fri, 21 Mar 2008 06:00:00 +0000 Mathias Pohl http://www.mathiaspohl.de/pohl/mathiaspohl.de/mathias-pohl.nsf/dx/usa-urlaub-mit-wohnmobil-auf-dem-campground-erfahrungen Auf dem Campground angekommen, beginnt der gemütliche Teil der Reise. Mehr oder weniger so sieht ein Stellplatz auf einem privaten Campground aus – rechts die Anschlüsse für Strom, Wasser, meist auch Telefon und TV (so man das möchte…). Meist im Boden ist der Anschluß für das Abwasser.

      Full Hook up Campground Site

      In der Regel gehört auch etwas “Mobiliar” zu dem Stellplatz – hier auf einer befestigten Bodenplatte vor dem Fahrzeug.

      So sieht das dann aus:

      Lion Country Campground

      Achtung: Schildkröten kreuzen....! (Pine Island)

      Wasser und Stromanschluß bringt das Wohnmobil bereits mit:

      Campground Full Hook up

      Während hier der Stellplatz recht offen ist, gibt es auch viele Campgrounds, deren Stellplätze etwas mehr abgeschirmt sind:

      Campground von Fort Desoto

      Campground Miami / Everglades

      Manchmal findet man auch etwas einfachere Campingplätze in privater Hand, die noch etwas mehr “Camping Charm” haben, hier ein Campground in den Everglades, für $5 kann man hier übernachten und findet am Morgen auch mal netten Besuch vor der Tür:

      Ich kann an Enten vorbeigehen !

      Wir beobachten unseren Beobachter.

      Die privaten Campgrounds bringen oft allerlei Komfort mit, angefangen von Restaurants…

      Auszeit am Campground

      …über Shops…

      Regenzeit

      …Spielplätze…

      KOA Miami / Everglades

      oder auch Wasch-Salons mit, was bei 3 oder 4 Wochen Urlaub durchaus eine sehr nützliche Sache ist !

      So, soviel als Vorgeschmack und Entscheidungshilfe für oder gegen einen Urlaub mit dem Wohnmobil in den USA.

      Überblick:

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      http://www.mathiaspohl.de/dx/usa-urlaub-mit-wohnmobil-auf-dem-campground-erfahrungen/feed/ 5
      Unsere Erfahrungen mit Kandy Mobile: Handy und Tarif für Kinder http://www.mathiaspohl.de/dx/kandy-mobile/ http://www.mathiaspohl.de/dx/kandy-mobile/#comments Sun, 06 Jan 2008 00:00:00 +0000 Mathias Pohl http://www.gtd4lotusnotes.com/pohl/mathiaspohl.de/mathias-pohl.nsf/?p=163 Mobilfunk für Kinder ist mit zahlreichen Vorurteilen belegt: Wofür braucht ein Kind ein Handy… Wir sind auch ohne groß geworden… Nun, die Zeiten haben sich etwas geändert, finden wir zumindest……ein Schulbus brauchte mich (fast) von der Haustür bis zur Schule, meine Eltern waren nicht jede Woche mehrere Tage beruflich unterwegs und wir hatten ehrlich gesagt nicht mal zu Hause ein Telefon. Heute sieht die Situation in vieler Hinsicht anders aus und so haben wir uns etwas

      intensiver mit dem Thema auseinandergesetzt.

      Im Vordergrund standen bei der grundsätzlichen Entscheidung für oder gegen ein Handy für das eigene Kind und damit dann auch die Auswahl möglicher Anbieter im wesentlichen 2 Punkte:

      • Sicherheit – von der einfachen Bedienung ganz ohne die Eingabe von Rufnummern bis hin zur Vermeidung unerwünschter Inhalte auf dem Telefon. Es ging um die

        Möglichkeit, im Ernstfall auch mal Mama oder Papa erreichen zu können.

      • Kosten – Die Möglichkeit, Mama oder Papa anrufen zu können – unabhängig vom “Kostenstand”, aber natürlich auch die Begrenzung der Kosten für darüber hinaus gehende Anrufe…

      Nun bieten die “großen” Mobilfunk Anbieter erstaunlich wenig für die Kleinen: Klar gibt es zahlreiche Prepaid Tarife mit Kostenlimit, manchmal auch eingeschränkten Online Funktionen, in aller Regel war es das aber schon und so blieben für uns nur noch 2 Anbieter übrig: Toggo Mobile und Kandy Mobile.

      Grund dafür waren folgende 2 Möglichkeiten beider Anbieter:

      • kostenlose Elternrufnummer – Gespräche vom Handy an diese Rufnummer sind  kostenfrei (oder genau genommen mit dem monatlichen Grundpreis abgegolten). Bei Toggo Mobile kann diese Rufnummer eine Festnetz- aber auch eine Mobilfunk Nummer sein, was durchaus sehr praktisch ist. Leider aber eben nur eine Nummer (sozusagen Mama ODER Papa…).Bei Kandy Mobile gibt es 2 kostenlose Elternrufnummern, allerdings müssen beide Nummer Festnetzanschlüsse sein.

        Die monatlichen Kosten für Gespräche über diese Elternrufnummer hinaus zu (im Telefonbuch hinterlegten) Freunden oder Verwandten können natürlich begrenzt werden.

      • eine Ortungsfunktion – Mit dieser Funktion kann über die Webseite des jeweiligen Anbieters das Handy (mit etwas Glück dann auch das zugehörige Kind…) geortet werden. Natürlich ist das keine metergenause GPS Ortung, sondern eine GSM (also Mobilfunk) basierende Ortung, die in Stadtgebieten auf einige 100 Meter genau ist, in ländlichen Gegenden aber auch mal ein paar Kilometer umfassen kann.

      Ob das also nützlich und gut ist, muss man selber entscheiden.

      Alle anderen, besonders auf Kinder ausgerichteten Leistungen von Toggo Mobile bzw. Kandy Mobile, sind sich sehr ähnlich (eigene Website für Kinder, downloadbare Spiele und Hörbücher,

      Lernspiele, …) und waren für uns daher nicht ausschlaggebend bei der Entscheidung.

      Den Ausschlag gab stattdessen eine weitere Besonderheit bei Kandy Mobile: Der Anbieter bringt ein spezielles Kinderhandy mit und das hat es durchaus in sich:

      • extrem einfache Bedienung, wie “Mama Taste”, “Papa Taste” oder “SOS”,
      • besonderer Schutz vor unerwünschten Inhalten auf dem Handy (Zugang nur per Eltern PIN)
      • Ortungsfunktion auch noch bei ausgeschaltenem Handy gegeben (sogenannter

        “Schulmodus”)

      • getrennte Funktionen für Kinder und Eltern (durch Eltern PIN geschützt) und
      • eigene, komfortable Software zur Einrichtung des Handys

      Mehr dazu aber gleich.

      Also haben wir kurzum das Handy beim Anbieter bestellt, wenige Tage später kam dann schon die Lieferung:

      Im Lieferumfang befindet sich einiges Zubehör:

      • das Telefon selber
      • SIM Karte
      • Akku (700 mAh), Ladekabel, Stereokopfhörer
      • Software, USB Kabel
      • und in unserem Fall noch eine 1 GB Micro SD Karte

      Nach dem Auspacken, Zusammenbauen (SIM Karte und Micro SD Karte werden unter einer verschraubten Abdeckung angebracht, so daß das “bastelnde Kind” (…) auch hier nicht ohne weiteres heran kommt…) und Laden kann es dann endlich losgehen: Einschalten und Einrichten.

      Das Handy wirkt gut abgestimmt auf Kinderhand und Kinderbedienung. Für die niedrigen Strahlungswerte hat das Telefon sogar einen blauen Umweltengel bekommen.

      Ansonsten ist die Bedienung sehr einfach:

      • Es gibt “Mama” und “Papa” Taste
      • noch eine “SOS” und “VIP” Taste, fertig.

      Der Rest der Bedienung geschieht über ein sehr einfaches Menü, wobei bestimmte Einstellung nur mit Eltern PIN vorgenommen werden können.

      An der Seite findet man noch Tasten für die Einstellung der Lautsärke:

      …unten befindet sich der USB Anschluß, mit dem Zugang über die Kandy eigene Software und Eltern PIN möglich ist, eben um Bilder, Klingeltöne, Musik oder Hörbücher einzuspielen. Es gibt kein – für Kinder ohnehin unnützes – Bluetooth, WLAN, GPRS oder ähnlich.

      Nächster Schritt ist die Installation der Kandy eigenen Software zur komfortablen Einrichtung des Telefons.Nach dem ersten Starten verbindet sich die Software per USB mit dem Telefon und erlaubt die Einrichtung wichtiger Funktionen, wie “Mama Taste” / “Papa Taste”:

      .. oder des Telefonbuches, dem eine besondere Bedeutung zukommt: Zum Einen erlaubt es die einfache Wahl der Telefonnummern mit Bild, zum Anderen können nur Rufnummern angerufen werden, die im Telefonbuch hinterlegt sind.

      Die gleiche Einschränkung kann auch für eingehene Anrufe vorgenommen werden, diese Funktion ist aber standardmäßig deaktiviert, so das auch unabhängig vom Telefonbuch eingehende Anrufe jederzeit möglich sind. Ein Rückruf widerrum – beispielsweise, wenn man den Anruf verpasst hat – ist aber auch nur möglich, wenn die Nummer im Telefonbuch hinterlegt ist. Aus Sicht der Sicherheit und Kostenkontrolle ist das natürlich ideal.

      Zu jedem Kontakt kann auch ein Bild hinterlegt werden, was die Nutzung des Telefonbuches besonders einfach macht.

      SMS Vorlagen können ebenfalls mit der Software erstellt und auf das Telefon geladen werden, das macht auch absolut Sinn, da das Handy keine weitere Tastatur enthält.

      SMS Eingaben wären aber trotzdem möglich:

      Zum Schluß können hier auch noch Bilder, Spiele und Musik auf das Handy gebracht werden:

      Zur Freischaltung der SIM Karte geht’s dann auf die Kandy eigene Webseite dafür, dort wird dann auch gleich das “Kind” mit seinen Vorlieben eingerichtet,

      …in unserem Fall klar ein Junge mit gesteigertem Interesse an der Raumfahrt. So das Kind möchte (und schon kann – je nach Alter), kann es sich dann auch gleich an der eigenen Webseite anmelden und dort etwas stöbern:

      Viele, aber nicht alle der Angebote hier sind kostenlos. Der Clou dabei: Das Kind kann die  Angebote (Hintergrund Bilder oder Klingeltöne) hier ausprobieren:

      …dann aber maximal auf die “Wunschliste” setzen, also nicht direkt kaufen oder herunterladen, selbst wenn das Angebot kostenlos ist:

      Im Eltern Bereich – Zugang nur mit Eltern-PIN – haben Mama oder Papa dann die Möglichkeit, sich die Wunschliste des Sprößlings anzuschauen, egal ob kostenloses oder kostenpflichtiges Angebot:

      Übernimmt man dann einen oder mehrere Artikel aus der Wunschliste, erfolgt automatisch die Übertragung auf den heimischen PC.

      Das Angebot ist ziemlich breit und nicht nur – wie in unserem Fall – auf Raumfahrt beschränkt. Je nach Neigung des Kindes gibt es hier Einiges zum Stöbern.

      Im Elternbereich ebenfalls einsehbar sind die aktuellen Kosten, nach unserer Erfahrung mindestens tagesgenau. Die kostenfreien Elternrufnummern sowie eine Kostengrenze für alle anderen Gespräche können hier ebenfalls eingestellt werden:

      Von hier aus kann ebenfalls die (kostenpflichtige) Ortung des Handys (und hoffentlich zugehörigen Kindes…) vorgenommen werden. Bevor es losgeht, gibt es noch eine kurze Belehrung über Risiken und Nebenwirkungen. Sinn und Unsinn der Ortung ist ein vieldiskutiertes Thema, wir findes es gut und nützlich und da die Ortung bei Kandy Mobile pro Abruf kostenpflichtig ist, dürfte auch kaum eine Mama oder ein Papa permanent vor dem PC hocken um zu schauen, wo das Kind jetzt gerade ist. Man darf darüber hinaus nicht vergessen, das JEDER Telefonanbieter diese Daten von JEDEM Handy im Zugriff hat und sich der (deutsche) Staat sich inzwischen ein 1/2jähriges Recht eingeräumt hat, diese Daten auch zu nutzen…

      Wie gesagt: Das ist keine metergenause GPS Ortung, sondern eine GSM (also Mobilfunk) basierende Ortung, die in Stadtgebieten auf einige 100 Meter genau ist, in ländlichen Gegenden aber auch mal ein paar Kilometer umfassen kann, aber eben im Fall des Falles durchaus sinnvoll,

      wie wir finden.

      Alles in allem betrachtet ein rundes und für die Zielgruppe Kinder recht passend zugeschnittenes Angebot aus Gerät, Sicherheit, Tarif und Funktionen. Zumindest in unserem Fall ist die Freude bei Justin seit  der ersten Nutzung sehr groß und ich bin sicher, das bleibt auch einige Zeit so…

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      http://www.mathiaspohl.de/dx/kandy-mobile/feed/ 10
      Activy Media Center 570: DVD Player und Recorder http://www.mathiaspohl.de/dx/activy-media-center-570-dvd-recorder/ http://www.mathiaspohl.de/dx/activy-media-center-570-dvd-recorder/#comments Sun, 17 Jun 2007 00:00:00 +0000 Mathias Pohl http://www.mathiaspohl.de/pohl/mathiaspohl.de/mathias-pohl.nsf/dx/Activy-Media-Center-570-DVD-Recorder Der 2. Teil über das Activy Media Center 570 beleuchtet die Nutzung als CD- oder DVD Player sowie das Erstellen und Schneiden eigener DVD’s. Neben dem "normalen" Fernsehprogramm kann das Activy Media Center 570 auch als CD- und DVD Spieler genutzt werden.

       

      DVD / CD Player

      Nach dem Einlegen einer CD oder DVD passiert allerdings erstmal nichts, was zunächst etwas verwirrend ist. Der Zugriff auf CD’s oder DVD’s ist dann noch unter "Archiv, Wiedergabe, Schneiden" versteckt. Danach hat man erstmal die Wahl, ob man die eingelegte CD/DVD hören oder eine neue CD / DVD erstellen möchte:

       

      Über "CD/DVD" abspielen kommt man dem Ziel näher, allerdings muss man danach nochmal eine Auswahl treffen, obwohl das wegen des "nur einen" CD / DVD Laufwerks eigentlich unnötig ist. Eben diese eine eingelegte CD / DVD wird dann angeboten:

       

      Sinnvoller ist diese Auswahl sicherlich, wenn auf einer DVD mehrere Filme abgelegt sind, es also keine "klassische" Film DVD ist, sondern eine Daten-DVD mit verschiedenen Filmdateien, letztlich beherrscht das Activy Media Center 570 auch weitere Formate:

      • MPEG1,
      • MPEG2 SD/HD,
      • MPEG4 SP/ASP,
      • Nero Digital
      • Windows Media™ 7,8,9 inkl. HD DVD Video
      • Audio CD
      • Video CD (VCD)
      • Super Video CD (SVCD)
      • WAV, MP3, WMA JPEG, BMP, TIF, PNG
      • Photo CD

      Danach geht's dann los, über die 4 farbigen Tasten der Fernbedienung sind dann weitere, teilweise DVD spezifische Funktionen erreichbar:

       

       

      Das Activy Media Center 570 unterstützt dabei eben diese klassischen Film-DVD’s im Video ROM Format (Kauf DVD’s) genauso wie DVD +/-R / RW sowie Double Layer. Darüber hinaus kann man auch Filme im VCD / SVCD Format wiedergegeben werden. Unter den DVD Playern ist das schon eine Besonderheit und klarer Vorteil, da man so ziemlich alles abspielen kann, was da kommt.

      Auch DVD Audio kann das Activy Media Center 570 wiedergeben:

       

       

      DVD / CD Recorder

      Das Activy Media Center 570 kann ebenfalls zum Erstellen (Brennen) eigener CD’s oder DVD’s genutzt werden. Neben reinen "Daten DVD’s" ist sicherlich der Teil zum Erstellen von Video-DVD’s am Interessantesten und für uns auch am Wichtigsten.

      Statt "Abspielen" wählt man dazu einfach "CD / DVD erstellen":

      Die Liste der zum "Brennen" markierten Aufnahmen ist dann erstmal leer:

       

      Über "Hinzufügen" erhält man eine Übersicht der im Aufnahme Archiv vorhandenen Aufnahmen:

       

      Meist möchte man vorher aber die gemachten Aufnahmen nachbearbeiten, also evtl. Werbeunterbrechnungen herausschneiden oder Anfang / Ende des Films genauer festlegen. Über "TV/Radio/DV Aufnahmen" erhält man die Liste der vorhandenen Aufnahmen. Über Optionen erhält man nun die Möglichkeit zum Videoschnitt:

      Über die rote bzw. grüne Taste der Fernbedienung kann man nun Anfangs / Endemarken setzen und überflüssige Szenen herausschneiden:

       

       

      Der herausgeschnitte Teil wird entsprechend markiert, bleibt aber zunächst verfügbar:

       

       

      Anschließend beginnt das Activy Media Center 570 mit dem Umrechnen des Schnitts, der Fortschritt kann im Menü beobachtet werden:

       

      Die so angepaßte Aufnahme kann dann auf Video DVD gebrannt werden, in dem die Aufnahme der "Brennerliste" hinzugefügt wird:

      Wer oft mit RW Medien arbeitet, kann diese auch vor der Aufnahme gleich im Gerät löschen:

       

      Der Titel einer Aufnahme wird dabei für das zu erstellende DVD Menü übernommen. Durch den EPG sind diese Daten i.d.R. bereits nutzbar vorhanden, nimmt man über den externen SCART Anschluß auf (nur bei Kabelmodell, bspw. für Premiere), sollte man nicht vergessen, diesen Titel nachzubearbeiten.

      Obwohl das Activy Media Center 570 über den EPG des Gerätes jede Menge Zusatzinformationen zur Sendung (bspw. die Beschreibung) aufzeichnet, werden diese leider nicht mit auf die DVD gebrannt (als zusätzlicher Menüpunkt "Sendungs-Info", o-ä.).

       

      Über das "Optionen" Menü kann man auch ein Vorschau Bild für dieses DVD Menü festlegen. Hat man alle Optionen festgelegt, kann die Aufnahme gestartet werden:

      Und so sieht die erstellte Video DVD dann aus:

       

      Im Gegensatz zu den meisten anderen DVD Recordern kann das Activy Media Center 570 während des Erstellens der DVD auch für andere Zwecke genutzt werden (TV Empfänger, andere Programme auf Festplatte aufnehmen, Musik hören, …). Nach Fertigstellung der DVD erscheint ein entsprechender Hinweis:

       

      Auch bei 2 weiteren Themen verhält sich das Activy Media Center, wie erwartet:

      a) Das Activy Media Center 570 nimmt keine kopiergeschützten Programme über die externen Anschlüsse des Gerätes auf, also bspw. per MacroVision geschützte Filme aus dem Premiere Programm oder Kauf-DVD’s / Videos. Wer also seine VHS Video Sammlung damit auf DVD archivieren möchte, sollte darauf achten, das dies für so geschützte Filme nicht möglich ist (nicht einmal das Anschauen, das Activy Media Center schaltet das Bild sofort schwarz, auch wenn keine Aufnahme läuft).

      b) Das Activy Media Center 570 kommt standardmäßig mit dem für Europa üblichen Regionalcode 2 für DVD's (eine spezielle Abspieleinschränkung für DVD's, die nicht aus dieser Region kommen.

      Allerdings kann der Regionalcode bei Bedarf einige mal (nicht unbegrenzt !) geändert werden:

       

      Soweit ist sind die Funktionen des DVD Recorders vorbildlich. Das Schneiden, Zusammenstellen und Brennen einer DVD ist wirklich angenehm einfach.

      Wichtig zu wissen: Das Activy Media Center 570 teilt Aufnahmen in max. 4.4 GB große MPEG Dateien, um das Brennen auf DVD zu ermöglichen. Im "SP" Modus (Standard Aufnahme Qualität Kabelmodell) entspricht das ungefähr 2 Stunden. Für längere Aufnahmen benötigt man "Double Layer" DVD's, die ggf. nicht auf jedem anderen DVD Spieler wiedergegeben werden können. Das Activy Media Center kann also – im Gegensatz zu vielen anderen DVD Recordern – Aufnahmen NICHT an die Kapazität des DVD Rohlings anpassen.

      Für die richtigen Technikfreaks hier noch ein Wort zur Bitrate der DVD Aufnahmen: Das Activy Media Center erstellt DVD’s mit nahezu konstant 5 MBit/s:

       

      Daher kommt sicher auch die Einschränkung, Aufnahmen nicht auf die Kapazität des DVD Rohlings anpassen zu können. Zumindest die teureren DVD Recorder sind hier überlegen und können die Aufnahme an die Kapazität der Rohlinge anpassen und erreichen so bei guter Ausgangsqualität durchaus interessante Bitraten.

      Mehr lesen zu:

      • Teil 2: Das Activy Media Center 570 im Betrieb als DVD Player / Recorder
        • Abspielen von DVD’s, (S)VCD’s, Abspielen von Musik CD’s, Audio DVD’s
        • Erstellen von eigenen Film DVD’s

      • Teil 3: Nutzung als Medien Center
        • Freigabe von Aufnahmen im Heimnetzwerk
        • UPnP Unterstützung
        • Anzeige von Bildern, Abspielen von MP3 Titeln, Filmen (MPEG, DIVX) aus dem Heimnetzwerk

      Aktuelle Preise und Angebote zum Activy Media Center 570:

        

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      http://www.mathiaspohl.de/dx/activy-media-center-570-dvd-recorder/feed/ 0
      Activy Media Center 570: Einstellmöglichkeiten http://www.mathiaspohl.de/dx/activy-media-center-570-einstellungen/ http://www.mathiaspohl.de/dx/activy-media-center-570-einstellungen/#comments Sun, 17 Jun 2007 00:00:00 +0000 Mathias Pohl http://www.mathiaspohl.de/pohl/mathiaspohl.de/mathias-pohl.nsf/dx/Activy-Media-Center-570-Einstellungen Hier noch ein kurzer Überblick zu den Einstellmöglichkeiten des Activy Media Center.

      Das Setup des Gerätes läßt sich über einen eigenen Menüpunkt erreichen, welcher per Geräte PIN geschützt ist.

       

      Dort finden sich sämtliche Optionen zum Activy Media Center 570, vom Sendersuchlauf bis zur Softwareaktualisierung:

       

      Im Menü "Bildeinstellungen" ist gegenüber dem Vorgänger deutlich erweitert. Außer der Lage des Bildes (Bild justieren) kann man endlich auch Helligkeit, Farbe und Kontrast einstellen.

       

       

      Das Netzwerksetup erlaubt auch die Einrichtung von Benutzern für das Heimnetzwerk, die Aktivierung der UPnP Funktionen und spezielle Einstellungen für die WLAN Unterstützung (optional erhältlich):

       

       

      In den Toneinstellungen findet man Optionen für die Ausgabe von PCM oder Dolby Digital Signalen über die digitalen Audioanschlüsse des Gerätes:

       

       

      Deutlich erweitert wurde auch der Bereich "Aufnahme", der nun "Aufnahme / Umwandeln" heißt. Interessant ist die neu verfügbare Unterstützung für VPS.

      …oder die Aufnahme von Untertiteln:

       

      Einstellung des Regionalcode:

       

      einige Sytemeinstellungen:

      Leider ist die Integration von T-Online Vision beim Activy Media Center 570 weggefallen, Ersatz dafür bietet tvtv.de (zumindest für die Bereitstellung eines EPQ und Remote Programmierung):

       

      Weitere Systeminformationen und Einstellungen:

       

       

      Mehr lesen zu:

      • Teil 2: Das Activy Media Center 570 im Betrieb als DVD Player / Recorder
        • Abspielen von DVD’s, (S)VCD’s, Abspielen von Musik CD’s, Audio DVD’s
        • Erstellen von eigenen Film DVD’s
      • Teil 3: Nutzung als Medien Center
        • Freigabe von Aufnahmen im Heimnetzwerk
        • UPnP Unterstützung
        • Anzeige von Bildern, Abspielen von MP3 Titeln, Filmen (MPEG, DIVX) aus dem Heimnetzwerk

      Aktuelle Preise und Angebote zum Activy Media Center 570:

        

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      http://www.mathiaspohl.de/dx/activy-media-center-570-einstellungen/feed/ 0
      Online am Fernseher: Im Internet mit dem Activy Media Center 570 http://www.mathiaspohl.de/dx/activy-media-center-570-internet/ http://www.mathiaspohl.de/dx/activy-media-center-570-internet/#comments Sun, 17 Jun 2007 00:00:00 +0000 Mathias Pohl http://www.mathiaspohl.de/pohl/mathiaspohl.de/mathias-pohl.nsf/dx/Activy-Media-Center-570-Internet Teil 4 des Testberichtes über das Activy Media Center, diesmal als Internet Terminal. Surfen per Fernbedienung – wie gut und einfach ist das…

      Mit der Fernbedienung im Internet, so einfach soll das sein. Ist es eigentlich auch, das Activy Media Center 570 empfängt ja bereits jede Menge anderer Informationen aus dem Internet, warum dann nicht damit im Internet surfen.

      Menüpunkt 3 bietet genau das: Zugang zum Internet.

       

      Anschließend öffnet sich die Liste der Favoriten, von Haus aus vorgespeichert ist Fujitsu Siemens, deren Seite sich auch problemlos anzeigen lässt.

       

       

      Auch andere, wichtige Seiten können problemlos angezeigt werden, die Eingabe über die Fernbedienung (Tastatur ist optional erhältlich), ist allerdings etwas mühsam:

       

      Das Bild zeigt recht gut bereits die Grenzen des "Surfens am Fernseher". Die Auflösung des fast 50 Jahre alten TV Standards ist einfach deutlich geringer als die, ganz normaler PC’s. So leidet die Lesbarkeit deutlich, insbesondere auf den heute sehr dicht bepackten Nachrichtenseiten ist das fast aussichtslos. Wer diese Funktion also häufig benutzen möchte, dem ist die Nutzung der hochauflösenden Anschlüße des Gerätes dringend empfohlen.

      Per PAL Auflösung noch machbar ist die einfacher Seiten, wie beispielsweise diesem Wetterdienst:

       

      Technische Basis für das "Surfen am Fernseher" ist der Internet Explorer, der mit allen bekannten Stärken und Schwächen reagiert. Überhaupt kommt recht schnell die Frage nach der Sicherheit auf.

      Nach….

       

      kommt:

       

      Zusammengefaßt gibt sich das Activy Media Center 570 alle Mühe, das Internet auf das Fernsehgerät zu bringen, technische Limitationen, wie die fehlende Fernbedienung (Optional erhältlich) oder die geringe Auflösung des Fernseh PAL Standard (HDMI/DVI Anschluß für höhrere Auflösung empfehlenswert) machen das jedoch nicht wirklich zu einem Erlebnis.

      Mehr lesen zu:

      • Teil 2: Das Activy Media Center 570 im Betrieb als DVD Player / Recorder
        • Abspielen von DVD’s, (S)VCD’s, Abspielen von Musik CD’s, Audio DVD’s
        • Erstellen von eigenen Film DVD’s
      • Teil 3: Nutzung als Medien Center
        • Freigabe von Aufnahmen im Heimnetzwerk
        • UPnP Unterstützung
        • Anzeige von Bildern, Abspielen von MP3 Titeln, Filmen (MPEG, DIVX) aus dem Heimnetzwerk

      Aktuelle Preise und Angebote zum Activy Media Center 570:

        

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      http://www.mathiaspohl.de/dx/activy-media-center-570-internet/feed/ 0
      Apple iTunes auf dem Microsoft Windows Media Center: MCE Tunes http://www.mathiaspohl.de/dx/mce-tunes/ http://www.mathiaspohl.de/dx/mce-tunes/#comments Sun, 18 Feb 2007 00:00:00 +0000 Mathias Pohl http://www.mathiaspohl.de/pohl/mathiaspohl.de/mathias-pohl.nsf/dx/mce-tunes Kaum ist es eingezogen und begeistert mit Super Möglichkeiten rund um die heimischen Medien, wie Filme, Musik und Bilder, kommt ein spezieller Wunsch auf: Die Wiedergabe von Liedern, die in Apples iTunes Shop erworben wurden. Über eine Zusatzsoftware ist das jetzt möglich.

      Zunächst muss Apple iTunes auf dem Sony installiert und für die gekaufte Musik auch authorisiert werden. Die Musikstücke selber können dazu bspw. (wie bei uns) in einem NAS (also im Heimnetzwerk) liegen. Anschließend wird MCE Tunes installiert und gestartet.

      MCE Tunes syncronisiert anschließend alle Lieder oder einzelne Wiedergabelisten aus iTunes in die Musik Bibliothek des Media Centers. Optional können auch Videos übernommen werden.

      Anschließend ist der Bereich “Meine Musik” prall gefüllt mit den Alben und Interpreten aus iTunes:

      Nach Auswahl des Albums werden dann auch Detailinformationen angezeigt:

      Und auch das Cover kommt zum Vorschein:

      Wie auch andere Videos oder Musik läuft das Album im Hintergrund weiter, auch wenn man den Menü Punkt wieder verläßt.

      Doch wie funktioniert die Wiedergabe von iTunes Musik (die in aller Regel dann noch kopiergeschützt ist) eigentlich im Media Center:

      Ganz einfach, das MCE Tunes Plugin spricht im Hintergrund die API der iTunes Software an, um die benötigten Informationen zu erhalten oder die Wiedergabe zu starten. Die iTunes Software spielt also im Hintergrund die Musik ab, prüft den Kopierschutz und alles läuft ganz legal. Die Darstellung und Steuerung erfolgt über das Media Center, was auch absolut ok und ausreichend ist.

      MCE Tunes unterstützt auch Videos vom iPod. Extra zu diesem Zweck findet sich nach der Installation ein neuer Menüpunkt unter “Mehr Programme“:

      Über iTunes Video erfolgt dann eine Übersicht der vorhandenen Videos:

      …und auf Los geht’s dann auch Los:

      An der Stelle ist aber noch nicht Schluß: MCE Tunes unterstützt in der “Pro” Version auch das Media Extender Konzept, welches hier genauer beschrieben ist.

      Spätestens an dieser Stelle wird das technisch aber etwas schwieriger: Der iTunes Client läuft ja nicht auf dem Media Extender, damit würde der Kopierschutz auch nicht funktionieren. Wie funktioniert also die Wiedergabe auf dem Media Extender ?

      Naja, etwas “unusual”: Ähnlich zu der Media Center Software “Transcode” (streamt DVD’s auf Media Extender) spielt das Media Center selber die Musik ab und streamt diese zum Media Extender. Das Setup dazu erfolgt in verschiedenen Schritten:

      Als erstes wird der Sound Ausgang für “Stereo Mix” abgefragt, dort wird das Signal von iTunes ausgegeben:

      Über eine Software Schnittstelle wird dieses Tonsignal dann wieder “abgefangen” und zum Media Extender gestreamt:

      Wie gesagt, etwas “unusual”, funktioniert aber am Media Extender damit genauso, wie am richtigen Media Center.

      Allerdings gibt es eine Einschränkung: Da das Lied tatsächlich am Media Center abgespielt wird (um es dann zum Media Extender zu streamen), ist es dort auch im Lautsprecher zu hören. Denn kann man sicher stumm schalten, allerdings könnte kein 2. Media Extender ein anderes Lied über diesen Weg aus iTunes abfordern. Ist aber so sicher auch absolut ausreichend….

      Zu beachten wäre noch, das es insbesondere bei einer großen Menge von Liedern, die so in das Media Center importiert werden, zunächst einige Stunden, teilweise länger dauern kann, bis die vollständige Bibliothek aller Lieder auf dem Media Extender auch angezeigt wird.

      Sollte das mal nicht funktionieren, kann die Musik Bibliothek des Media Centers wie folgt auf den Media Extender “kopiert” werden:

      • 1) Turn off your extender
      • 2) Go to: C:\documents and settings\\local settings\application data\microsoft\media player\
      • 3) Copy all the *.wmdb files
      • 4) Now paste these file here: C:\documents and settings\\local settings\application data\microsoft\media player\ [where the extender user name is probably something like ‘EXT1’ or 'MCX1']
      • 5) Turn your extender back on, the My Music will update to show the correct information

      Also, viel Spaß mit MCE Tunes !

      Mehr lesen:


      Und abschließend:

      Und: Wer bestellen möchte, kann das direkt hier tun, Preis und Serice bei Amazon sind super und mir hilft es, weiterhin solche Testberichte zu verfassen:

      Sony VAIO VGX – XL201 Sony VAIO VGX – XL202 Microsoft XBOX 360 Core System
      wie beschrieben, mit 250 GB Festplatte
      Double Layer DVD +/- R/W
      der größere Bruder mit 500 GB Festplatte
      Blue Ray fahigen Double Layer DVD +/- RW
      als Media Extender, wie beschrieben
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      http://www.mathiaspohl.de/dx/mce-tunes/feed/ 1
      Fazit zum Testbericht des Sony VAIO VGX XL 201 Media Center http://www.mathiaspohl.de/dx/sony-vaio-vgx-xl-201-fazit/ http://www.mathiaspohl.de/dx/sony-vaio-vgx-xl-201-fazit/#comments Sun, 18 Feb 2007 00:00:00 +0000 Mathias Pohl http://www.mathiaspohl.de/pohl/mathiaspohl.de/mathias-pohl.nsf/dx/Sony-VAIO-VGX-XL-201-fazit Lange mussten wir warten, um ein für unsere Anforderungen passendes Gerät zu finden. Der nicht funktionierende ÅSendersuchlauf ließ im April 2004 beim damaligen Activy Media Center 350 mit der Software Version 1.1 das Bild dunkel, auch wenn sonst das Gerät recht beeindruckend war, daher mußte es leider zum Händler zurück. Im Dezember 2004 überstand auch das Acitivy Media Center 370 den Test nicht, mangelnde Bildqualität – vom Fernsehprogramm bis zur dort erstellten DVD – war der Hauptgrund. Der Aufenthalt des i.TV Media DMC Pro dauerte deutlich länger, mit kleinen Einschränkungen musste das Gerät zurück und zu einem Test des Nachfolgers kam es leider nicht mehr.

      Nun war der Sony der 4. im Bunde, der sich einem langen Test stellen musste und – (TUSCH) jetzt auch bei uns bleibt, das Gerät hat uns in allen Details überzeugt.Nun ist es schwer, das Sony mit irgendetwas anderem, wie DVD Spieler oder Satelliten Receiver zu vergleichen, da eigentlich nicht ganz klar ist, was das Sony eigentlich ist. Sportlich gesehen, eine Art 10 Kämpfer, der verschiedenste Disziplinen beherrscht. Nun wäre es unfair, diesen 10 Kämpfer mit einem “nur 200 m Läufer” oder “nur Weitspringer” zu vergleichen, die jeweils in ihrer Disziplin viel besser sein können und meist auch sind.

      Von daher muss man sich überlegen, wofür man das Gerät benutzen möchte. Je klarer das ist, um so einfacher ist die Entscheidung, ob das Sony die Antwort auf diese Anforderungen ist, oder nicht.

      Was wollten wir also mit dem Gerät ? Bei uns war das recht klar:

      • 1) “geziehlteres” Fernsehen, durch EPG die wirklich interessanten Sendungen direkt im Zugriff zu haben, einfach zu programmieren und später anzuschauen.
        • Fazit: Der EPG ist sehr gut, bietet hervorragende Funktionen zur Suche und Programmierung, kann optional auch gegen andere Anbieter ausgetausch werden.
        • Wir nutzen inzwischen fast ausschließlich die Suche oder kategorisierte Darstellung, um geziehlt für uns interessante Sendungen zu finden und dann aufzunehmen.
        • Über Webguide (kostenpflichtiges Zusatzprogramm, Artikel folgt später) ist der Sony bei uns auch via Internet erreichbar.
        • Damit haben wir zusätzlich die Möglichkeit, das Gerät per Internet fern zu programmieren und das per Browser, wir auch Pocket PC oder Smartphone, perfekt für uns !
        • Zusätzlich kann man per Webguide dann auch gleich die Aufnahmen über Internet anschauen – und auch das per Browser oder Pocket PC.
        • Anforderung komplett erfüllt !
      • 2) Zwischendurch mal schnell ein paar Bilder (vom Bilderserver im Heimnetzwerk) auch ohne extra herbeigeschafften TFT Monitor dem einen oder anderen Besucher zeigen.
        • Fazit: Die Anzeige von Bildern über das Sony ist qualitativ deutlich besser, als am Plamsa zunächst erwartet, der Wechsel zwischen den Bildern ist superschnell.
        • Das Sony hat auch kein Problem, per USB 2 oder S-ATA 400 Bilder von externen Medien anzuzeigen, auch hier keine Einbußen bei Geschwindigkeit oder Qualität.
        • Letzter Test: Darstellung von Bildern, die auf einem NAS (Netzwerkspeicher) bei uns im Heimnetzwerk liegen. Auch das funktioniert sehr gut, die Geschwindigkeit ist ein wenig langsamer, der limitierende Faktor ist hier aber unser NAS, das leider nur 100 MBit/s schnell ist, das Sony könnte hier locker 1000 MBit/s…
        • Anforderung komplett erfüllt !
      • 3) Wetterberichte oder ähnliche kurzlebige Informationen aus dem Internet, die wir im Moment zwischendurch an einem PC abrufen, auch mal schnell am Fernseher anschauen zu können.
        • Fazit:
          Ziel erfüllt ! Die Darstellung ist sehr gut für solche Angebote, für viele Dienste (wie eben Wetter oder gar eBay) gibt es sogar eine Zusatzprogramme, welche die Nutzung über die heimische Fernbedienung wirklich einfach machen.
      • 4) qualitativ gute Filme, i.d.R. von d-Box II / Premiere aufnehmen, später ansehen und ggf. auf DVD archivieren
        • Fazit: Das Sony leistet hier auch gute Dienste, die Integration mit der d-Box haben wir jedoch noch nicht vorgenommen.
        • Hierfür gäbe es die Möglichkeit, von einem externen Signal aufzunehmen oder über eine Linux basierende d-Box das Signal zu einer Software auf dem Media Center zu streamen. Hierzu vielleich später mal mehr.
        • Für die Schnittfunktionen muss noch eine (kostenlose) Zusatzsoftware installiert werden, aber alles in allem ist das durchaus gut machbar.
      • 5) HDTV Ready
        • Fazit: Ziel erfüllt ! Hier spielt das Sony seine Stärke aus, wenn gleich natürlich das Thema HDTV sehr weitläufig ist.
        • Blue Ray Unterstützung ist grundsätzlich gegeben, der größere Bruder XL 202 kommt mit Blue Ray Laufwerk, das XL 201 kann – wenn die Preise für diese Laufwerke mal eine realistische Region erreicht haben – damit nachgerüstet werden.
        • Die leistungsfähige Grafikkarte ermöglicht die Darstellung von Full HD (1080), speziell für den Kopierschutz HDCP installiert Sony auf dem Gerät einen eigenen Treiber, um dies zu ermöglichen.
        • So das Angebot an HDTV Sendungen mal breiter ist, wäre die Erweiterung mit einer DVB-S2 Karte empfehlenswert (und bei uns auch schon eingeplant), das Gerät hat glücklicherweise noch einen Steckplatz dafür frei…
        • Sollte HD-DVD das Rennen machen, können wir hier über unseren Media Extender, die Microsoft XBOX 360 noch mithalten…

      Also: klare Kaufempfehlung für das Gerät unter den dargestellten Anforderungen, ein kostenfreies Update auf das Microsoft Windows Vista Media Center gab es auch, auch wenn die tatsächliche Installation in den nächsten Monaten kein Thema für uns ist, das Gerät ist – so wie beschrieben – einfach schon perfekt.

      Eine aktuelle Preisübersicht (mit Bestellmöglichkeit) ist hier. Amazon Preis und Service sind spitze, mir hilft das, weiterhin solche Berichte zu schreiben.

      Sony VAIO VGX – XL201 Sony VAIO VGX – XL202 Microsoft XBOX 360 Core System
      Windows XP Media Center Edition

      wie beschrieben, mit 250 GB Festplatte
      Double Layer DVD +/- R/W

      Windows XP Media Center Edition

      der größere Bruder mit 500 GB Festplatte
      Blue Ray fahigen Double Layer DVD +/- RW und Hybrid Tuner (2 Empfänger)

      als Media Extender, wie beschrieben
      Alternativ: die Windows Vista Premium Version
      Sony VAIO VGX – XL301
      auch hier alternativ: die Windows Vista Premium Version Sony VAIO VGX – XL302 alternativ: Microsoft XBOX 360 Premium
      2 GB RAM, 250 GB Festplatte, Double Layer DVD +/- R/W und 2 Hybrid Tuner (Empfänger): 2 GB
      RAM und 500 GB Festplatte, Blue Ray fahigen Double Layer DVD +/- RW und 2 Hybrid Tuner (Empfänger):
      mit 20 GB Festplatte und Wireless Controller
      ]]>
      http://www.mathiaspohl.de/dx/sony-vaio-vgx-xl-201-fazit/feed/ 6
      Testbericht zum Sony VAIO VGX XL 201 – Setup http://www.mathiaspohl.de/dx/sony-vaio-vgx-xl-201-setup/ http://www.mathiaspohl.de/dx/sony-vaio-vgx-xl-201-setup/#comments Sun, 18 Feb 2007 00:00:00 +0000 Mathias Pohl http://www.mathiaspohl.de/pohl/mathiaspohl.de/mathias-pohl.nsf/dx/Sony-VAIO-VGX-XL-201-setup Teil 1 des Testberichtes zum Überblick Sony VAIO VGX – XL201 

      Zu Aufbau und Anschlüssen habe ich im Überblick ja schon einiges gesagt. Der Sony VAIO VGX – XL201 passt optisch hervorragend in jedes Wohnzimmer und ist wirklich flüsterleise. Bravo. Die Maße sind grenzwertig, sicher das Beste, was bei der Ausstattung und Kühlung für einen leisen Betrieb möglich ist, zum Aufstellen benötigt man (ohne hinten herausragende Kabel) 13 cm Höhe, 43 cm Breite und 40 cm Tiefe. Das Gewicht ist mit knapp über 10 kg eher normal für ein Gerät in dieser Klasse.

       

      Einige Tipps zum Anschließen:

      • Das mit Abstand beste Bild liefert (natürlich) der HDMI Ausgang, allerdings muss das Ausgabegerät (Plasma, LCD, Beamer) die gewählte Auflösung auch unterstützen, sonst bleibt das Bild konsequent dunkel. 
      • Für Componentenausgang gilt: Der zum Zeitpunkt des Einschaltens genutzte (angeschlossene) Ausgang wird aktiviert und bleibt dies auch. Die Nutzung von zwei Ausgängen parallel ist nicht möglich.
      • Das Gerät bleibt im Vergleich zum Activy Media Center fast "kalt", naja, nicht wirklich kalt, aber es entwickelt keine solch hohen Temparaturen und es bleibt dabei auch sehr leise, eigentlich kaum zu hören.

      Im Lieferumfang befindet sich auch eine WLAN Antenne für den kabellosen Anschluß an das Internet (auch DSL Login ist per Setup möglich) oder das Heimnetzwerk:

       

      Die Antenne ist auch recht schick, allerdings reicht das bis zu 54 MBit/s schnelle WLAN nicht für ein Streaming von HDTV Inhalten zu einem Media Extender. Wem das jetzt noch nichts sagt, der braucht es wahrscheinlich auch nicht, trotzdem mehr zu dieser sehr interessanten Erweiterung des Media Centers im Testbericht Teil 6: Erweiterung des Media Center über Media Extender – Die XBOX 360 als Media Extender.

      Ansonsten funktioniert das integrierte WLAN sehr gut, wer einen hohen Durchsatz benötigt, ist mit dem kabelbasierenden Gigabit Ethernet Anschluß hervorragend bedient !

      Die kabellose Tastatur habe ich bereits erwähnt, Schwächen beim Empfang sind mir bisher nicht aufgefallen, die (8 LR6) Batterien leisten bisher seit 8 Wochen sehr gute Arbeit. Bestandteil der Tastatur ist auch ein Touchpad zur Bedienung der Maus (soweit dies außerhalb der Microsoft Windows Mediacenter 2005 Oberfläche nötig ist).

       

      Der HDMI Ausgang funktionierte auf Anhieb tadellos, auch bis zu einer Full HD Auflösung (1080). Sony hat speziell für die Grafikkarte des Media Center (NVIDIA® GeForce® 7600 GTL) einen Treiber entwickelt (und installiert), der auch HDCP unterstützt. Somit können auch HD Inhalte einer Blue Ray Disc (soweit das entsprechende Laufwerk vorhanden ist, wie beim Modell 202) wiedergegeben werden. Aber Achtung: Wer – aus welchen Gründen auch immer – den Original NVIDIA Treiber installiert, sieht in diesem Fall dann nur noch ein schwarzes Bild. Also am Besten einfach den Grafiktreiber so lassen, wie er mit dem Gerät ausgeliefert wird.

      Der Komponenten-Videoausgang (Cinch Buchsen) liefert ein YPbPr Signal. Nachteil dieses Signals ist, das es zwar "mechaniche" Adapter für eine Umsetzung bspw. auf die weit verbreiteten SCART Anschlüsse gibt, dadurch aber noch keine Umwandlung des Signals bspw. in RGB stattfindet und viele Geräte mit einem SCART Anschluß aber dieses YPbPr Signal nicht verstehen. Wer also das Gerät über einen "Scart" Anschluß anschließen möchte, sollte vorher genau prüfen, ob der Fernseher auch das entsprechende Signal versteht.

      Der eingebaute TV Tuner unterstützt analoges Kabel und DVB-T, allerdings nicht zeitgleich. Welche der beiden Normen genutzt werden soll, ist im Media Center Setup einzustellen und anschließend ein Sendersuchlauf durchzuführen.

      Eine inzwischen häufig gestellte Frage bezieht sich auf die Erweiterbarkeit des Gerätes: Rein technisch ist das Sony ein Intel basierender PC und kann also dementsprechend erweitert werden. Die Bedienungsanleitung beschreibt auch recht genau, wie beispielsweise der Speicher aufgerüstet, eine Erweiterungskarte oder bis zu 2 zusätzliche (S-ATA) Festplatten eingebaut werden können.

      Das Sony VAIO VGX – XL201 Media Center entspricht als eines der ersten Geräte vollständig Intel’s Spezifikation für Multimedia Geräte, genannt "Viiv". Wofür steht dieser Standard ?

      Auf der Hardwareseite ist Viiv in erster Linie einmal ein ganz gewöhnlicher PC, allerdings in einer vorgeschriebenen Zusammenstellung, bezogen auf CPU und Chipsatz. Erweitert wird die Hardware um spezielle Funktionen, die das "Leben" eines Media Centers im Wohnzimmer für den Anwender aktzeptabler machen: Minutenlanges Booten für ein Consumer-Elektronik Gerät ist inakzeptabel, also schuf Intel unter dem Namen „Quick Resume“ einen neuen Sleep-Modus. In diesem Zustand befindet sich der Viiv-PC in einem Standby-ähnlichen Zustand, Sound- und Bildausgabe sind also ebenso deaktiviert wie Tastatur und Maus. Allerdings läuft der Rechner per se weiter, so dass vom Knopfdruck auf der Fernbedienung bis zur Verfügbarkeit nur Sekundenbruchteile vergehen. Weitere Komponenten des "Viiv" Standard sind ein Intel Netzwerkcontroller und High Definition Audio.

      Softwareseitig basiert "Viiv" auf dem Windows XP Media Center 2005 sowie spezielle Erweiterungen für Digital Rights Management (DRM) Standards, um beispielsweise sicherzustellen, das mit dem Gerät gekaufte Musikstücke auch auf "Viiv" kompatiblen MP3 Playern abgespielt werden können.

      Neben der Theorie, gibt es natürlich auch ganz praktische Implementierungen des Standards im Sony VAIO VGX – XL201 Media Center. Dazu gehört ein Viiv basierendes Management von Geräten, die sich ebenfalls im Heimnetzwerk befindet. Das Sony erkennt sehr schnell und automatisch weitere, an das Heimnetzwerk angeschlossene Geräte und fragt dann prompt nach einer Klassifizierung (Was ist das andere Gerät ?) sowie nach Zugriffsrechten auf das Media Center.

      Ein automatisch "erkundetes" Heimnetzwerk sieht dann beispielsweise so aus:

       SonyMediaCenter

      Auf der Basis lassen sich jetzt einzelne Komponenten (wie andere PC’s oder Media Extender, inklusive XBOX 360) mit grundsätzlichen Zugriffsrechten auf die "Viiv" basierenden Dienste des Media Centers versehen:

       SonyMediaCenter

      Für "Viiv" kompatible PC’s lassen sich auch einzelne Ordner zu bestimmten Services (wie Foto- oder Videosharing) zuordnen:

       SonyMediaCenter

      Außer einer grundsätzlichen Einrichtung des Heimnetzwerkes im "Viiv" Setup haben wir jedoch keine weiteren Anpassungen vorgenommen und nutzen die so angebotenen Dienste (über ein paar grundsätzliche Tests hinaus) auch derzeit nicht.

      Mehr lesen:


       Und abschließend:

      Eine aktuelle Preisübersicht (mit Bestellmöglichkeit) ist hier. Amazon Preis und Service sind spitze, mir hilft das, weiterhin solche Berichte zu schreiben.
       
      Sony VAIO VGX – XL201   Sony VAIO VGX – XL202   Microsoft XBOX 360 Core System
      Windows XP Media Center Edition
      wie beschrieben, mit 250 GB Festplatte
      Double Layer DVD +/- R/W
        Windows XP Media Center Edition
      der größere Bruder mit 500 GB Festplatte
      Blue Ray fahigen Double Layer DVD +/- RW und Hybrid Tuner (2 Empfänger)
        als Media Extender, wie beschrieben
               
      Alternativ: die Windows Vista Premium Version
      Sony VAIO VGX – XL301
        auch hier alternativ: die Windows Vista Premium Version Sony VAIO VGX – XL302   alternativ: Microsoft XBOX 360 Premium
      2 GB RAM, 250 GB Festplatte, Double Layer DVD +/- R/W und 2 Hybrid Tuner (Empfänger):   2 GB
      RAM und 500 GB Festplatte, Blue Ray fahigen Double Layer DVD +/- RW und 2 Hybrid Tuner (Empfänger):
        mit 20 GB Festplatte und Wireless Controller
               
      ]]> http://www.mathiaspohl.de/dx/sony-vaio-vgx-xl-201-setup/feed/ 8