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Tipps und Erfahrungen zu Discovery Cove

Erfahrungen Discovery CoveNachdem wir viele Jahre bereits unseren Urlaub in den verschiedensten Gegenden Florida’s zugebracht haben – inklusive Wohnmobil Urlaub – stand in diesem Jahr ein ganz besonderes Ziel auf unserer Liste: Discovery Cove, ein Schwesterpark von Seaworld, in dem man in einem Riff schnorcheln oder mit Delfinen schwimmen kann.

Was kann man im Discovery Cove machen ?

Wie schon gesagt: Im Park gibt es – Stand 2011 – 3 Lagunen, alle samt künstlich angelegt. Eingebettet ist der Park in jede Menge Natur und versteht sich als „All Inklusive“ Einrichtung für den ganzen Tag.

Will sagen: Vom Frühstück, Kaffee, Schwimmanzug, Taucherbrille, Getränken bis hin zur Sonnencreme ist (fast) Alles im Eintritt inkludiert.

Gegen Aufpreis gibt es 3 optionale Angebote:

  • a) das schon erwähnte Delfinschwimmen, das man bei der Reservierung aber gleich mitbucht (und bezahlt) oder eben nicht.
  • b) Ein geführter Tauchgang im Grand Reef:

Discovery Cove

  • und c) eine „Private Cabana“, eine Art eigenes Sonnenzelt mit Tisch, Stühlen und Getränken:

Discovery Cove

Das Ganze hat natürlich seinen Preis und im Unterschied zu Seaworld sollte man den gewünschten Termin im Voraus reseverieren, um den gesamten Tag dort genießen zu können.

Bevor es losgeht

Wir haben unseren Besuch mehrere Monate im Voraus gebucht, so hat man noch ein wenig Einfluß auf den – nicht ganz geringen – Eintrittspreis.

Wer eine „Private Cabana“ nutzen möchte, muss sich direkt an den Park wenden, eine Buchung über Internet ist nicht möglich. Ein geführter Tauchgang im Grand Reef kann direkt im Discovery Cove gebucht und bezahlt werden.

Übernachtet haben wir im Hilton Grand Vacations Suites at SeaWorld gleich neben Seaworld und Discovery Cove. Natürlich gibt es auch reichlich andere Hotels in Orlando.

Am Besuchertag, 8 Uhr

Ein (kostenfreier) Parkplatz befindet sich direkt am Park. Rechtzeitiges Erscheinen am Morgen erspart Wartezeiten beim Check In.

Discovery Cove

Ja, richtig gelesen: Es gibt einen Check In. An bis zu 10 Schaltern erhält jeder Besucher einen Ausweis mit Bild und auf Wunsch auch eine individuelle Einweisung in den Park. Dort entsteht schon einmal eine Wartezeit.Wer zum Besuch auch das optionale Delfinschwimmen gebucht hat, erhält hier die genaue Zeit für die Einweisung und den Beginn für das Schwimmen. Zur Sicherheit wird die Zeit und der Ort für die Einweisung auch gleich auf den Ausweis gedruckt…

Kurz danach gibt es noch ein kostenloses „Willkommen Foto“.

Ist der recht zügige Check In aber überwunden, verläuft man sich in der großen Anlage.

1. Anlaufstation ist in aller Regel das Restaurant zum Frühstück.

Discovery Cove

Discovery Cove

Wer rechtzeitig erscheint, kann in Ruhe das Frühstück genießen, wer eher spät kommt, sollte zuerst Schwimmweste oder Schwimmanzug in passender Größe abholen.

Apropos: Immer gern diskutiert wird die Frage: Schwimmweste oder Schwimmanzug. Grundsätzlich MUSS man Schwimmweste oder Schwimmanzug tragen.

So sieht die Schwimmweste aus:

Discovery Cove

Erscheint erstmal ok und in der Sonne von Florida schon zu heiß, wer aber mit Delfinen schwimmt oder das „Grand Reef“ besucht, dem empfehlen wir auf jeden Fall einen Schwimmanzug !

Das Wasser in der „Dolphin Lagoon“ oder dem „Grand Reef“ kann nicht so stark erwärmt werden und wer erst einmal ein paar Runden im warmen „Wind Away River“ (mehr dazu später) gedreht hat, dem kommen „Dolphin Lagoon“ oder „Grand Reef“ EISKALT vor. Und wer will auf dem Bild der Bilder mit Delfin schon völlig erfroren aussehen….

Daher lieber gleich ein Anzug, das spart Zeit und Nerven…

Discovery Cove

Wichtig ist, das der passend genommen wird: Der Anzug darf nicht extrem eng sein, das wird dann eher lästig. Ist der Anzug zu groß, kann sich die dünne Wasserschicht darin nicht erwärmen und man friert…

Aber keine Angst: Das Personal an den verschiedenen Ausgabestationen im Park ist recht geschult im Erkennen der richtigen Größe, auf Kompromisse in der Größenwahl muss sich allerdings eingehen, wer sich morgens mutig für eine Schwimmweste entscheidet und dann Mittags lieber doch zu einem Schwimmanzug greift.

Ein Problem ist solch ein Wechsel nicht, das Personal ist stets hilfsbereit.

Nach Frühstück und Auswahl von Schwimmanzug oder Weste kann es losgehen.

Mehr Details und jede Menge Bilder in:

Ach ja – und wer das gleich mit einem Wohnmobil Urlaub kombinieren will, findet unsere Erfahrungen und Tipps dazu hier.

Hier noch ein paar Eindrücke aus der Discovery Cove Anlage:

 

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2 Kommentare

  1. Sehr ggehrter Herr Pohl,

    durch Zufall bin ich auf der Suche nach Infos auf Ihre Seiten gestoßen. Herzlichen Dank für die zahlreichen Tips. Man sieht, wie viel Arbeit sie investiert haben. Wir fliegen am 25.05.12 nach Orlando und übernehmen dort am 29.05. für 14 Tage ein Wohnmobil. Je näher der Zeitpunkt rückt,desto größer werden die Bedenken: Ist es dann dort nicht zu heiß? Was ist mit den Stechmücken? Es gibt so viel Interessantes dort, beschränkt man sich oder macht man eine Rundtour? Haben wir uns für den richtigen Verleiher des Womos enschieden? Wie spät muß man auf den Campgrounds eintreffen? Sind die Plätze ausgeschildert oder gibt es Karten darüber? Sind Plätze besonders empfehlenswert? Wieviel Geld benötigt man zum Lebensunerhalt? Wie besichtigt man mit einem Womo? So oder ähnlich könnte ich die Fragen endlos fortsetzen. Aber am meisten Sorgen machen mir die Temperaturen. Wir sind vom Zeitpunkt her allerdings relativ festgelegt, da unser Sohn dort ein Austauschjahr verbringt und dann dort seinen Schuljahresabschluß hat und wir mit ihm gemeinsam am 15 06. zurückfliegen. Mein Mann ist handwerklich begabt und wir sind aus unserer Jugend Camping erfahren. Ich hoffe, das hilft uns weiter.
    Herzlichen Gruß
    Ingrid van Schwartzenberg

  2. Hallo Fr. von Schwartzenberg,

    zu Ihrem Kommentar:

    durch Zufall bin ich auf der Suche nach Infos auf Ihre Seiten gestoßen. Herzlichen Dank für die zahlreichen Tips. Man sieht, wie viel Arbeit sie investiert haben. Wir fliegen am 25.05.12 nach Orlando und übernehmen dort am 29.05. für 14 Tage ein Wohnmobil. Je näher der Zeitpunkt rückt,desto größer werden die Bedenken:

    Haben Sie schon einmal hier geschaut:
    http://www.mathiaspohl.de/dx/usa-urlaub-mit-wohnmobil-erfahrungen/

    Dort haben wir jede Menge an Erfahrungen mit dem Wohnmobil in USA zusammengeschrieben.
    Falls Sie das schon gelesen haben, dann hier noch weitere Details:

    Ist es dann dort nicht zu heiß?

    Ende Mai ist das noch machbar. Achten Sie darauf, das Ihr Wohnmobil 2 Klimaanlagen hat – also außer der Klimaanlage im Fahrerhaus auch eine Klimaanlage für das eigentliche Wohnmobil. Das funktioniert mit Strom, der über einen sep. Generator erzeugt werden kann (während der Fahrt). Auf Campgrounds schließen Sie das Wohnmobil an externe Stromversorgung an, damit der Generator nicht laufen muss.
    Falls Sie auf einfachen Campgrounds ohne Stromanschluß sind, sollten Sie wissen, das dann Ihr Generator (aber auch die Generatoren der anderen Mitcamper) ggf. die ganze Nacht durchlaufen. Das ist nicht unbedingt sehr laut, aber nicht jedermanns Sache.

    Was ist mit den Stechmücken?

    Das kommt sehr auf die Region an. Gegen Stechmücken können Sie sich eincremen (Empfehlung: Im Supermarkt „Off“ kaufen und einreiben….), ärgerlicher sind die „Non See Ums“, sehr kleine Fliegen, die juckende „Bisse“ hinterlassen.
    Aber wie gesagt: Das kommt sehr stark darauf an, wo Sie sind. Je näher am Wasser und je ruhiger das Wasser ist, um so schwieriger kann das werden. Im WoMo also den Mückenschutz immer benutzen und Türen / Fenster stets geschlossen halten. Dann wird das kein Problem.

    Es gibt so viel Interessantes dort, beschränkt man sich oder macht man eine Rundtour?

    14 Tage ist nicht sehr lang. Allein in Orlando können Sie problemlos 14 Tage mit Disney, Universal, Cirque Du Soleil, Shoppen usw. zubringen, auch ganz ohne Wohnmobil. Was sind Ihre Interessen ? Sind Sie mit Kindern unterwegs ? Je nach Alter sind dann Disney oder Universal Pflicht. Wenn Sie allein sind, können Sie 2 Tage in Orlando shoppen (Florida Mall, Outlets an der I4), vielleicht abends den Cirque Du Soleil (Disney Marketplace) besuchen.
    Entfernungen werden schnell unterschätzt und wenn Sie jeden Tag den Campground wechseln (das ist auch immer etwas Arbeit, einparken, andocken, abdocken,….), dann wird das schnell Stress.
    In den Städten ist es wichtig, auf die Höhe von Brücken zu achten (weniger in Orlando, aber in Miami – speziell Miami Beach – ist das ein wichtiges Thema), sonst verlieren Sie schnell mal die Klimaanlage auf dem Dach….

    Wenn Sie eine Rundtour machen, ist folgendes sehenswert:
    – Kennedy Space Center, es gibt einen KOA Campground in der Nähe, http://koa.com/campgrounds/titusville/, Kennedy Space Center VIP Tour buchen !!!! Saturn Rocket Center besuchen !
    – Stellplatz auf einer der Keys, bspw. Bahia Honda oder Curry Hammock State Park (Achtung: Lange Vorbuchen und Sie sind gut 8 h unterwegs von Orlando aus), mehrere Tage
    – St Petersburg, Fort Desoto National Park, mehrere Tage
    – Miami sollten Sie meiden, für Womo recht eng, am Miami Beach bekommen Sie definitiv keinen Stellplatz und die niedrigen Brücken dort sind ein Risiko
    – stattdessen eher http://www.miamicamp.com

    Haben wir uns für den richtigen Verleiher des Womos enschieden?

    Welchen haben Sie denn gewählt ?
    Siehe –> http://www.mathiaspohl.de/dx/usa-urlaub-mit-wohnmobil-vermieter-und-erfahrungen/

    Wie spät muß man auf den Campgrounds eintreffen?

    Das vereinbaren Sie am Besten telefonisch mit dem Campground direkt. Manchmal wird man nach einer Kreditkarte fragen, wenn der Stellplatz spät freigehalten werden soll.
    siehe –http://www.mathiaspohl.de/dx/usa-urlaub-mit-wohnmobil-campground-auswahl-und-erfahrungen/

    Sind die Plätze ausgeschildert oder gibt es Karten darüber?

    Sie erhalten bei den meisten Anbietern eine Karte / Katalog der Campgrounds mit Ausstattung, Lage, manchmal auch Bildern.
    Falls Sie ein mobiles Naiv haben (TomTom) würde ich Ihnen empfehlen, eine Florida Karte dafür zu kaufen (kostet nicht mehr als vielleicht 40 – 50 EUR), Sie können auch beim ADAC anfragen, ob für die Zeit ein Mietgerät verfügbar ist.
    Auf jeden Fall haben Sie weniger Stress beim Fahren, wenn Sie nicht auf Straßennamen achten müssen.

    Sind Plätze besonders empfehlenswert?

    Siehe:
    http://www.mathiaspohl.de/dx/usa-urlaub-mit-wohnmobil-campground-auswahl-und-erfahrungen/
    Meiden Sie die „Public Campgrounds“, bevorzugen Sie private Anbieter, wie KOA (www.koa.com).

    Wieviel Geld benötigt man zum Lebensunterhalt?

    Ein privater Stellplatz kann je nach Lage zwischen 15 Dollar und 150 Dollar pro Nacht kosten, im Schnitt sind es eher 35 – 50 Dollar. Der 15 Dollar Stellplatz begegnet Ihnen eher in den Everglades, ohne Strom u.ä., die 85 – 150 Dollar müßten Sie für einen Stellplatz auf den Florida Keys einplanen. Schnäppchen können Sie in einigen Nationalparks machen, die teilweise sehr schön liegen, Lage, Ausstattung und Preis finden Sie für Nationalparks auf ReserveAmerica.com
    Bestimmte Nationalparks sind so begehrt, das Sie Monate im voraus buchen müssen.

    Siehe –> http://www.mathiaspohl.de/dx/usa-urlaub-mit-wohnmobil-buchung-und-erfahrungen/

    Die Kosten für die Lebenshaltung (sprich: Lebensmittel) sind etwas günstiger, als bei uns. Wenn Sie unterstellen, das Sie sich selber verpflegen, gehen Sie von etwas vergleichbaren Kosten aus. Wenn Sie Essen gehen, ist das – je nach Restaurant – ebenso.

    Shoppen: Bekleidung ist DEUTLICH günstiger als bei uns. Falls Sie sich eindecken wollen, denken Sie an die Zollfreigrenzen….

    Wie besichtigt man mit einem Womo?

    Ich gehe davon aus, das Sie das Womo bereits vorgebucht haben. Falls nicht, sollten Sie das unbedingt tun, die Kosten sind aufgrund der unterschiedlichen Versicherungsbedingungen deutlich besser sind.
    Wenn Sie vorgebucht haben, müssen Sie (ebenfalls wegen der Versicherung) erst einmal 1 Nacht im Land schlafen und werden dann meist vom Womo Anbieter in einem vereinbarten Hotel abgeholt.
    Ihr Wohnmobil ist dann vorbereitet.
    Sie sollten bei der Übergabe darauf achten, das ALLE Beschädigungen im Übergabe Protokoll vermerkt sind. Je nach Womo Modell hat das Modell vielleicht schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Sie vermeiden so Diskussionen bei der Rückgabe.

    So oder ähnlich könnte ich die Fragen endlos fortsetzen. Aber am meisten Sorgen machen mir die Temperaturen.

    Siehe oben. Achten Sie auf eine gute Ausstattung des Womo mit 2 Klimaanlagen, achten Sie auf ein aktuelles Modell, wählen Sie ein ausreichend großes Modell (auch wenn Doppelbetten angegeben sind, ist es manchmal einfach besser, wenn man sich trotzdem auf 2 getrennte Betten verteilen kann, ohne das ganze Womo immer umbauen zu müssen), achten Sie beim Vorbuchen der Stellplätze auf den Hinweis, ob der Stellplatz schattig ist (viele der guten Campgrounds haben tw. große Palmen über den Stellplätzen) oder fragen Sie bei der Buchung nach schattigen Stellplätzen, buchen Sie „Full Hockup“ Plätze, damit Sie Strom auch in der Nacht haben, ohne den Generator laufen lassen zu müssen.
    Florida ist grundsätzlich heiß und schwül….

    Wir sind vom Zeitpunkt her allerdings relativ festgelegt, da unser Sohn dort ein Austauschjahr verbringt und dann dort seinen Schuljahresabschluß hat und wir mit ihm gemeinsam am 15 06. zurückfliegen. Mein Mann ist handwerklich begabt und wir sind aus unserer Jugend Camping erfahren. Ich hoffe, das hilft uns weiter.

    In der Regel geht nicht so viel kaputt. Achten Sie auf die Hinweise hier bzgl. Sprache, Verkehr, Fahren von großen Fahrzeugen:
    http://www.mathiaspohl.de/dx/usa-urlaub-mit-wohnmobil-bevor-man-sich-entscheidet-und-erfahrungen/
    Schauen Sie sich das in Ruhe an, da stehen wirklich alle wichtigen Dinge, wann Camping das Richtige ist und wann vielleicht eher nicht.

    Wenn Sie noch Fragen haben, melden Sie sich gern.

    viele Grüße,

    Mathias Pohl

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